Hein Simons: Tabletten-Drama um Schlagerstar Heintje

Er war ein gefeierter Kinderstar: Als Heintje wurde Hein Simons weltbekannt. Mittlerweile geht es dem 62-Jährigen gesundheitlich nicht immer gut, wie er jetzt verriet.

Gleich zwölf Tabletten muss Hein Simons täglich nehmen. Bild: dpa

1967 - Deutschland war im Bann der Studentenunruhen. Die Beatles sangen ihr Friedenslied "All You Need Is Love", und drei Tage vor Weihnachten, am 21. Dezember 1967, trat in der ZDF-Show "Der Goldene Schuß" mit Vico Torriani ein kleiner holländischer Junge auf: Heintje. "Mama", trällerte der 12-Jährige glockenhell und hoch, sehr hoch. Und ein ganzes Land lag ihm zu Füßen.

Hein Simons heute und früher: Als Heintje wurde er ein Weltstar

Als der Stimmbruch mit 17 Jahren die Kinderkarriere beendete, war er "binnen", wie die Niederländer sagten. Er hatte ausgesorgt. Aus Heintje - kleiner Hein - wurde wieder Hein. Als Hein Simons tritt er immer noch auf - bis heute. Am 1. Dezember 2017 veröffentlicht er sein neues Album "Heintje und ich". In dem Duett-Album singt der Künstler gemeinsam mit seinem früheren Heintje-Ich.

Heintje ist krank! Hein Simons leidet an Herzschwäche

Wie bekannt ist, musste sich Hein Simons (62) vor drei Jahren einer Herzoperation unterziehen. "Man versuchte, meine chronische Herzschwäche zunächst einmal nur medikamentös zu behandeln. Mein Herz hatte zu wenig Power, zu wenig Kraft und die beiden Herzklappen schlugen nicht mehr parallel und unrhythmisch. Die Medikamente schlugen nicht wirklich gut an. Dann hat man mir vorgeschlagen, einen Defibrillator einzusetzen", erklärte er nach der Operation damals.

Tabletten-Drama um Schlagerstar Hein Simons

Doch nicht nur auf sein Herz muss der ehemalige Kinderstar achten, wie er in der Zeitschrift "Neue Post" erklärt. Er habe mit Reflux zu kämpfen, zudem müsse er aufgrund einer Lungenembolie vor einigen Jahren nun Blutverdünner nehmen. Insgesamt rechnet Hein Simons vor, müsse er zwölf Tabletten täglich nehmen -fünf morgens, sieben abends. Trotzdem würde er sich topfit fühlen, zitiert ihn das Blatt.

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rut/kns/news.de/dpa

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