23.09.2016, 15.00 Uhr

Inka Friedrich ganz privat: Deshalb macht sie auch mal "Filme, die nicht so doll sind"

Inka Friedrich ist eine sehr fleißige Schauspielerin, deren Filmographie eine beachtliche Länge erreicht hat. Dennoch ist die Schauspielerei für Sie in erster Linie Broterwerb. Was es noch über die Schauspielerin, ihre Familie, ihren Ehemann und ihr ganz besonderes Herzensprojekt zu wissen gibt, erfahren Sie hier.

Inka Friedrich (rechts) und Schauspielkollegin Maria Furtwängler bei den Dreharbeiten zum "Tatort: Schwarze Tiger, weiße Löwen". Bild: dpa

Die Filmographie von Inka Friedrich ist sehr lang. Größere Bekanntheit erlangte sie aber erst in Andreas Dresens Kinofilmen "Sommer vorm Balkon" an der Seite von Nadja Uhl und "Willenbrock". Im Fernsehen ist sie regelmäßig in der ZDF-Krimi-Serie "Der Kriminalist" zu sehen.

Inka Friedrich dreht auch mal "Filme, die nicht so doll sind"

Begonnen hat Friedrich ihre Schauspielkarriere 1984 an der Hochschule der Künste in Berlin und erhielt anschließend ihr erstes Theaterengagement in Basel. 1990 wurde sie vom Magazin "Theater heute" zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres gewählt. Ein Jahr später wechselte sie nach Hamburg ans Deutsche Schauspielhaus, wo sie bis 1998 tätig war. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin.

Ein hartes Unterfangen, das nichts mit Hollywood-Klischees und horrenden Gagen gemeinsam hat, wie sie im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen" verriet. Im Gegenteil müsse man als freischaffender Schauspieler sogar recht pragmatisch sein und auch mal Rollen nur für die Miete annehmen: "Die Mischung setzt sich bei mir zusammen aus den leider seltenen tollen Angeboten, die man einfach machen muss. Zweitens aus Filmen, die nicht doll sind, aber, mit kurzem Blick aufs Konto, völlig okay. Und eben aus Sachen, bei denen gilt: Augen zu und an die Miete denken."

Privat ist Inka Friedrich glücklich mit Ehemann Frank Seppeler verheiratet

Kein Wunder, denn schließlich hat sie Familie. Ihr Privatleben hält sie zwar weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus, aber bekannt ist, dass sie mit dem ebenfalls freischaffenden Schauspieler Frank Seppeler verheiratet ist. Gemeinsam haben sie zwei Söhne und leben in Berlin.

Neben Familie und Beruf findet sie aber immer noch Zeit für ihr Herzensprojekt "Babylotsen" an der Berliner Charité, in dem überforderte Mütter von ausgebildeten Sozialarbeiterinnen unterstützt werden. "Was ich an dem Projekt gut finde, ist, dass es eine präventive Arbeit ist", erklärt sie gegenüber der "Berliner Morgenpost". Es geht um das Kindeswohl und um Vorbeugung, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Bevor geschüttelt, geschlagen oder vernachlässigt wird. Dass man diese Fälle vermeiden und den Babys viel Leid ersparen kann."

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kad/lid/news.de

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