09.07.2016, 10.27 Uhr

Andreas L. hatte Zweifel: Letzte Notiz! Das dachte Todespilot Andreas L. vor dem grausamen Massenmord

Germanwings-Pilot Andreas L. brachte mit seinem Flugzeugabsturz in nur einem Moment 149 Menschen um. Die Ermittlungen bringen ans Tageslicht, wie krank der Mann wirklich war. Eine letzte Notiz zeigt das Ausmaß seiner Störung.

Pilot Andreas Lubitz riss 149 Menschen mit in den Tod. Bild: dpa

Eine ganze Schulklasse, insgesamt 149 Menschen! Andras L. nahm bei dem Flugzeugabsturz in den französischen Alpen 149 Menschen mit in den Tod. Die Ermittler sind immer noch auf der Suche nach einer Erklärung für den grausamen Massenmord und stoßen dabei auf weitere verstörende Details.

Die Ermittlungen zu Unglücks-Flug 4U9525
Germanwings-Absturz über den Alpen
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Todespilot Andreas Lubitz hinterließ verstörende Notiz vor Germanwings-Absturz

Das Ausmaß seiner psychischen Krankheit des Piloten zeigte sich erst nach der Tragödie. Nachdem zwei Tage nach dem Unglück die Wohnung des Piloten durchsucht wurde, fanden die Ermittler nicht nur Medikamente und eine Krankschreibung, sondern auch eine Notiz, die Aufschluss über das Seelenleben des Mörders gibt.

FOTOS: Germanwings-Absturz Bilder zum Flugzeugabsturz in Südfrankreich

So berichtet die "Bild", dass man im Abfalleimer in der Düsseldorfer Wohnung des Piloten einen Zettel fand, der zeigt, dass der Amok-Pilot vor seiner Tat am 22. März erhebliche Zweifel hatte. Auf einem handschriftlichen Notizzettel soll gestanden haben: "Gesundmelden? Std. By". Dahinter angeblich ein Haken vermerkt. Andreas L. hatte sich demnach kurz vor der Tat gesund gemeldet.

Und weiter: "Di: Stefan. BCN. Augenklinik Siegburg." Sowie: "Augen & Ohren stark beeinträchtigt => inneren Willen zu Arbeit und Leben aufrufen. Organischer Stress/Schlaflosigkeit." Als letztes Wort vermerkt auf dem Notizzettel: "Unentschlossenheit". Andreas L. hatte also Zweifel, ging tags zuvor sogar noch einkaufen. Alles Indizien, dass er sich nicht sicher war, bevor er den Todesflug begann. Trotz aller Zweifel mussten kurz darauf 149 unschuldige Menschen sterben.

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ife/ruc/news.de

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