Bonn - Gezüchtete Speisepilze müssen nicht immer gegart, gebraten oder gedünstet werden. Sie schmecken auch roh, wie der Bund Deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) in Bonn erläutert.
... Fermenten und Gallensäften zersetzt, sondern fast gänzlich wieder ausgeschieden. Wer öfter Speisepilze isst, gewöhnt seinen Darm an die Stoffe und kann dann zum Beispiel auch Champignons ohne Probleme roh...
... Und auch aus ernährungsphysiologischer Sicht haben sie einen hohen Stellenwert. So enthalten Speisepilze reichlich Niacin. Austernpilze liefern 10 Milligramm, Pfifferlinge 6,5 Milligramm und Steinpilze noch 4,9 Milligramm je 100 Gramm. Damit decken die Hutträger mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen. Frauen benötigen etwa 13 Milligramm, Männer 16 Milligramm. Niacin ist sehr wichtig für den Körper. Er benötigt das Vitamin vor allem zur Energiegewinnung. Es ist am...
... Auf der Pirsch nach Steinpilz, Pfifferling und Co. sollten Sammler jedoch vorsichtig sein: Viele Speisepilze haben giftige Doppelgänger. Häufig kommt es zu Verwechslungen mit fatalen Folgen.Auch Kenner können irren. Auf ihren Streifzügen durch den Wald sollten Pilzsammler Pilze, die sie nicht zweifelsfrei bestimmen können, grundsätzlich stehen lassen, sagte Prof. Siegmar Berndt, Toxikologe von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) in Karlsruhe. Wegen des feuchten...
... früh fündig. Sie sollten aber nur so viel ernten, wie sie selbst essen können. Denn manche Speisepilze wie Pfifferlinge und Steinpilze stehen unter Artenschutz Pilze, die unter Artenschutz stehen, dürfen nur in kleinen Mengen für den persönlichen Gebrauch darf gesammelt werden. Noch kleine Exemplare sollten stehen bleiben, damit der Erhalt der Art vor Ort gesichert ist. Darauf weist das Kampagnenbüro Internationales Jahr der Wälder in Bonn hin. Wichtig ist dem Büro zufolge...
... Homepage. Christina Hacker vom Institut liefert ein konkretes Beispiel dafür: Werde ein Pfund Speisepilze mit einer Belastung von 3000 Becquerel verspeist, entspricht dies der gleichen Radioaktivität, wie sie bei einer Röntgenuntersuchung freigesetzt wird. Radioaktive Strahlen können menschliche Zellen verändern. Grund: Es entstehen Molekülbruchstücke, sogenannte freie Radikale, die sich zu giftigen Verbindungen zusammenschließen und damit die Zellen zusätzlich schädigen. Ist...
... Bundesamt für Strahlenschutz erklärt, niemand müsse mit gesundheitlichen Folgen rechnen, wenn Speisepilze normal zubereitet und in üblichen Mengen verzehrt würden. Das bayerische Forstamt hat dazu als Faustformel zwei Pilzportionen mit jeweils bis zu 250 Gramm pro Woche herausgegeben. Das unabhängige Umweltinstitut München rät im Freistaat dagegen zur Vorsicht. Kinder und Schwangere sollten auf Waldpilze verzichten, warnt Christina Hacker, Leiterin der...
Gerade im Spätsommer sind die Wälder voll. Es sind nicht Spaziergänger, sondern Sammler, die auf Beute aus sind: Speisepilze sind ihr Ziel. Doch so lecker die Früchte des Waldbodens auch sind: Wer sich nicht auskennt, spielt mit seinem Leben.
... Hämolysine. Diese hitzeempfindlichen Giftstoffe sind auch in etlichen frei verkäuflichen Speisepilzen enthalten, unter anderem im beliebten Austernseitling. Er enthält das sogenannte Pleurotolysin, das Ähnlichkeit mit Inhaltsstoffen von Bienengift aufweist. Aber auch andere bekannte Pilze, wie der Parasol oder die Rotkappen, enthalten Hämolysine. «Pilze sollten daher grundsätzlich durchgegart werden», empfiehlt Grzybowski. Eine Ausnahme bilden Zucht-Champignons, die...
... Sie auf Seite 4, worauf es bei der Zubereitung ankommt Vorsicht ist aber auch bei Speisepilzen geboten. «Viele Menschen vertragen die Nebelkappe nicht», sagt Honstraß und rät daher, diese Art lieber ganz zu meiden. «Wenn der Pilz zu alt ist oder man zu viel davon isst, kann das Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall und Übelkeit hervorrufen», so der Experte. Andere Exemplare wie der Perlpilz oder die Rotkappe sind zwar richtig durchgegart zu genießen, im...