28.06.2019, 22.39 Uhr

Karriere: Mobbing am Arbeitsplatz – was tun?

Schon in der Schule waren Hänseleien und Mobbing für den ein oder anderen an der Tagesordnung. Doch was tun, wenn auch im späteren Berufsleben gemobbt wird und der alltägliche Gang zur Arbeit zur Qual wird? Was genau ist Mobbing und wie kann man es abgrenzen? Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund ums Thema Mobbing.

Mobbing am Arbeitsplatz? Bild: picture alliance/Martin Schutt/ZB/dpa

Mobbing, egal ob am Arbeitsplatz oder in anderen Lebensbereichen, bedeutet, dass ein Mensch von Kollegen oder Vorgesetzten systematisch ausgegrenzt, schikaniert, beleidigt oder verunglimpft wird. Hiermit sind nicht die normalen Konflikte gemeint, die in der alltäglichen Zusammenarbeit auftreten können und meist auch gemeinsam schnell gelöst werden können.

Was tun, wenn Sie von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen sind?

In allererster Linie sollten Sie schnell und bedacht reagieren. Systematisches Mobbing hört meist nicht von alleine auf, sondern wird mit der Zeit noch schlimmer. Suchen Sie das Gespräch zu einem Ihnen wohlgesonnenen Kollegen oder Vorgesetzten. Sofern in Ihrem Betrieb vorhanden, können Sie sich auch an den Betriebs- oder Personalrat wenden. Sollte es an Ihrem Arbeitsplatz keinen passenden Ansprechpartner geben, können Sie sich auch an öffentliche Mobbing Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen oder Gewerkschaften wenden.

Führen Sie ein Mobbing-Tagebuch

Wer schreibt, der bleibt – heißt es ja so schön. Das gilt auch in diesem Falle. Notieren Sie sich den Zeitpunkt aller Situationen, die Ihnen widerfahren, und beschreiben Sie, welche Wirkung diese auf Sie haben. So haben Sie nicht nur die Möglichkeit, das Konfliktpotenzial besser zu analysieren, sondern können auch gegenüber Ihren Vorgesetzten ganz klar kommunizieren, welches Verhalten Ihrer Kollegen negative Emotionen bei Ihnen auslöst. Sollte das Mobbing schon fortgeschrittener sein, zögern Sie nicht, sich eine Auszeit zu nehmen, um sich einen besseren Überblick über Ihre Optionen zu verschaffen. Auch Freunde und Familie können eine gute Hilfe sein.

guru/add/news.de

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