28.05.2015, 14.53 Uhr

Kein Geld für Milchpulver: Muttermilch mit Wasser gestreckt: Mutter tötet Tochter

Muttermilch ist das Beste, was eine frischgebackene Mama ihrem Baby bieten kann. Doch wird die Milch mit Wasser verdünnt, wird sie zur tödlichen Substanz, wie eine Mutter aus den USA nun auf grausame Weise lernen musste.

Weil sie nicht genug Muttermilch hatte, verdünnte die Mutter diese. Bild: Fotolia/ Syda Productions

Es gibt für ein Neugeborenes nichts Besseres, als von der Mutter gestillt zu werden. Immer wieder belegen neue Studien, welche Vorteile die Gabe von Muttermilch für den heranwachsenden Menschen hat.

Auch Lauren Fristed aus den USA wollte ihre Tochter gerne stillen. Doch leider hatte die 25-Jährige nicht genug Muttermilch, um ihre zehn Wochen alte Tochter satt zu bekommen. Da sie nicht genügend Geld für Milchpulver hatte, begann sie damit, ihre Muttermilch mit Wasser zu verdünnen. Ein fataler Fehler, den sie wohl ihr Leben lang bereuen wird.

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Muttermilch verdünnt: Tödlicher Fehler!

Denn wie "RTL.de" berichtet, ist die Gefahr groß, dass Kinder unter sechs Monaten, die zuviel Wasser verabreicht bekommen, an einer Wasservergiftung sterben. Genau dies passierte der Tochter von Lauren Fristed. Im März erlitt sie eine solche Vergiftung und starb. Ihre Eltern müssen sich nun vor Gericht für ihren tödlichen Fehler verantworten.

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Säuglinge dürfen nicht zuviel Wasser trinken

Der Grund für diese Reaktion liegt darin, dass die Nieren von Säuglingen im ersten Lebensjahr noch nicht richtig arbeiten. Zu große Mengen an Wasser können die Kleinen deshalb noch nicht schnell genug verarbeiten. Die Folge: Im Blut der Babys landen große Mengen Natrium, was zu einer sinkenden Körpertemperatur, Reizbarkeit und einem angeschwollenen Gesicht führt. Wird der Salz-Wasser-Haushalt nicht umgehend reguliert, stirbt das Kind.

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Risiko einer Wasservergiftung sinkt monatlich

Muttermilch darf daher niemals verdünnt werden und Milchpulver muss stets den Angaben auf der Verpackung folgend angerührt werden. Das Risiko einer Wasservergiftung sinkt laut "RTL.de" zwischen sechs und zwölf Monaten, wenn mit der Gabe von fester Nahrung begonnen wird. Spätestens mit einem Jahr arbeiten die Nieren von Kleinkindern schließlich auch korrekt.

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kaf/loc/news.de

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