Sa., 26.05.12

Kirche oder Porno 14.08.2011 Der Mythos Jungfrau lebt

Von news.de-Redakteurin Isabelle Wiedemeier

Was ist das eigentlich, Jungfrau sein? Für viele Muslime bedeutet es Blut in der Hochzeitsnacht. Manche Frauen lassen sich das Jungfernhäutchen deshalb wieder herstellen. Aber auch im Westen schwelt der Mythos Jungfrau weiter - In Kirche und Pornoindustrie.

Religionen in Deutschland
Textbasar beta Kirche oder Porno Der Mythos Jungfrau lebt Ich will diesen Text kostenlos für meine Webseite

Das Jungfernhäutchen kann beim Sport reißen. Manche Frauen haben gar keins. Und bei anderen bleibt es trotz Geschlechtsverkehr ganz. Mit «Jungfrau sein» hat das wenig zu tun. Dennoch titelte die Bild-Zeitung am vergangenen Montag: «Ich habe 400 Frauen zu Jungfrauen gemacht!»

Der dort zitierte Chirurg aus Düsseldorf hat sich auf die Wiederherstellung des Hymens, des Jungfernhäutchens, spezialisiert - ein Eingriff, den hierzulande fast ausschließlich muslimische Mädchen und Frauen durchführen lassen. Auch der plastische Chirurg Paul Edelmann aus Frankfurt gehört zu den wenigen Ärzten in der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, die diese Operation beherrschen und durchführen. Er lebte eine Zeit lang in Dubai. «Da kamen viele. Allerdings ist es in den Vereinigten Arabischen Emiraten verboten, was ich damals nicht wusste. Dort gilt das quasi als Urkundenfälschung.»

Tatsächlich ist das Jungfernhäutchen für gläubige Muslime eine Art Urkunde. Auch, wenn es praktisch nicht stimmt, gilt es dem Ehemann als Garantie, dass seine Frau zuvor noch keinen Geschlechtsverkehr hatte. Es muss bluten in der Hochzeitsnacht, sonst kann es soweit kommen, dass der Mann die Frau zurückgibt und damit die Ehre ihrer gesamten Familie besudelt.

Das allerdings kann auch Edelmann nicht verhindern. «Es ist nach der Operation alles wie vorher, aber dass es blutet, darauf kann man sich nicht verlassen.» Für ihn ist der Eingriff reines Handwerk, er behandele nur erwachsene Frauen. Den Islam könne er nicht ändern. 2000 Euro kostet das geflickte Hymen bei ihm. Die Frauen kommen meist allein und wirken auf ihn ganz relaxt, wie er sagt: «Als ob sie zum Friseur gehen.»

Künstliches Hymen für 37,50 Euro


Dass die Thematik Jungfernhäutchen für junge Musliminnen alles andere ist als eine Frisur, erlebt Christina Schneider immer wieder. Die Ärztin berät bei Profamilia Frauen, die Jungfrau sein müssen, es aber nicht mehr sind. Ein Thema, zu dem sie zwei Meinungen hat - die politische und die praktische, wie sie es nennt: «Eigentlich sollte es für keine Frau mehr notwendig sein, mit einem Mann Kontakt zu haben, der von ihr verlangt, Jungfrau zu sein oder ein intaktes Jungfernhäutchen zu haben.» Aber weil sie weiß, dass im Islam eigene Regeln gelten, und weil es ihr wichtig ist, andere Kulturen zu respektieren, verurteilt sie die Operationen nicht grundsätzlich. Allerdings bemüht sich Profamilia , Ärzte zu finden, die nur 200 Euro dafür abrechnen.

Und sie raten den Frauen zu Alternativen. Durch die Pille die Regel so zu timen, dass sie in der Hochzeitsnach bluten oder sich selbst eine kleine Verletzung zufügen sind solche Möglichkeiten. Auch ein künstliches Jungfernhäutchen ist inzwischen im Internet zu haben, unter dem unverdächtigen Titel «Virginia Care». Verkauft wird es in einer blumigen, rosafarbenen Verpackung, die bei Männern keinen Verdacht erregt, wie eine Mitarbeiterin erklärt. Seit anderthalb Jahren bieten sie das winzige Häutchen aus steriler Zellulose mit getrocknetem Rinderblut an, etwa 400 Stück hat die Firma seitdem für 37,50 Euro verschickt - in schlichten Umschlägen ohne Absender. Auf Werbung verzichtet die Firma. Virginia Care will keine Aufmerksamkeit erregen.

Lesen Sie auf Seite 2, warum auch hierzulande der Mythos Jungfrau lebt

Für die Ärztin Christina Schneider ist die Jungfräulichkeit ein Mythos - und zwar ein sehr komplexer. Genau so, Mythos Jungfrau, hat die deutsch-britische Kulturwissenschaftlerin Anke Bernau ihr Buch genannt. Darin geht es allerdings nicht um Muslime. Denn auch junge Frauen im westlichen Kulturkreis sind vom Zwang der Jungfräulichkeit nicht frei, betont die junge Autorin. «Es ist ein Doppelzwang. Zum einen geht es darum, dass man sie verliert, weil es sonst nicht cool ist, zum anderen ist man aber sehr schnell verrufen im Freundeskreis.»

Dass manch 16-jähriges Mädchen einen Komplex mit sich herumträgt, weil sie noch Jungfrau ist, können viele Erwachsene nur belächeln. Für die Jugendlichen aber ist es ein Problem, das wie ein Klotz auf ihrem Selbstbewusstsein lastet. Das erste Mal sei ein wichtiger Punkt in jeder Lebensgeschichte, sagt Anke Bernau. Dabei ist vielen gar nicht klar, was es eigentlich bedeutet. Sie stellt das immer wieder fest, wenn sie ihre Studenten fragt. «Da herrscht lange Schweigen, bis jemand etwas vom ‹Jungfernhäutchen› sagt. Sie denken, es wäre ein körperlicher Zustand. Ich erkläre dann, dass es eigentlich gar nicht festgestellt werden kann. Das Konzept zerfällt, wenn man anfängt, es auseinander zu nehmen. Zum Beispiel bei der Frage, ob man nach Analverkehr noch Jungfrau ist.»

Die vielen Schichten der Jungfräulichkeit


Schon immer hatte der Mythos Jungfrau viele Schichten. Hinter der christlichen Jungfräulichkeit zum Beispiel steckt die Idee, dass der Mensch sich so ganz und gar Gott und sich selbst widmen kann. Zugleich ist die Jungfräulichkeit der Frau jedoch eine Forderung der patriarchalischen Gesellschaft: «Es ging darum, die Frau zu kontrollieren und sicher zu gehen, dass sie einem Mann gehört. Dazu kommt eine Angst vor der weiblichen Sexualität als etwas Unkontrollierbares», sagt Bernau.

So schwelt der dubiose Reiz des Jungfrau-Seins weiter - an so entgegengesetzten Polen wie der Kirche und der Pornoindustrie. Da bemühen sich radikal-christlichen Gruppen wie «Wahre Liebe Wartet», sie wieder als Ideal zu propagieren, auch für Jungs. «Auf der anderen Seite üben unberührte Mädchen in der Pornografie einen großen Reiz aus. Soziologen, mit denen ich spreche, sagen, dass die Mädchen, die als ‹Jungfrauen› bezeichnet werden, immer jünger sind.» Anke Bernau kennt auch Fälle von Frauen aus den USA, die sich das Jungfernhäutchen richten oder sogar die Vagina verengen lassen, damit es sich für ihre Männer anfühlt wie beim ersten Mal.

Die Kulturwissenschaftlerin findet es trügerisch, wenn die westliche Kultur im Vergleich zur muslimischen als «frei» dargestellt wird - und Frauen sich dennoch unter Druck setzen, um «ein Modell wie im Pornoheft» zu sein, wie sie es ausdrückt: «Was ist das für eine Freiheit, frage ich mich.»

cvd/news.de
Leserkommentare (26) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Friedrich Schlenker
  • Kommentar 26
  • 30.09.2011 05:17
 

Jeder Populismus ist Schwachsinn und hat Menschen in verschiedenen Ländern nichts als Verdummung, Unterdrückung Armut und Leid gebracht. Google: The Soviet Story, Sozialismus (DDR), Feminismus (schon mehrere Hundert Jahre alt u. immer gescheitert), Sexismus ebenso, und nun versucht man Kinder bereits im Kindergarten zu sexualisieren - europaweit (und das gibts in Youtube oder bei AZK). Man diskutiert über belanglose Hymen wenn paralell zum Thema der Freibrief für Pädophilie erstellt wird und Kinder abgerichtet werden es als normal anzusehen. Einfach krank

jetzt antwortenKommentar melden
  • Friedrich Schlenker
  • Kommentar 25
  • 30.09.2011 05:06
 

Videos dazu gibts überall. Z.B. Zeitgeist, Psychiatrie - Industrie des Todes, Dr. Rath - Das Chemie - Öl - Pharma Kartell, Lobotomie, Bei CCHR USA bekommt man kostenlos die DVD der Psychiatrie (dafür eben nur in englisch), AZK Schweiz Videoportal, Nuoviso. Übrigens IBM lieferte Hitler Lochkartencomputer um KZ Insassen zu registrieren zu können (IBM ist Eugeniker)

jetzt antwortenKommentar melden
  • Friedrich Schlenker
  • Kommentar 24
  • 30.09.2011 04:57
 Antwort auf Kommentar 23

Darwin ist bereits widerlegt. Der kranke Schwachkopf war übrigens Eugeniker und seine Evolutionstheorien und die Gesetzmäßigkeiten von wertem Leben bekamen ihr Wirken und die volle Blüte in der Psychiatrie (Thema: lobothomie) und später in KZ´s aller Länder (nicht nur Deutschland) zum tragen. Unter diktatorischen Systemen wie Nationalsozialismus, Kommunismus...hatten Menschenexperimente aus der Psychiatrie als Vorreiter von KZ Praktiken freie Fahrt und staatliche Unterstützung. die Kirche tat dasselbe in den Zeiten davor: Verstümmelung, Folter und Mord, genauso wie Vergewaltigung.

jetzt antwortenKommentar melden
  • gkohl
  • Kommentar 23
  • 26.08.2011 10:34
 

In der Bibel steht: "Es ist alles erlaubt - doch nicht alles nützt!" (Gut - das ist "hier" aus dem Zusammenhang gerissen - aber das ist nun mal so - man mißbraucht eben gerne alles, was sich dazu "anbietet"...) Menschen, die "sonst an nix" glauben, sollten sich Gedanken machen und zur Kenntnis nehmen, dass "Evolutionstheoretiker" davon ausgehen, dass die "Evolution" nichts nutzloses "schafft". Wenn ein "Denker" hier nun auf ein "Hymen" stößt, das scheinbar "nutzlos" ist, sollte man sich Gedanken machen, ob "Darwins Evolutionstheorie" nicht doch überdacht gehört - und "LEBEN" anders "ist"...

jetzt antwortenKommentar melden
  • dietel
  • Kommentar 22
  • 17.08.2011 15:26
 Antwort auf Kommentar 12

Sicher war Maria Jungfrau (die sogenannte unbefleckte Empfängnis), damals war künstliche Befruchtung völlig unbekannt.

jetzt antwortenKommentar melden
  • hpklimbim
  • Kommentar 21
  • 16.08.2011 12:21
 Antwort auf Kommentar 19

Nicht die Gläubigen sind das Problem, gleich welcher Religion. Sondern die zum Zweck der Glaubensverdrehung bestellten Hetzer, Ketzer, Demagogen und Massenhypnotiseure.

jetzt antwortenKommentar melden
  • NORGAT CALSIN BORDA
  • Kommentar 20
  • 15.08.2011 11:30
 

Da es in der Vergangenheit noch an Wissen, Aufklärung und Verhütung mangelte,war das moralische Verbot des ungeregelten Geschlechtsverkehrs noch die beste Art und Weise zu verhindern, dass Unmengen von Nachkommen einfach in die Welt gesetzt wurden. Leider sind insbesondere Religionen immer noch fern von logischem Denken und dafür bekannt sich auch im 21. Jahrhundert und der folgenden Zukunft an Regeln der antiken Vergangenheit festzuhalten. Nur heutzutage ist es abartig eine Frau, die keine Jungfrau mehr ist, wie ein Produkt zu betrachten, dessen Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Nichtwähler
  • Kommentar 19
  • 15.08.2011 09:16
 Antwort auf Kommentar 13

Jesus ist keine freie Erfindung, es gibt unabhängige Romische Dokumente darüber. Nur die Geschichtschreibung war damals nicht authentisch, weswegen man alle umliegende Königshäuser durchsuchen muß, um einen authentischen Ablauf zu bekommen. Man kann diese Religiösen Bücher betrachten, wie die parteiische Sicht eines Despoten. Am besten man gehört keiner Religion an und an Gott glauben kann man auch ohne in einer Partei, verzeihung Religion anzugehören. Die Folgen für die Gesellschaft sind so weniger gravierend.

jetzt antwortenKommentar melden
  • rien
  • Kommentar 18
  • 14.08.2011 23:52
 

Der Mythos Jungfrau oder Porno lebt derart daß eine Halbwaise in D. der man im Alter von 3 Monaten den Vater unter die Erde brachte, die in den folgenden 17-21 Jahren fast keinen Mann sah, mit ab dem 23.-25.-27. Lebensjahr nur noch beleidigt, verleumdet worden ist, ab dem 40. Lj. nicht verheiratet und nie schwanger als unwert angesehen wird. Mit der kann sein was will. Ein Mann sieht die sich nicht an. Auch Juristen nicht. Die muss auch nicht arbeiten. Die muss gar nicht sein. Die "Jungfrau" oder "Die Mutter mit ihrem Kind!" Was oft dieselben sein dürften die entrüstet ausgetreten aus den K.

jetzt antwortenKommentar melden
  • doberlinchen
  • Kommentar 17
  • 14.08.2011 23:16
 

Der Mythos Jungfrau ist ganz einfach Teil und Ergebnis von brutaler Männermacht über Frauen und Kennzeichen eines einzigen feuchten Männertraums, der Religion.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Ende
  • Kommentar 16
  • 14.08.2011 23:14
 

Der Mythos Jungfrau lebt - weil die Männer ihn so wollen. Ich war mit 25-27 sehr erstaunt, als mir ungefähr gleichaltrige junge Männer von 17-jährigen vor schwärmten und auch in mindestens einem Fall erklärte: Nur so ganz junge Mädchen zu wollen. Ich selbst war noch sehr mädchenhaft unerfahren und auch unverletzt. Männer haben Probleme: Entweder als Geschiedene nun verheiratete Frauen mit Kindern Mama - und s. 4. Gebot oder: Ganz Junge - noch Kinder. Oder Gleichgeschlechtlich. Jetzt soll das ewige anders, alles Sitte, Moral, Regeln brechende auch noch "evolutionsbedingt" "weitsichtig" sei

jetzt antwortenKommentar melden
  • ende
  • Kommentar 15
  • 14.08.2011 22:55
 

Hat man Unterricht, ist es angemessen und ratsam einfach mal etwas zu lernen, auch wenn man es im Moment nicht versteht. Es geht im Religionsunterricht nicht um Sprach/oder Naturwissenschaft sondern um die Vermittlung von Gefühl/ Werten. Unsere Fachgebiete gehen eben sehr auseinander. Sie können Ihre Fragen ja mal einem Juristen stellen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • ende
  • Kommentar 14
  • 14.08.2011 22:45
 

Es ist einfach so: Ganz akutell - das Männer junge Frauen wollen. Junge Frauen! Sehr junge Frauen! Was nicht identisch ist oder sein muss mit: "Jungfrau!"

jetzt antwortenKommentar melden
  • Grünpfeil
  • Kommentar 13
  • 14.08.2011 21:40
 

@hpklimbim hat völlig Recht: das ist biologischer Schwachsinn! Logische Konsequenz: weil so etwas nicht geht, kann "Jesus Christus" auch niemals als real existierender Mensch auf die Welt gekommen sein! So entpuppt sich die ganze Geschichte als eine freie Erfindung der Bibelautoren. Und deswegen handelt es sich auch nur um einen überlieferten Glauben, und nicht etwa um ein dokumentarisch gesichertes Wissen. Fair enough. Ihr braucht doch nur zu lesen! So einfach ist das!

jetzt antwortenKommentar melden
  • hpklimbim
  • Kommentar 12
  • 14.08.2011 19:39
 Antwort auf Kommentar 9

Im apostolischen Glaubensbekenntnis kommt der Satz "Geboren von der Jungfrau Maria" vor. Ich habe mir in jungen Jahren mal eine Ohrfeige von einem Pfaffen eingehandelt, weil ich im Religionsunterricht gesagt hatte, das sei biologischer Schwachsinn. Die hat nicht geholfen, sondern meine Abneigung gegen diesen ganzen Verein nur verstärkt. Das von Ihnen zitierte liest sich auch eher wie ein Betriebsunfall...

jetzt antwortenKommentar melden
  • ende
  • Kommentar 11
  • 14.08.2011 17:56
 

Die die alte Sprachen studiert haben sagen: Das nur die Rede wäre von einer jungen Frau - nicht von einer Jungfrau. Ob diese Sprachen oder jene Zeit die Unterscheidung kannten - oder machten oder als wichtig ansahen oder nicht - entzieht sich meiner Kenntnis.

jetzt antwortenKommentar melden
  • dietel
  • Kommentar 10
  • 14.08.2011 16:57
 

Nur religiöser Schmarrn und das noch 2011!!!! Es ist die Vorgeschichte der brutalen Frauenunterdrückung und diese steht im krasem Widerspruch zur Gleichberechtigung aller Menschen. Mann oder Frau können doch selbst entscheiden welche Erfahrungen für sie wichtig oder richtig sind. Schlimm, ja geradezu katastrophal ist, wie viele Menschen noch diesem Märchen glauben und warum.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Ende
  • Kommentar 9
  • 14.08.2011 16:48
 

Ein Mythos In der Bibel steht: "Und Josef machte sich auch auf mit Maria seinem vertrauten Weibe. Diese war schwanger!" Warum sollte es in einer Ehe, in der die Ehefrau schwanger ist - nicht auch zu den Voraussetzungen zu dieser Schwangerschaft gekommen sein? Er war bei seiner Frau und ging mit ihr. Was allerdings nicht bedeutet: Das Maria unbedingt gewusst hätte, was mit ihr ist. Und da die Zeit offenbar reif war für einen "König" der die Menschen führt und ihnen was offenbart - deshalb der sehr ernste Traum. Ich kann mir nur nicht denken das überhaupt darüber gesprochen worden ist. Mythos

jetzt antwortenKommentar melden
  • Ende
  • Kommentar 8
  • 14.08.2011 16:31
 

Ach, der deutsche Mann will auch eine Jungfrau - zumindest einmal im Leben gehabt haben. Tatsächlich bekam ich meinen 1. Heiratsantrag mit 16 Jahren. Absolut unromantisch - ein zufälliges Kennenlernen in einer westdeutschen Großstadt, Samstag nachmittag, auf einer Kirmes. - Ein paar Tage später fuhr er 65 km zu meiner Mutti die aus allen Wolken fiel und zögernd meinte: "Naja wenn sie sie will? Wenn ihr euch einig seid!" Am folgenden Sanstag nachmittag meinte er, ich solle meine Mutter anrufen. Die sagte nichts weiter. Ich auch nicht. - Dann er ... eh ja - und das - wars dann. Viel zu alt 27 J.

jetzt antwortenKommentar melden
  • sahib
  • Kommentar 7
  • 14.08.2011 15:29
 

...Wenn sie bis jetzt keiner wollte, will ich sie auch nicht!...

jetzt antwortenKommentar melden
  • hpklimbim
  • Kommentar 6
  • 14.08.2011 15:10
 Antwort auf Kommentar 1

Sie haben sehr schön auf bestehende Widersprüche bei der ganzen Sache hingewiesen, wegen deren genauer Nennung ich mich schon vor 40 Jahren noch als Jugendlicher bei meiner Verwandtschaft unbeliebt gemacht habe. Und das mit dem "heilig" hätten Sie besser gleich ganz weg gelassen. Das ist nur ein religiöser Geistesfurz. Ansonsten ist es in einer funktionierenden Partnerschaft wie in jedem Beruf - gut eingearbeitetes Personal ist durch nichts zu ersetzen. Das gilt immer für beide Beteiligte!

jetzt antwortenKommentar melden
  • Momo
  • Kommentar 5
  • 14.08.2011 14:22
 

Als Jungfrau in die Ehe zu gehen halte ich für einen schweren Fehler. Bei mir war die Entjungferung so extrem schmerzhaft, dass ich mit dem "Täter" hinterher nichts mehr zu tun haben wollte. Wenn wir bis zur Hochzeit gewartet hätten - nicht auszudenken! Ich habe lange gebraucht, bis ich mich wieder getraut habe und noch viel länger, bis es anfing, Spaß zu machen.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Claudia
  • Kommentar 4
  • 14.08.2011 14:12
 

Ich finds bescheuert wieso viele frauen sich wieder das jungfernhäutchen machen lassen. Wenn man entjungfert wurde, dann bleibt man auch entjungfert, weil man schließlich sein erstes mal erlebt hat.

jetzt antwortenKommentar melden
  • Claudia
  • Kommentar 3
  • 14.08.2011 14:07
 

Naja.... also ich sag mal nichts dazu. Ist halt Religion :)

jetzt antwortenKommentar melden
  • lobo
  • Kommentar 2
  • 14.08.2011 13:54
 

Eine unverheiratete,jungfräuliche alte Postbeamtin stirbt. Die Kollegen beraten, was auf dem Grabstein stehen soll: Siehe da, es steht folgendes: Als Jungfrau geboren, als Jungfrau gestorben? Ungeöffnet an Absender zurück. Soviel zu diesem, m.E. überbewerteten Thema. Lobo

jetzt antwortenKommentar melden
  • Nanny Tober
  • Kommentar 1
  • 14.08.2011 13:19
 

Keuschheit ist wie ein versiegelter Brief den nur einer erhalten und lesen darf . Etwas besonderes - einzigartiges - sauberes - unverfälschtes - heiliges . Es sagt aber nichs darüber aus , wie pleglich und liebevoll der Empfänger damit umgeht .Ob beides stimmig ist . Wobei auch der Moralbegriff eine HAUPTROLLE DABEI SPIELT . Hier ist es auch noch teilweise in Deutschland sehr wichtig Jungfrau zu sein - nicht nur im Islamischen Glauben . Männer hingegen dürfen Erfahrungen machen mit verschiedenen Frauen auch vor der Ehe . Für eine gute Ehe und PARTNERSCHAFT zählt aber gegenseitiges VERSTEHEN

jetzt antwortenKommentar melden
Kommentar schreiben Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig
Kommentar  
Ihr Name
Ihre Emailadresse
Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld darunter.
'6Ld52csSAAAAAKTxfdwmi0Ay4Tjghi64k3PAcWrj'

Kirche oder Porno: Der Mythos Jungfrau lebt » Gesellschaft » Nachrichten

URL : http://www.news.de/gesellschaft/855211442/der-mythos-jungfrau-lebt/1/

Schlagworte:

Anke Brockmann , Anke Feller , Anke Fittkau , Anke Hildenbrand , Anke Karstens , Anke Palm , Anke Stadler , Anke Tegtmeier , Anke Wischnewski , Arabischen , Art , Ärzte , Ärzten , Ärztin , Ästhetisch-Plastische , Ausschließlich , Autorin , Barbara Schneider , Bedeutet , Beherrschen , Beispiel , Bemühen , Bernau , Buch , Carsten Cramer , Carsten Eulitz , Carsten Kühn , Carsten Lange , Carsten Lichtlein , Carsten Rehder , Carsten Schlangen , Carsten Schmidt-Weber , Carsten Schneider , Carsten Spallek , Carsten Stormer , Carsten Ulbricht , Carsten Vagn , Christentum , Christina Aguilera3 , Christina Aguilera5 , Christina Aguilera6 , Christina Aguilera7 , Christina AguileraMoves , Christina Applegate , Christina Endruschat , Christina Geiger , Christina Grosse , Christina Hammer , Christina Hendricks , Christina Kiffe , Christina Manhard , Christina McHale , Christina McLarty , Christina Perri , Christina Ruiz , Christina Schütze , Christina Schwanitz , Christina Siebenhüner , Christina Stylianou , Christina Viragh , Cool , Dargestellt , Druck , Dubai , Düsseldorf , Edelmann , Ehemann , Ehre , Emiraten , Erkläre , Erwachsene , Erwin Schneider , Familie , Firma , Forderung , Frage , Fragt , Frankfurt , Frauen , Freiheit , Freundeskreis , Friseur , Frisur , Garantie , Geschichte , Geschlechtsverkehr , Gesellschaft , Gläubige , Gott , Gruppen , Guntram Schneider , Handwerk , Harald Schneider , Hasan Verletzung , Hierzulande , Hymen , Ideal , Idee , Internet , Isabelle Dean , Isabelle Härle , Isabelle Huppert , Isabelle Ottmann , Isabelle Stiepel , Islam , Islam Konferenz , Islam Satujew , Islam Staatsreligion , Islam Verbrechen , Jahren , Jochen Schneider , Jugendlichen , Jünger , Jungfernhäutchen , Jungfrau , Jungfrauen , Jungfräulichkeit , Jungs , Klotz , Komplex , Komplizierte , Konstantin Schneider , Kontakt , Kultur , Kulturen , Kulturwissenschaftlerin , Lebt , Liebe , Mädchen , Männer , Männern , Margit Schneider , Mary Applegate , Meinungen , Mitarbeiterin , Modell , Montag , Muslime , Mythos , Nennt , Nico Klotz , Nikolaus Schneider , Notwendig , Operation , Operationen , Paul Gesellschaft , Paul Zeit , Pille , Plastische , Pornografie , Praktisch , Praktische , Problem , Raten , Raum Ideal , Reiz , Schichten , Schneider , Schwerer , Selbstbewusstsein , Sexualität , Soziologen , Sport Kultur , Star Isabelle , Stephanie Schneider , Stimmt , Stück , Studenten , Thematik , Theo Schneider , Timm Schneider , Tino Edelmann , Umschlägen , Urkunde , Ute Schneider , Vagina , Verboten , Verdacht , Vereinigten , Verletzung , Verliert , Verpackung , Verzichtet , Vicky Christina , Virginia Beach , Virginia University , Virginia Woolf , Wartet , Westliche , Wiederherstellung , Wirken , Zeit , Zustand , Zwang ,
Wir empfehlen
Anzeige
Facebook
Twitterbox
Follow Us!
Anzeige