11.02.2021, 15.11 Uhr

Mick Schumacher: Schwere Bürde! Trübt dieses Schicksal seinen Formel-1-Start?

Ende März 2021 steht für Mick Schumacher das erste Rennen in der Formel 1 an - der Sohn von Michael Schumacher tritt damit in große Fußstapfen. So mancher erkennt jedoch schon ein böses Omen am Horizont, das Mini-Schumi den F1-Start erschweren könnte.

Mick Schumacher steigt 2021 in die Formel 1 ein - und tritt in die Fußstapfen seines Vaters Michael Schumacher. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Wire | James Gasperotti

Anfang Dezember 2020 hatten Formel-1-Fans einen besonders Grund zum Jubeln: Nach der Bilderbuch-Karriere von Michael Schumacher in der Motorsport-Königsklasse ist das Comeback des Namens Schumacher besiegelt. Schumis Sohn Mick Schumacher wird ab 2021 für den Rennstall Haas in der Königsklasse des Motorsports fahren. Der 21-Jährige sei für mehrere Jahre verpflichtet worden, ließ der Rennstall mitteilen.

Mick Schumacher gibt Formel-1-Debüt im März 2021 in Bahrain

Der Sohn von Michael Schumacher tritt mit seinem Formel-1-Debüt beim Großen Preis von Bahrain (am 28.03.2021, nur wenige Tage nach Mick Schumachers 22. Geburtstag) in große Fußstapfen. Manch einer könnte vermuten, sein in Motorsportkreisen Ehrfurcht einflößender Nachname habe Mick Schumacher bei seinem Weg an die Formel-1-Spitze geholfen - doch der niederländische Motosport-Star Jan Lammers ist da anderer Ansicht.

Schwere Bürde für Mini-Schumi! Steht seine Formel-1-Karriere unter einem schlechten Stern?

Für Lammers kommen die Erfolge von Michael Schumacher einer schweren Bürde für dessen Sohn gleich. Wie der Niederländer gegenüber dem britischen "Daily Star" ausführte, sei es für einen jungen Rennfahrer wie Mick Schumacher eine Last, ständig mit seinem erfolgreichen Vater verglichen zu werden und unter Beobachtung zu stehen. "Wirklich Leistung zu bringen, wenn alle Augen auf einen gerichtet sind und man ständig mit seinem Vater verglichen wird, das ist extrem schwierig", befand der frühere Formel-1-Pilot. Im gleichen Atemzug lobte Lammers den Formel-1-Neuankömmling jedoch dafür, wie professionell er bereits mit dem Druck im Motosport umgehe.

Kein Druck auf Mick Schumacher zum Start in die erste Formel-1-Saison

Mick Schumacher selbst stört sich nach eigenem Bekunden nicht an Vergleichen mit seinem Vater, der rekordverdächtige sieben Mal die Formel-1-Weltmeisterschaft gewann. Und auch in seinem neuen F1-Team scheinen die Erwartungen an Mick Schumacher vor dem Saisonstart nicht übertrieben zu sein. Haas-Teamchef Günther Steiner beispielsweise erwartet von Mick Schumacher in seiner ersten Saison in der Formel 1 keine Top-Platzierungen. "Erfolge werden dieses Jahr schwer zu messen sein", sagte Steiner im Interview mit RTL/ntv. Für ihn wäre es ein Erfolg, am Ende des Jahres mit Schumacher und dessen Kollegen Nikita Mazepin "zwei Fahrer zu haben, die viel gelernt haben und bereit sind für 2022, so dass wir 2022 keine Fehler mehr machen".

FOTOS: Michael Schumachers Sohn Mick Mini-Schumi im Rampenlicht

Haas-Teamchef hofft auf erste Punkte für F1-Neuling Mick Schumacher

Steiner fügte an: "Ich würde mich sehr freuen, wenn Mick im Haas die ersten Punkte holt." Ziel des Teams sei es, "dass Mick auf jeden Fall zwei Jahre für uns fährt. Nur ein Jahr würde nicht viel bringen. Ein Rookie braucht ein Jahr, muss sich an das Team und an die Formel 1 gewöhnen. Im zweiten Jahr kann man dann Fortschritte machen." Zum internen Duell seiner beiden Fahrer sagte er: "Nur, wenn sie sich ins Auto fahren, dann kriege ich ein Problem und sie ein Problem."

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loc/news.de/dpa

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