Meghan Markle in der Kritik: Erboste Meghan-Fans attackieren Pfarrer - das steckt dahinter
Mit ihrer weihnachtlichen Produktankündigung hat Meghan Markle die Gemüter erhitzt. Der "As Ever"-Adventskalender der Herzogin kam bei einigen Geistlichen nicht gut an - nun schlagen Meghans treue Fans gegen die Theologen zurück.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Meghan Markle erzürnt Theologen mit Luxus-Adventskalender von "As Ever"
- Wahrer Sinn von Weihnachten vergessen? Geistliche kritisieren Herzogin Meghan
- Meghan Markles Ultra-Fans machen kritischen Kirchenmännern die Hölle heiß
Der Oktober mag gerade erst begonnen haben, doch im Einzelhandel laufen die Vorbereitungen auf klingelnde Kassen zum Jahresende längst auf Hochtouren: Je näher die Advents- und Weihnachtszeit rückt, umso größer wird erfahrungsgemäß die Kauflaune der Kundschaft. Auch Meghan Markle hat als Selfmade-Unternehmerin diese Marketing-Lektion verstanden und sich für das Jahresendgeschäft gewappnet: Im Sortiment ihres Lifestyle-Labels "As Ever" bietet die Schwiegertochter von König Charles III. in diesem Jahr erstmals einen Adventskalender an - in der Luxusausführung, versteht sich.
Meghan Markle verkauft sündhaft teuren "As Ever"-Adventskalender
Satte 148 US-Dollar - also umgerechnet gut 130 Euro - verlangt die geschäftstüchtige Herzogin von Sussex für ihren "As Ever"-Adventskalender, der bereits vorbestellt werden kann. Für den stolzen Preis erwarten die Kundschaft 24 handgefertigte, mit Blattgold-Ziffern verzierte Pralinen der Compartés-Confiserie aus Los Angeles, die sich hinter einer weihnachtlichen Darstellung von Meghan Markles Luxusvilla in Montecito verbergen.
Die limitierte Edition enthält Pralinen, deren Geschmacksrichtungen von kalifornischen Früchten und den hauseigenen "As Ever"-Marmeladen inspiriert sind – darunter Erdbeere, Himbeere, Brombeere und Orangenmarmelade. Herzogin Meghans Fangemeinde war erwartungsgemäß hin und weg von dem festlichen Adventskalender, doch andernorts kam das Luxus-Produkt weniger gut an.
Britische Priester üben Kritik an Herzogin Meghans Luxus-Weihnachtskalender
Für einige britische Geistliche war Herzogin Meghans Weihnachts-Offensive offenbar zu viel des Guten. Nachdem Theologen, darunter der anglikanische Prister Daniel French, laut "Daily Mail" es wagten, den luxuriösen Schokoladenkalender von Meghan Markles Lifestyle-Marke "As Ever" öffentlich zu kritisieren und eine deutlich günstigere Alternative mit christlichem Bezug zu empfehlen, brach ein digitaler Sturm über die Kirchenmänner herein.
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Meghan Markles Ultra-Fans gehen auf die Barrikaden und greifen Geistliche an
Die berüchtigte "Sussex Squad", wie die leidenschaftlichsten Anhänger der Herzogin von Sussex im Netz genannt werden, überzog die Theologen mit wüsten Beschimpfungen. Von "Dämonen" über "Satansbrut" bis hin zu "Schande für den Talar" reichte das Repertoire der Beleidigungen, wie die "Daily Mail" berichtet. Die Attacken gingen so weit, dass die betroffenen Priester ihre Accounts auf der Plattform X sperren mussten, um den Drohungen und Diffamierungen zu entkommen.
Anglikanischer Priester kritisiert Meghan Markles "As Ever"-Adventskalender und wird zur Zielscheibe von Online-Hass
Den Stein ins Rollen brachte der anglikanische Geistliche Reverend Daniel French, der als Universitätskaplan in London tätig ist. Er wies seine Follower auf X darauf hin, dass es für gerade einmal 5,99 Pfund – also fast zwanzigmal günstiger als Meghans Produkt – einen christlichen Adventskalender mit Fairtrade-Schokolade gebe. Das Produkt der "Meaningful Chocolate Company" enthält zudem ein 24-seitiges Büchlein über die biblische Weihnachtsgeschichte samt Aktivitäten rund um die Geburt Christi - weit entfernt von dem Luxusprodukt, das Herzogin Meghan bei "As Ever" feilbietet.
Neben dem deutlich niedrigeren Preis hob der Geistliche einen weiteren Aspekt hervor: Mit dem Kauf unterstütze man gleichzeitig die Lepra-Mission, an die ein Teil des Erlöses gespendet werde. Seinen Beitrag illustrierte er mit einem Bild von Meghan neben ihrem "As Ever"-Kalender – ein Vergleich, der die Sussex Squad in Rage versetzte.
Meghan-Ultras treiben kritischen Pfarrer in die Social-Media-Flucht
Die Reaktionen auf Frenchs Posting fielen verheerend aus. Mitglieder der Sussex Squad überschütteten den Geistlichen mit Beleidigungen und stempelten ihn als "Satansbrut" und "böse" ab. Er habe "ein hässliches Herz für einen sogenannten Christen", schrieb ein Nutzer. Andere warfen ihm vor, er sei eine "erbärmliche Entschuldigung für das Christentum". Dabei blieb es nicht bei verbalen Attacken. Innerhalb von 24 Stunden sah sich French mit regelrechten Drohungen und diffamierenden Unterstellungen über seinen Charakter konfrontiert. "Was für eine böse Art, um Unterstützung zu Weihnachten zu werben. Gott sieht dich", kommentierte ein weiterer Meghan-Fan. Unterstützer des Priesters beschrieben die Angreifer als "verwirrte Trolle", die den Geistlichen regelrecht "terrorisiert" hätten. French sah sich schließlich gezwungen, seinen Account auf X zu sperren und zahlreiche Pro-Meghan-Accounts zu blockieren.
Meghan Markles fanatische Anhänger wüten gegen Pfarrer
Als Father Chris Phillips, dessen Gemeinde im südwestlichen Londoner Stadtteil Benhilton liegt, seinem Kollegen auf X öffentlich den Rücken stärkte, traf ihn umgehend die nächste Welle des Zorns. Phillips kommentierte die Erfahrung mit den Worten, er sei der "Sussex Squad hier begegnet", und fügte ein trockenes "Wow" hinzu. Doch die Meghan-Anhänger ließen nicht locker. "Warum beteiligst du dich daran, eine Frau zu trollen, weil sie einen Adventskalender verkauft? Du musst ja ein leuchtendes Beispiel des Christentums für deine Gemeindemitglieder sein", schrieb ein Nutzer. Ein besonders aggressiver Kommentar bezeichnete beide Geistlichen als "Dämonen im Kirchengewand", die nicht einmal einen Bruchteil des Hasses ertragen könnten, den sie selbst gegen die Herzogin schürten. Phillips wurde zudem als "Feigling" verspottet, weil er seinen Account schließlich ebenfalls sperren musste.
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loc/news.de/stg
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