Prinz William: Familienstreit artet aus - Thronfolger doppelt verraten

Erst der Streit mit Harry, jetzt der nächste Familienkrach: Prinz William muss schmerzhafte Enthüllungen über seine Kindheit verkraften und fühlt sich laut Royal-Experten zutiefst verraten. Ausgerechnet sein Onkel sorgt für weiteren Zündstoff.

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Prinz William (44) sieht sich laut Royal-Experten derzeit in einer schwierigen Lage. (Foto) Suche
Prinz William (44) sieht sich laut Royal-Experten derzeit in einer schwierigen Lage. Bild: picture alliance/dpa/Pool AP/Kin Cheung
  • Prinz William zwischen Bruder Harry und Onkel Earl Spencer
  • Dianas Bruder erhebt schwere Vorwürfe gegen König Charles
  • Palast reagiert mit deutlichen Worten auf die Memoiren
  • Warum die Enthüllungen für William besonders schmerzhaft sind

Prinz William findet sich in einem weiteren royalen Familienstreit wieder – und diesmal kommt der Angriff aus einer Richtung, die besonders schmerzt. Sein Onkel Earl Spencer hat mit seinen Memoiren "Swan Song: Diana, My Sister" für erhebliche Unruhe im britischen Königshaus gesorgt. Das Buch enthält brisante Anschuldigungen gegen König Charles und sein Verhalten nach dem Tod von Prinzessin Diana.

Prinz William von seinem eigenen Onkel verraten

Laut Royal-Kommentatorin Kinsey Schofield empfindet William dabei "ein zusätzliches Gefühl des Verrats, weil das von seinem eigenen Onkel kommt", wie unter anderem der britische "Express" berichtet. Der Thronfolger, der ohnehin bereits mit seinem entfremdeten Bruder Harry über Kreuz liegt, steckt damit in einem zweiten Familienkonflikt – und dieser trifft ihn an einer besonders verwundbaren Stelle: seiner Kindheit.

Skandal-Buch behauptet: Charles soll wie ein "Lottogewinner" nach Dianas Tod geklungen haben

Die Vorwürfe, die Earl Spencer in seinem Buch erhebt, haben es in sich. So behauptet Dianas Bruder, König Charles habe nach dem Tod der Prinzessin am Telefon "überschwänglich begeistert geklungen – wie ein Lottogewinner". Eine Aussage, die am britischen Königshaus kaum spurlos vorbeigehen dürfte.

Doch damit nicht genug: Spencer schildert auch einen Wortwechsel mit dem damaligen Thronfolger über die Frage, ob die jungen Prinzen William und Harry hinter dem Sarg ihrer Mutter herlaufen sollten. Als der Earl dagegen protestierte, soll Charles ihm geantwortet haben: "Sei unbesorgt, wir werden sie bald genug vergessen." Eine Bemerkung, die – sollte sie so gefallen sein – ein erschütterndes Licht auf die damalige Haltung des heutigen Königs werfen würde.

Der Palast kontert – und ein Versprechen zerbricht

Buckingham Palace ließ die Anschuldigungen nicht unkommentiert stehen. In einer bemerkenswert scharfen Reaktion erklärte der Palast, dass "geschwisterliche Trauer den Verstand trüben, das Urteilsvermögen beeinträchtigen und die Erinnerung verfärben" könne. Eine diplomatisch verpackte Art, Spencers Darstellung als unzuverlässig abzustempeln.

Besonders bitter aus Williams Perspektive: Kommentatorin Schofield erinnerte daran, dass Earl Spencer bei Dianas Beerdigung öffentlich versprochen hatte, die Blutsfamilie werde William und Harry beschützen. Fast drei Jahrzehnte später muss der Thronfolger nun mit ansehen, wie genau dieser Onkel "einige der traumatischsten Ereignisse seiner Kindheit wieder aufreißt und dabei äußerst schädliche Behauptungen über seinen Vater aufstellt", so Schofield. Besonders brisant: Sogar Prinz Harry soll an dem Werk seines Onkels mitgewirkt haben.

Thronfolger William zwischen zwei Fronten gefangen

Für William bedeutet die Situation eine doppelte Belastung. Auf der einen Seite schwelt seit Jahren der Konflikt mit seinem jüngeren Bruder Harry, von dem er sich zunehmend entfremdet hat. Auf der anderen Seite sorgt nun ausgerechnet ein Mitglied der mütterlichen Familie für neuen Zündstoff. Schofield beschrieb den Prinzen von Wales als "verstrickt" in gleich zwei Familienfehden gleichzeitig.

Das Besondere an dieser Konstellation: Beide Konflikte drehen sich im Kern um dieselbe Wunde – den Verlust seiner Mutter und die Folgen für seine Kindheit. Während Harry seine Version der Ereignisse bereits öffentlich gemacht hat, zerrt nun auch der Onkel an genau jenen Erinnerungen, die William offenbar lieber im Privaten belassen hätte.

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