Prinz Harry und Meghan: Bündis gegen König Charles - neue Eskalationsstufe zeichnet sich ab

Prinz Harry und Herzogin Meghan sehen sich durch das neue Diana-Buch von Charles Spencer in ihrem Bruch mit der Krone bestätigt - doch Royal-Autor Tom Bower geht noch einen Schritt weiter und spricht von einem gezielten Bündnis gegen König Charles.

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Laut einem Insider fühlen sich Herzogin Meghan und Prinz Harry in ihrer Sicht auf das britische Königshaus seit der Veröffentlichung von "Swan Song: Diana, my sister" bestätigt. (Foto) Suche
Laut einem Insider fühlen sich Herzogin Meghan und Prinz Harry in ihrer Sicht auf das britische Königshaus seit der Veröffentlichung von "Swan Song: Diana, my sister" bestätigt. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire/Nancy Kaszerman
  • Dianas Bruder Charles Spencer sorgt mit seinem neuen Buch für Aufsehen
  • Harry und Meghan unterstützen das Werk offenbar hinter verschlossenen Türen
  • Royal-Experte Tom Bower spricht von einer Allianz gegen König Charles

Erst waren es Harry und Meghan, die jahrelang wegen ihrem "verleumderischen" Werk unter Beschuss standen, nun spielt das neue Buch über Lady Diana den Sussexes gehörig in die Karten. Während Prinz William nach der Veröffentlichung des Werkes regelrecht getobt haben soll, spricht ein Royal-Insider nun über die überraschend positive Wendung für Prinz Harry und Herzogin Meghan.

Im Dauerkonflikt zwischen den Sussexes und dem Buckingham-Palast zeichnet sich demnach eine neue Eskalationsstufe ab. Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) stellen sich offenbar demonstrativ hinter das jüngste Buchprojekt von Charles Spencer (62), dem Bruder der verstorbenen Prinzessin Diana. Sein Werk "Swan Song: Diana, my sister" beleuchtet erneut die Umstände rund um das Schicksal seiner Schwester – und trifft bei den royalen Aussteigern einen empfindlichen Nerv.

Prinz Harry und Herzogin Meghan sehen sich in ihrer Kritik an der Krone endlich bestätigt

Laut einem Insider, den die Promi-Kolumne "Naughty But Nice" des Royal-Experten Rob Shuter zitiert, applaudiert das Paar seinem Onkel hinter verschlossenen Türen geradezu. "Harry fühlt sich vollkommen bestätigt", heißt es aus dem Umfeld der Sussexes. Über Jahre habe man ihm Illoyalität vorgeworfen, weil er öffentlich über das Innenleben der Monarchie sprach – nun reiße Dianas eigener Bruder dieselben Wunden auf.

Spencers Vorwürfe treffen einen alten Nerv

Für Harry und Meghan geht die Bedeutung von "Swan Song" weit über nostalgische Erinnerungen hinaus. "Harry und Meghan glauben, dass Dianas Geschichte zeigt, was geschieht, wenn der Schutz der Institution wichtiger wird als der Schutz des Menschen", gibt die Kolumne eine Quelle wieder. Das Buch liefere aus ihrer Sicht die schlüssige Begründung für ihren eigenen Bruch mit der Krone.

Spencer spart in seinem Werk nicht mit drastischen Anschuldigungen gegen das Königshaus. So soll der damalige Prinz Charles nach dem tödlichen Unfall seiner Ex-Frau 1997 angeblich zynisch geäußert haben, Diana werde bald vergessen sein. In den Augen des Herzogs von Sussex spiegeln sich darin genau jene erstarrten Machtstrukturen wider, die er und Meghan seit ihrem Rückzug vom Hof öffentlich anprangern.

Blumensträuße auf Dianas letztem Ruheplatz

Wie eng die Bande zwischen den Sussexes und Dianas Bruder mittlerweile sind, wurde bereits im Sommer sichtbar. Meghan veröffentlichte auf Instagram stimmungsvolle Urlaubsfotos, die Harry mit den Kindern Archie und Lilibet auf einem von hohen Hecken eingerahmten Weg zeigten – beide Kinder mit bunten Blumensträußen in den Händen. Laut "Fox News Digital" entstand die Aufnahme auf Althorp, dem Stammsitz der Spencer-Familie in Northamptonshire.

Für den Herzog von Sussex ist das Anwesen ein zutiefst emotionaler Ort. Auf einer kleinen Insel im dortigen See wurde Prinzessin Diana nach ihrem Tod 1997 beigesetzt – Harry war damals gerade zwölf Jahre alt. Sein Onkel hatte das Gelände anschließend zu einem familiären Rückzugsort mit Gedenkstätte umgestaltet.

Bower wittert gezielte Allianz gegen König Charles

Nicht alle Beobachter bewerten die Annäherung zwischen den Sussexes und dem Spencer-Clan wohlwollend. Royal-Autor Tom Bower erhob bei "GB News" schwere Anschuldigungen: Charles Spencer vermarkte nicht bloß ein Buch, sondern habe "ohne Zweifel ein Bündnis mit Harry und Meghan geschmiedet, um König Charles zu schaden". Aus seiner Sicht handelt es sich um eine koordinierte Offensive gegen den Monarchen.

Damit verschärft sich der Ton in der ohnehin angespannten Familienfehde weiter. Während die Sussexes die Veröffentlichung als späte Rechtfertigung ihres eigenen Weges feiern, sehen Kritiker wie Bower darin eine kalkulierte Kampagne. Ob "Swan Song" tatsächlich neue Risse im Gefüge der Windsors hinterlässt, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.

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/news.de/stg

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