Prinz Harry und Herzogin Meghan: Sussexes drohen mit USA-Rückkehr – Royal-Experte spricht von "Erpressung"
Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgen nach ihrer Rückkehr nach Großbritannien für Schlagzeilen. Berichten zufolge könnten die Sussexes das Land erneut verlassen, sollte ihnen kein staatlich finanzierter Polizeischutz gewährt werden. Royal-Experte Richard Eden spricht von "Erpressung".
Erstellt von Anika Bube - Uhr
Suche
- Harry und Meghan sollen eine Rückkehr in die USA erwägen, falls sie keinen staatlich finanzierten Polizeischutz erhalten
- Royal-Kommentator Richard Eden bezeichnet die angebliche Drohung als "eine Art Erpressung"
- RAVEC prüft derzeit die Sicherheitslage von Harry und Meghan – eine Entscheidung über staatlichen Schutz steht noch aus
Kaum sind Harry und Meghan mit ihren beiden Kindern zurück auf britischem Boden, sorgen sie schon wieder für Wirbel. Aus dem Umfeld des Paares sickerte durch, dass die Sussexes Großbritannien erneut den Rücken kehren und in die USA zurückkehren würden, sollte ihnen kein vom Steuerzahler finanzierter Polizeischutz gewährt werden. Für Royal-Kommentator Richard Eden ist das ein klarer Fall von Druckausübung. Im "Palace Confidential"-Podcast sprach er von einem Vorgehen, das "einer Art Erpressung" gleichkomme. Die Andeutungen der angeblichen Freunde lösten heftige Empörung aus.
Derzeit prüft das britische Innenministerium noch, ob dem Herzog und der Herzogin von Sussex nach ihrer Rückkehr im vergangenen Monat staatlich bezahlter Personenschutz zusteht. Ein Ergebnis steht bislang aus.
Weitere aktuelle Meldungen rund um die Roylas finden Sie am Ende dieses Artikels.
"Die Auswirkungen wären enorm!" Erpressen Prinz Harry und Herzogin Meghan etwa das britische Königshaus?
Eden ließ im Podcast keinen Zweifel daran, wie er die Situation bewertet. "Meine Güte, das lässt die ganze Sache wie eine Art Erpressung erscheinen", sagte er. Die Folgen einer Bewilligung wären nach seiner Einschätzung weitreichend und zwar nicht nur für britische Steuerzahler. Sollte das Paar den Schutz erhalten, könnten Harry und Meghan künftig nach Belieben zwischen beiden Ländern pendeln und dabei stets auf staatlich finanzierte Sicherheitskräfte zurückgreifen. "Die unter Druck stehenden Steuerzahler in den USA könnten feststellen, dass auch sie für den Schutz aufkommen müssen", warnte Eden. Das Paar wäre begeistert, so der Kommentator, schließlich würden "diese enormen Kosten von jemand anderem übernommen".
Der Hintergrund des Streits reicht Jahre zurück. Als Harry und Meghan 2020 ihre royalen Pflichten niederlegten und in die Vereinigten Staaten zogen, verloren sie ihren Anspruch auf bewaffneten Polizeischutz durch die britische Krone. Seitdem hat der Herzog von Sussex mehrfach versucht, diese Entscheidung anzufechten – bislang ohne Erfolg.
Mit der Rückkehr nach Großbritannien im vergangenen Monat, diesmal gemeinsam mit dem siebenjährigen Archie und der fünfjährigen Lilibet, steht die Frage erneut im Raum. Das Home Office führt gegenwärtig eine Überprüfung durch, ob den Sussexes wieder vom Steuerzahler finanzierter Personenschutz zusteht. Das Ergebnis dieser Prüfung ist noch offen, doch die Signale aus dem Umfeld des Paares erhöhen den Druck bereits spürbar.
Geheimer Wohnort und Schulwechsel aus Angst
Die Sicherheitsbedenken der Familie sind dabei durchaus real – zumindest aus Sicht der Sussexes. Seit ihrer Ankunft in Großbritannien halten Harry und Meghan ihren genauen Aufenthaltsort unter Verschluss. Auch die Einschulung von Archie und Lilibet gestaltete sich kompliziert: Die Kinder besuchten zwar erstmals eine britische Schule, wurden jedoch wieder abgemeldet, nachdem das Paar den täglichen Schulweg als Sicherheitsrisiko einstufte.
Aktuell verfügen die Sussexes über ein privat finanziertes Sicherheitsteam, das sie bei öffentlichen Auftritten begleitet. Die Kosten dafür tragen sie selbst – ein Umstand, der sich nach dem Willen des Paares offenbar ändern soll. Ob das Home Office diesem Wunsch nachkommt, bleibt abzuwarten.
Weitere Meldungen aus den europäischen Königshäusern finden Sie hier:
- Reisepläne überraschend geändert – Prinz Harry lässt seine Familie plötzlich zurück
- Sorge um Kronprinzessin - dramatischer Auftritt im Schloss
- Prinzessin nach Schlaganfall bettlägerig - Royals in Sorge
- DNA-Test offenbart wahren Vater von Prinz Harry - Gewissheit nach jahrelangen Spekulationen
- Unfall-Drama im Kensington-Palast: Prinzessin bricht sich beide Handgelenke
bua/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.