Prinz Harry: Perfider Plan vor Heimkehr - lässt sich König Charles überrumpeln?

Prinz Harrys Rückkehr in seine britische Heimat steht unmittelbar bevor - offenbar hat der Herzog von Sussex bereits einen perfiden Plan geschmiedet, um kostenlosen Polizeischutz zu bekommen. Spielt König Charles III. da mit?

Erstellt von - Uhr

Prinz Harry plant seine Heimkehr nach Großbritannien - und hofft auf kostenlosen Personenschutz durch die britische Polizei. (Foto) Suche
Prinz Harry plant seine Heimkehr nach Großbritannien - und hofft auf kostenlosen Personenschutz durch die britische Polizei. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | James Manning
  • Prinz Harry will zurück nach Hause: Rückkehr nach Großbritannien besiegelt
  • Königssohn kommt wegen "Invictus Games" und "WellChild"-Gala in seine Heimat
  • Wirbel um Prinz Harrys Heimkehr: Herzog von Sussex stellt weiter irrwitzige Forderungen

Im britischen Königshaus werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus: Prinz Harry plant für diesen Sommer eine Rückkehr nach Großbritannien. Der Herzog von Sussex wird an mehreren Veranstaltungen teilnehmen, die mit seinen Herzensangelegenheiten verbunden sind – darunter ein Event zum einjährigen Countdown der Invictus Games sowie die WellChild-Preisverleihung, wie im britischen "Daily Express" zu lesen ist.

Wirbel um Prinz Harry: Heimkehr nach Großbritannien schürt schon vorab Unmut

Doch der geplante Besuch sorgt bereits im Vorfeld für Wirbel. Laut "The Times" würde Harry seine Ehefrau Meghan Markle sowie die beiden Kinder Archie und Lilibet gerne mit nach Großbritannien bringen, um Zeit mit der Familie in England zu verbringen. Allerdings knüpft der diesen Plan weiterhin stur an eine Bedingung: staatlich finanzierter Polizeischutz müsse gewährleistet sein. Die Forderung Harrys ist nicht neu, kämpft der Königssohn doch seit seinem Rückzug aus dem Königshaus verbissen um polizeilichen Personenschutz in seinem Heimatland - und zog dafür sogar mehrfach vor Gericht.

Prinz Harry fordert Polizeischutz in seiner Heimat - und hofft auf König Charles' Entgegenkommen

Die aktuellen Berichte deuten darauf hin, dass der Herzog von Sussex in diesem Sommer auf eine Einladung seines Vaters nach Sandringham hofft – was ihm automatisch entsprechenden Schutz verschaffen würde. Kritiker reagierten prompt mit scharfen Worten auf diese Meldungen. Die Kolumnistin Daniela Elser von "news.com.au" nahm die Berichte zum Anlass für eine spitzzüngige Analyse. Sie bezeichnete Harrys Vorgehen als "neue Sandringham-Angelexpedition" und skizzierte zwei mögliche Lesarten.

Verfolgt Prinz Harry einen perfiden Plan für Personenschutz auf Staatskosten?

Die wohlwollende Interpretation: Ein Sohn, der schlicht wertvolle Zeit mit seinem Vater verbringen und seinen Kindern die Freuden des Lebens in Großbritannien näherbringen möchte. Die weniger großzügige Deutung hingegen unterstellt dem Herzog ein ebenso komplexes wie perfides Spiel. Im Zentrum dieser kritischeren Sichtweise steht laut Elser Harrys jahrelanger, millionenschwerer Rechtsstreit gegen eine Entscheidung aus dem Jahr 2020. Damals befand das zuständige Komitee RAVEC, dass Prinz Harry, Meghan Markle und ihre Kinder keinen Anspruch mehr auf automatischen, rund um die Uhr gewährten Polizeischutz auf Kosten der Steuerzahler haben.

Britische Royals hüllen sich zu Prinz Harrys Reiseplänen in Schweigen

Die Darstellung blieb nicht unwidersprochen. Aus dem Umfeld des Herzogs wurde klargestellt, dass Harry keine Einladung nach Norfolk erbeten habe – und eine solche auch nicht erhalten wurde. Auf Seiten des Palastes zeigt man sich dennoch zurückhaltend. Quellen aus dem königlichen Umfeld signalisierten wenig Begeisterung für einen möglichen Familienbesuch der Sussexes.

Auch im britischen Innenministerium herrscht Unbehagen. Beamte des Home Office befürchten, dass eine Wiederherstellung des staatlich finanzierten Schutzes für Harry öffentliche Kritik auslösen könnte – insbesondere angesichts der Kosten. Das zuständige Komitee für royale und VIP-Sicherheit prüft derzeit, ob der Schutz wieder gewährt werden soll. Die Bedenken wiegen schwer: Harry verfügt über beträchtliches Vermögen, während Großbritannien mit einer Lebenshaltungskostenkrise kämpft.

Britische Königsfamilie entzweit nach pikanten Enthüllungen in Prinz Harrys Memoiren

Der mögliche Besuch fällt in eine Zeit tiefgreifender familiärer Spannungen. Prinz Harry und sein Vater König Charles III. haben sich in den vergangenen zwei Jahren lediglich zweimal kurz getroffen. Die Beziehungen zur königlichen Familie sind seit der Veröffentlichung von Harrys Memoiren "Spare" schwer belastet. Darin bezeichnete er Königin Camilla als "böse Stiefmutter", die ihn für ihre eigene PR geopfert habe. Über seinen Bruder William schrieb er, dieser habe ihn einmal zu Boden gestoßen. Auch behauptete Harry, William habe während eines Streits mit dem Finger auf Meghan gezeigt. Selbst die Entscheidung, 2005 ein Nazi-Kostüm zu tragen, schob Harry auf Prinz William und Prinzessin Catherine – sie hätten ihm das Outfit vorgeschlagen. Die Aussichten auf einen herzlichen Empfang in Sandringham dürften angesichts dieser Vorgeschichte überschaubar sein...

Sie bekommen von Royals-News nicht genug? Dann bitte hier entlang:

/news.de/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.