Marco Rubio: Rücktritt nach Wahlpleite? Trump-Minister spricht Klartext
Will US-Außenminister Marco Rubio nach der Midterms-Klatsche für die Republikaner das Weiße Haus verlassen? Entsprechende US-Medienberichte sorgten in Washington für Wirbel. Nun hat sich Rubio dazu geäußert.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Spekulationen um Rücktritt von Marco Rubio nach Wahlniederlage der Republikaner
- US-Außenminister weist Gerüchte zurück und betont, dass er seinen Job liebe
- Zu möglichen Ambitionen für eine Präsidentschaftskandidatur 2028 will er sich nicht weiter äußern
Welche Konsequenzen hat das Wahldebakel bei den US-Midterms für führende Republikaner? Nachdem bereits Gerüchte über eine mögliche Entlassung von Donald Trumps Kriegsminister Pete Hegseth aufkamen, steht nun auch US-Außenminister Marco Rubio im Fokus. Der 55-Jährige reagierte nun auf Rücktritts-Spekulationen.
Marco Rubio vor dem Rücktritt? Trumps Außenminister äußert sich zu Gerüchten
Laut "Bloomberg" hatte Rubio das Weiße Haus über mögliche Abschiedspläne informiert, woraufhin man ihn zum Bleiben aufgefordert habe. Der Außenminister selbst wies die Berichte gegenüber der "New York Times" entschieden zurück: "Ehrlich gesagt weiß ich nicht, woher diese Dinge kommen. Ich liebe die Arbeit, die ich mache." Gleichzeitig verteidigte er Trumps Iran-Kurs, der innerhalb der Partei als Grund für die Midterms-Niederlage angesehen wird, und erklärte, der Präsident verdiene "enormen Respekt" dafür, das Notwendige getan zu haben – auch wenn es politisch unbequem sei.
Sowohl das US-Außenministerium als auch das Weiße Haus bezeichneten die Rücktrittsberichte laut "Daily Beast" als frei erfundene "Fake News". Sprecherin Beni Rae Harmony nannte Rubio einen "furchtlosen Kämpfer für Präsident Trump und die MAGA-Bewegung".
Wird Rubio der Nachfolger von Donald Trump bei den Republikanern? Spekulationen um mögliche Präsidentschaftskandidatur
Rubio gilt neben Vizepräsident JD Vance bei den Republikanern als heißester Anwärter auf eine Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028. Gegenüber der "New York Times" blockte er entsprechende Fragen kategorisch ab: "Ich werde mich buchstäblich nicht mehr zu 2028 äußern. Ich werde es einfach nicht tun."
Während dasVerhältnis zwischen Rubio und Vance nach außen freundschaftlich wirken mag, liegen die beiden Politiker beim Thema Iran-Krieg weit auseinander. Rubio vertritt eine deutlich härtere Linie und stellte sich demonstrativ hinter Trumps militärisches Vorgehen. Vance hingegen ging am Mittwoch auf offene Distanz zum Präsidenten. In einer ausführlichen Stellungnahme benannte der 42-jährige Vizepräsident den unpopulären Konflikt als wesentlichen Grund dafür, dass die Demokraten bei den Midterms so deutlich abräumten.
Rubio ist kein Unbekannter im Rennen ums Weiße Haus. Bereits 2016 hatte er sich um die republikanische Nominierung beworben, zog seine Kandidatur im Vorwahlkampf jedoch zurück. Einer seiner damaligen Konkurrenten war ausgerechnet Trump, der schließlich zum Präsidenten gewählt wurde.
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gom/bua/news.de/dpa/stg
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