Ukraine-Krieg aktuell: Putin-Raffinerie nach Angriff in Flammen - Videos zeigen Inferno am Nachthimmel

Eine der größten russischen Ölraffinerien in Rjasan wurde Ziel eines weiteren ukrainischen Drohnenangriffs. Aufnahmen, die im Netz verbreitet wurden, zeigen ein Inferno im Nachthimmel. Für Wladimir Putin war es nicht der einzige Rückschlag dieser Art in den vergangenen Tagen.

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Schon wieder schlechte Nachrichten für Putin: Aktuellen Berichten zufolge wurde die Rosneft-Ölraffinerie in Rjasan bei einem ukrainischen Drohnenangriff getroffen. (Foto) Suche
Schon wieder schlechte Nachrichten für Putin: Aktuellen Berichten zufolge wurde die Rosneft-Ölraffinerie in Rjasan bei einem ukrainischen Drohnenangriff getroffen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin | Gavriil Grigorov
  • Rosneft-Ölraffinerie in russischer Stadt Rjasan bei Drohnenangriff getroffen
  • Aufnahmen im Netz zeigen Inferno am Nachthimmel
  • In der Anlage werden unter anderem Benzin, Heizöl und Kerosin produziert
  • Gouverneur bestätigte Brände an Industriestandorten sowie Stromausfälle

Mit Drohnenangriffen auf Industrieanlagen, die in Wladimir Putins Militärapparat eine bedeutende Rolle spielen, versucht die Ukraine bereits seit Monaten, den Kremlchef endlich zu ernsthaften Friedensverhandlungen zu bewegen. Bislang blieben große Fortschritte aus, während Russland seinen Angriffskrieg offenbar unbeeindruckt fortsetzte. Dabei gab es nun den nächsten Rückschlag für Moskau zu vermelden.

Ukraine-Krieg aktuell: Russische Ölraffinerie in Rjasan getroffen

Die Rosneft-Ölraffinerie in Rjasan wurde Ziel eines weiteren Drohnenangriffs, wie unter anderem der "Daily Express" berichtet. Sie gehört zu den größten Verarbeitungsanlagen Russlands. Mehr als 200 Drohnen wurden am frühen Donnerstagmorgen auf die Region abgefeuert, wie der Gouverneur des Gebiets Rjasan, Pawel Malkow, bestätigte. Er meldete zudem Brände an Industriestandorten, Stromausfälle in Teilen der Stadt und eine verletzte Person.

Aufnahmen zeigen Inferno nach Drohnenangriff

Anwohner filmten das Inferno aus ihren Wohnblocks. Der Feuerschein färbte den Nachthimmel glutrot. Auf X (vormals Twitter) hat Anton Geraschtschenko, ehemaliger Berater des ukrainischen Innenministers, entsprechende Aufnahmen veröffentlicht. Er schrieb dazu:"Russische Landschaften. Ölraffinerie Rjasan nach einem Angriff." Seinen Angaben zufolge verarbeitet die Anlage jährlich rund 17 bis 18 Millionen Tonnen Rohöl und produziert unter anderem Benzin, Diesel, Heizöl, Bitumen und den Flugkraftstoff TS-1, der von russischen Militärflugzeugen genutzt wird.

Mehrere Rückschläge für Wladimir Putin seit Ende Oktober

Seit dem 30. Oktober hat die Ukraine laut "Daily Express" eine ganze Reihe strategisch bedeutsamer Raffinerien attackiert – darunter Anlagen in Nowokuibyschewsk (Samara), die Bashneft-Nowoil-Raffinerie in Ufa, Lukoils Kstowo-Werk sowie die Slavneft-Yanos-Raffinerie in Jaroslawl. An diesen Standorten werden zusammen etwa zehn Prozent der gesamten russischen Raffineriekapazität abgedeckt und sie stellen mehr als zehn Prozent der Dieselproduktion des Landes sicher.

Auch in Rjasan wurde laut dem unabhängigen russischen Medium Astra und dem ukrainischen Kanal Exilenova+ die Raffinerie selbst als Hauptziel identifiziert. Zusätzlich geriet ein nahe gelegenes Logistiklager des Onlinehändlers Wildberries in Brand. Kiew will mit solchen Angriffen sowohl den Treibstoffnachschub für Russlands Kriegsmaschinerie als auch die Exporteinnahmen des Kremls empfindlich treffen.

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