Donald Trump: Leere Plätze bei Kundgebung - Aufnahmen zeigen Demütigung für den US-Präsidenten

Der Wahlkampf vor den US-Midterms geht in die heiße Phase. Doch der Auftritt von Präsident Donald Trump im Bundesstaat South Carolina stieß nun offenbar auf geringes Interesse. Kann der 80-Jährige mittlerweile nicht einmal mehr kleine Turnhallen füllen?

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Donald Trump musst bei seinem Wahlkampfauftritt in South Carolina offenbar vor vielen leeren Plätzen sprechen. (Foto) Suche
Donald Trump musst bei seinem Wahlkampfauftritt in South Carolina offenbar vor vielen leeren Plätzen sprechen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Demütigung für Donald Trump bei Wahlkampauftritt in South Carolina
  • Aufnahmen zeigen: US-Präsident muss vor vielen leeren Plätzen sprechen
  • Thematisch schweifte er in seiner Rede immer wieder ab

Wenige Tage vor den Midterm-Wahlen hat Donald Trump bei einer Kundgebung in Rock Hill, South Carolina, für Stirnrunzeln gesorgt – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Als ein Zwischenrufer seine Rede störte, spottete der US-Präsident vor seinen Anhängern über das Aussehen des Mannes. Doch auch für ihn selbst gab es eine Demütigung.

Donald Trump kann Turnhalle nicht füllen: Aufnahmen zeigen leere Plätze bei Kundgebung

Denn wie der "Daily Express" berichtet, war die Sporthalle, in der Trump am Donnerstag auftrat, Beobachtern zufolge nur zur Hälfte gefüllt. Aufnahmen, die bei X (vormals Twitter) veröffentlicht wurden, zeigen, wie eine weitere Demonstrantin aus dem Saal geführt wird. Dabei ist zu sehen, dass es selbst in Bühnennähe einige leere Plätze gab. Dies sorgte für einige spöttische Reaktionen. "Von vollbesetzten Stadien bis hin dazu, nicht einmal eine Turnhalle einer High School füllen zu können", oder "Ich glaube, die Demonstranten wollen zeigen, wie klein die Teilnehmerzahl bei diesen Kundgebungen ist", heißt es unter anderem in den Kommentaren.

US-Präsident schweift bei Wahlkampfauftritt in South Carolina ab

Die spärlich besetzten Ränge waren laut "Daily Express" nicht der einzige Fauxpas bei der Veranstaltung. Bereits zwei Minuten nach Beginn seiner Rede schwenkte Trump thematisch auf den benachbarten North Carolina über und widmete sich rund fünf Minuten lang dem dortigen Senatskampf. Dabei warb er für den Republikaner Michael Whatley, der während des Präsidentschaftswahlkampfs 2024 das Republican National Committee geleitet hatte, und attackierte den demokratischen Senatskandidaten und ehemaligen Gouverneur Roy Cooper. "Ich bin eigentlich hier, um über Darline zu sprechen", räumte Trump schließlich ein – nur um direkt danach erneut über Cooper zu reden. Außerdem teilte er verbal gegen die demokratischen Senatskandidaten in Michigan und Texas aus.Erst nach diesen Ausschweifungen kam Trump auf den eigentlichen Anlass seines Besuchs zu sprechen - die Unterstützung der republikanischen Senatorin Darline Graham.

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/news.de/stg

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