Donald Trump: US-Präsident lästert insgeheim über Vance und enthüllt seine größte Schwäche
Nur 300 Zuschauer in einem Saal für 3.000 - hinter verschlossenen Türen macht Donald Trump angeblich seinem Ärger über die magere Zugkraft von Vizepräsident J.D. Vance Luft. Der US-Präsident ist gar nicht begeistert.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump sauer wegen J.D. Vance
- J.D. Vance muss vor 300 Zuschauern sprechen
- J.D. Vance muss Rede nach "Kriegsverbrecher"-Rufen stoppen
Wenige Tage vor den US-Zwischenwahlen brodelt es offenbar hinter den Kulissen des Weißen Hauses. Donald Trump hat sich im privaten Kreis angeblich abfällig über die Mobilisierungskraft seines Vizepräsidenten J.D. Vance geäußert, wie Insider gegenüber der "New York Times" berichteten. Auch Trumps eigene Wahlkampfauftritte bleiben nicht von Schlagzeilen verschont - erst machte er einen makaberen Bomben-Witz, dann wütete er auf der Bühne wegen erhobener Epstein-Vorwürfe.
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Donald Trump sauer wegen J.D. Vance
Demnach missfallen Donald Trump vor allem die überschaubaren Besucherzahlen bei Vances Wahlkampfveranstaltungen. Beide Politiker touren derzeit durch das Land, um republikanische Kandidaten zu unterstützen. Während Trump seine eigenen Auftritte als Publikumsmagneten inszeniert, fällt Vance - der als möglicher republikanischer Präsidentschaftskandidat für 2028 gilt - mit deutlich bescheideneren Kulissen auf.
Trump-Beraterin Danielle Alvarez versuchte gegenüber der "New York Times", die Wogen zu glätten: "Donald Trump ist der am härtesten arbeitende Mensch im Land, gefolgt von J.D. Vance." Beide würden Spenden sammeln, das Land bereisen und alles für den Erfolg bei den Zwischenwahlen tun.
J.D. Vance muss vor 300 Zuschauern sprechen
Dass Trumps Seitenhieb nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigen konkrete Beispiele aus den vergangenen Wochen. Ende September trat Vance im Koury Convention Center in Greensboro, North Carolina, auf, um den Senatskandidaten Michael Whatley zu unterstützen. Der Veranstaltungsort fasst 3.000 Menschen, doch laut einem lokalen NPR-Sender kamen gerade einmal rund 300 Besucher - ein Zehntel der möglichen Kapazität.
Auch in Michigan setzte Vances Team lieber auf Understatement bei der Ortswahl. Für eine Veranstaltung zugunsten des Senatskandidaten Mike Rogers wurde eine Indoor-Sportanlage in Monroe gebucht. Während Trump Arenen füllen will, wich sein Stellvertreter auf eine Trainingshalle aus - und erntete dafür prompt Spott. Der Kontrast zwischen den Ansprüchen des US-Präsidenten und der Realität seines Vizes könnte kaum deutlicher ausfallen.
J.D. Vance muss Rede nach "Kriegsverbrecher"-Rufen stoppen
Neben den dünnen Besucherzahlen plagen den US-Vizepräsidenten auch zunehmend aggressive Störer bei seinen Auftritten. Jüngst wurde Vance bei einer Veranstaltung in Topeka, Kansas, mehrfach von Zwischenrufern unterbrochen - nachdem bereits ein früherer Termin in Montana Proteste ausgelöst hatte. Als Zuschauer ihn als "Kriegsverbrecher" beschimpften, holte Vance zum verbalen Gegenschlag aus:
"Was ich in den letzten Wochen bei diesen Rallys gelernt habe, ist, dass die einzige Chance der Demokraten darin besteht, die Debatte zu unterbrechen und abzuwürgen – denn bei einer freien und offenen Diskussion würden die Amerikaner erkennen, dass die Demokraten nichts als einen fetten Haufen Schwachsinn verkaufen."
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rut/news.de/stg
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