Nach Trump-Rauswurf: Ex-Sprecherin schwitzt gegen den Frust – und schickt verzweifelte Nachricht

Nach nur fünf Tagen war Katie Zacharia ihren Job als Trump-Pressesprecherin los. Doch statt öffentlicher Abrechnung gibt es Lob und demonstrative Loyalität für den US-Präsidenten.

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Nach nur fünf Tagen war für Katie Zacharia schon wieder Schluss als Sprecherin von Donald Trump. (Foto) Suche
Nach nur fünf Tagen war für Katie Zacharia schon wieder Schluss als Sprecherin von Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Katie Zacharias Zeit als Pressesprecherin von Donald Trump endete nach nur fünf Tagen
  • Nach ihrem missglückten Debüt geriet ihr Lebenslauf wegen ihrer juristischen Qualifikationen in die Kritik
  • Trotz des schnellen Aus bleibt sie Trump demonstrativ treu – auch mit ihrer MAGA-Kappe beim Sport

Fünf Tage, länger hielt sich Katie Zacharia nicht als Pressesprecherin von Donald Trump im Weißen Haus. Doch von Groll gegenüber ihrem ehemaligen Chef scheint bei der 41-Jährigen keine Spur. Als ein Medienbericht sie als "rücksichtslos loyal" gegenüber dem US-Präsidenten bezeichnete, kommentierte Zacharia knapp auf der Plattform X: "Fakten."

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14 Minuten, drei Fragen, null Kontrolle: Katie Zacharias missglückter Einstand

Bereits wenige Stunden nach ihrem erzwungenen Abgang hatte sie Trump in den sozialen Medien als "freundlich, wunderbar, großzügig, aufmerksam, enthusiastisch und den fleißigsten Mann" beschrieben, wie "The Daily Beast" berichtet. Offiziell trat Zacharia freiwillig zurück, doch auch hinter den Kulissen des Weißen Hauses soll die Unzufriedenheit mit ihr groß gewesen sein. Ihre Bilanz: eine einzige Pressekonferenz, ein zerpflückter Lebenslauf und demonstrative Treue trotz allem.

Zacharias Debüt am Rednerpult des Weißen Hauses geriet zum Kurzauftritt der besonderen Art. Unsicher las sie von vorbereiteten Notizen ab, ließ lediglich drei handzahme Fragen von MAGA-nahen Medien zu – und verschwand nach gerade einmal 14 Minuten, während die Hände der meisten Journalisten noch in der Luft waren.

Unmittelbar danach geriet ihr beruflicher Werdegang unter die Lupe. Zacharia hatte sich als Anwältin ausgegeben – eine Behauptung, die auch Trump bei ihrer Ernennung auf Truth Social wiederholt hatte. Allerdings gibt es keinerlei Belege dafür, dass sie jemals eine Anwaltszulassung in einem US-Bundesstaat erworben hat. Ihre spätere Erklärung, sie habe als Juristin in China gearbeitet, sorgte bei Experten eher für zusätzliche Skepsis als für Klarheit.

Vernichtendes Urteil von Donald Trump

Doch damit war Zacharias Leidensweg noch nicht beendet. In den Tagen nach dem verkorksten Debüt trat sie gleich zweimal bei Fox News auf – und scheiterte beide Male. Zunächst nahm sie Moderator Sean Hannity ins Kreuzverhör: Er hakte hartnäckig bei ihren Qualifikationen und ihrer schwachen Premiere nach. Der Auftritt am nächsten Morgen bei "Fox & Friends" verlief kaum besser. Die Konsequenz ließ nicht lange auf sich warten. Trump selbst soll sich nach den beiden Auftritten auf seinem Lieblingssender direkt an Zacharia gewandt haben. Seine Worte laut "The Daily Beast": "Ehrlich gesagt, wenn ich Sie wäre, würde ich es mir noch einmal überlegen." Nur wenige Stunden später war ihre Zeit im Weißen Haus endgültig vorbei.

Schweiß statt Selbstmitleid: Das macht Zacharia nach ihrem Aus als Trump-Sprecherin

Statt sich nach dem Rauswurf zu verkriechen, setzt Zacharia auf ein anderes Programm: Bewegung. Rund eine Woche nach ihrem unfreiwilligen Abschied aus Washington wurde sie beim Joggen durch Los Angeles gesichtet – in auffälligem Sportoutfit und mit durchtrainiertem Körper, wie die "Bild" berichtete. Anschließend ging es offenbar direkt ins Fitnessstudio, wo sie sich verschwitzt beim Squat-Training in ihrer Instagram-Story präsentierte. Dass die 41-Jährige derart fit ist, überrascht wenig: Schon vor ihrem Kurzgastspiel im Weißen Haus gehörten Mountainbiken, Laufen und intensive Workouts zu ihrem festen Alltag. Auf Instagram dokumentiert sie ihr Sportprogramm regelmäßig. Besonderes Detail: Auch beim Training trägt Zacharia weiterhin demonstrativ ihre Trump-Kappe.

Die Kappe, die schon vor dem Weißen Haus für Ärger sorgte

Zacharias bedingungslose Trump-Begeisterung hat Vorgeschichte. Bereits im Februar – Monate vor ihrer Ernennung – schilderte sie in einem Gastbeitrag für die "New York Post" einen Eklat in ihrem Kickbox-Studio in Los Angeles. Der Auslöser: ihre "Team Trump 2024"-Kappe. Eine andere Kundin hatte sich darüber beschwert, woraufhin der Studiobetreiber Zacharia bat, die Kopfbedeckung künftig daheim zu lassen.

Zacharia dachte gar nicht daran. Stattdessen stilisierte sie den Kappen-Streit zur grundsätzlichen Debatte über politische Meinungsfreiheit hoch. An dieser Haltung hat sich auch nach dem abrupten Ende ihrer Karriere im Weißen Haus nichts geändert. Die Trump-Kappe sitzt weiterhin auf dem Kopf – ob beim Joggen, im Gym oder auf Instagram. Fünf Tage Amt kommen und gehen, die Loyalität bleibt.

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/ife/news.de/stg

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