Donald Trump: Neues Video sorgt für Zündstoff – US-Präsident beleidigt Wähler
Donald Trump hat eine Senatswahl für ungültig erklärt, weil er glaubt, die Wähler würden ein Wort auf dem Stimmzettel nicht verstehen. Für die Kritiker des US-Präsidenten eine Steilvorlage, denn mit seiner Aussage hat Trump das US-Volk indirekt beleidigt. Im Netz zeigt man sich erbost.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump beleidigt Wähler in neuem Video
- Bevölkerung weiß laut US-Präsident nicht, was "Amtsinhaber" bedeutet
- Trump geht gerichtlich gegen Senatswahl in Alaska vor
- Trump-Aussage sorgt im Netz für Zündstoff – US-Präsident verhöhnt
Donald Trump hat am Sonntag (25. Oktober) die Klage seines Justizministeriums gegen die Senatswahl in Alaska mit einer bemerkenswerten Begründung verteidigt. Wie das US-Portal "Raw Story" aktuell berichtet, erklärte der US-Präsident Reportern auf der Joint Base Andrews, der Stimmzettel in Alaska sei irreführend, denn viele Menschen würden ein bestimmtes Wort darauf nicht verstehen. "Viele Leute wissen nicht, was 'incumbent' bedeutet", so der 80-Jährige.
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Donald Trump beleidigt Wähler in neuem Video
Eine Aussage, mit der der US-Präsident indirekt die Bevölkerung von Alaska als "dumm" abgestempelt hat. Doch worum geht es genau? Auf dem Stimmzettel in Alaska tauchen zwei Personen mit dem Namen Dan Sullivan auf. Einer davon ist der republikanische Amtsinhaber im Senat, der andere nicht. In einem Video, welches der US-Journalist Aaron Rupar bei X veröffentlicht hat, bezeichnete Donald Trump diese Situation als "völlig verwirrend" für die Wähler und sprach von "glattem Betrug". Die Lage sei "sehr unfair", seine Regierung habe sich deshalb an die Gerichte gewandt, um dagegen vorzugehen.
Trump says Alaska’s ballot is illegal because people don’t know what “incumbent” means https://t.co/66ZCrQkeBc
— Aaron Rupar (@atrupar) October 25, 2026
Trump-Aussage sorgt im Netz für Zündstoff – US-Präsident verhöhnt
In den sozialen Netzwerken sorgte Donald Trumps Aussage für reichlich Zündstoff. Kritiker des US-Präsidenten interpretierten die Bemerkung allerdings weniger als Kommentar über die Wählerschaft, sondern vielmehr als unfreiwillige Selbstauskunft. Der ehemalige MSNBC- und ESPN-Moderator Keith Olbermann übersetzte trocken: "ER hat gerade erst herausgefunden, was 'incumbent' bedeutet." Das progressive Mediennetzwerk MeidasTouch pflichtete bei: "Es ist immer aufschlussreich, wenn Trump gerade die Bedeutung von etwas gelernt hat."
Alte Aussage wird Donald Trump zum Verhängnis
Mehrere Kommentatoren zogen zudem eine Parallele zu Donald Trumps vielfach verspotteter Aussage aus dem Jahr 2017, wonach "die meisten Leute nicht wissen", dass das englische Wort "dumb" mit einem "B" geschrieben wird. Die politische Kommentatorin Molly Jong-Fast spottete, es handle sich wohl um "dieselben Leute, die nicht wissen, dass 'dumb' ein B hat".
Empörung über Trump-Aussage: "So beleidigt man die guten Menschen Alaskas"
Besonders scharf reagierte Clara Jeffery, Chefredakteurin des Magazins "Mother Jones", auf Donald Trumps aktuelle Äußerung. Ihre knappe Bewertung: "So beleidigt man die guten Menschen Alaskas." Die Unterstellung, Wählerinnen und Wähler verstünden einen grundlegenden politischen Begriff nicht, empfanden zahlreiche Kritiker als herablassend gegenüber der gesamten Bevölkerung des Bundesstaates.
Klage von Trump-Ministerium soll Zertifizierung der Alaska-Wahl blockieren
Hinter der Kontroverse steht ein konkreter juristischer Vorgang: Donald Trump hat persönlich angeordnet, dass das Justizministerium vor einem Bundesgericht klagt. Ziel ist es, die Zertifizierung jedes Wahlergebnisses in Alaska zu verhindern, das möglicherweise durch "Wählerverwirrung" beeinflusst worden sei.
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