Kim Jong Un: Neuer Wirbel nach Todesgerüchten - Nordkorea-Diktator ignoriert Trump-Einladung

In den vergangenen Tagen sorgten Todesgerüchte um Kim Jong Un für Wirbel. Nun soll der offenbar weiterhin gesunde Nordkorea-Diktator jedoch nach China gereist sein. Ein baldiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump wird hingegen immer unwahrscheinlicher.

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Nordkorea-Diktator Kim Jong Un schweigt bislang zu einem möglichen Treffen mit US-Präsident Donald Trump. (Foto) Suche
Nordkorea-Diktator Kim Jong Un schweigt bislang zu einem möglichen Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Bild: picture alliance/dpa/kcna | -
  • Donald Trump will Treffen mit Kim Jong Un
  • Doch der Nordkorea-Diktator reagiert bislang nicht auf eine entsprechende Einladung
  • Experten glauben kaum noch an eine persönliche Begegnung der beiden Staatsoberhäupter am Rande des APEC-Gipfels im November

Nachdem sich Kim Jong Un mehrere Tage lang öffentlich nicht gezeigt hatte, kursierten in den sozialen Medien zuletzt wilde Spekulationen über den Gesundheitszustand des Nordkorea-Diktators. Es hieß unter anderem, dass er im Koma liege oder sogar bereits verstorben sei.An diesem Wochenende soll Kim Jong Un jedoch aktuellen Berichten zufolge über eine vor wenigen Wochen eingeweihte Grenzbrücke ins chinesische Dandong eingereist sein. Währenddessen kommt ein von Donald Trump vorgeschlagenes Treffen mit dem Nordkorea-Machthaber wohl voerst nicht zustande.

Kim Jong Un ignoriert bislang Einladung von Donald Trump

Der US-Präsident drängt seit Monaten auf neue Gespräche mit Pjöngjang über die Einschränkung seines Atomprogramms. Im August hatte Trump angekündigt, Kim Jong Un noch in diesem Jahr zu treffen. Inzwischen klingt das deutlich anders. "Ich verstehe mich sehr gut mit ihm, und ich bin mir nicht sicher, ob irgendjemand um ein Treffen bittet", sagte er am vergangenen Montag vor Reportern im Weißen Haus. Nordkorea hüllt sich zu einem möglichen Treffen bislang in Schweigen.

Treffen von US-Präsident und Nordkorea-Diktator wird laut Experten immer unwahrscheinlicher

Südkoreanische Geheimdienstkreise hatten die Wahrscheinlichkeit eines Treffens am Rande des APEC-Gipfels in Shenzhen, China, am 18. und 19. November zuletzt noch auf 50 Prozent beziffert. Mittlerweile sehen Vertreter beider Seiten die Chancen allerdings rapide schwinden, wie "Reuters" berichtet. Nordkoreas Staatsmedien stellten zudem harte Vorbedingungen für bilaterale Gespräche in Aussicht – darunter möglicherweise eine Lockerung der Sanktionen.

Ankit Panda von der US-Denkfabrik Carnegie Endowment for International Peace beziffert die Chance auf ein Trump-Kim-Treffen beim APEC-Gipfel nur noch auf weniger als zehn Prozent. Nordkorea erwarte "ein kostspieliges öffentliches Signal" von Washington, so der Nuklearexperte – die jüngste Reduzierung gemeinsamer Militärübungen mit Südkorea habe dafür nicht ausgereicht.

Begegnen sich Donald Trump und Kim Jong Un in diesem Jahr doch noch persönlich?

Völlig abschreiben sollte man ein Treffen dennoch nicht. US-Botschafterin Michelle Steel deutete bei einer Veranstaltung in Seoul an, dass eine Begegnung extrem kurzfristig zustande kommen könnte: "Wenn es passiert, dann wird es am nächsten Tag oder mit nur wenigen Tagen Vorlauf angekündigt."

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/news.de/stg

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