Donald Trump: "Ein Ding namens November" – Trump scheitert mit Wahl-Aussage

Donald Trump sorgt bei einer Wahlkampfveranstaltung in South Carolina mit einer missverständlichen Aussage über den Wahltag für Spott. Besonders seine Bemerkung über "ein Ding namens November" verbreitet sich rasch im Netz.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump sorgt mit einer Wahl-Aussage für Verwirrung. (Foto) Suche
Donald Trump sorgt mit einer Wahl-Aussage für Verwirrung. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump sorgt mit Aussage über "ein Ding namens November" für Spott
  • Vorzeitige Stimmabgabe endet in South Carolina am 31. Oktober
  • Trump-Moment schürt Spekulationen um TRumps Gesundheitszustand

Donald Trump sorgt mit einem bizarren Auftritt erneut für Schlagzeilen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat South Carolina sprach der US-Präsident über den bevorstehenden Wahltag und formulierte dabei eine Aussage, die im Netz für reichlich Spott sorgte. Besonders seine Worte über "ein Ding namens November" wurden kontrovers diskutiert.

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Donald Trump sorgt mit Aussage über Wahltag für Verwirrung

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pendleton am Mittwochabend (21. Oktober) forderte Trump seine Anhänger auf, wählen zu gehen. Dabei sprach er über Halloween und erklärte: "Samstag, 31. Oktober. Denkt mal darüber nach. Wir haben, äh, die Wahl ist... Geht raus und wählt. Ihr müsst da rausgehen. Es läuft bereits; es endet genau am 31." Anschließend fügte der US-Präsident hinzu: "Und dann gibt es da ein Ding namens November. Ich gehe gerne hin. Persönlich bin ich ein Fan davon, wählen zu gehen." Die Äußerung klingt, als bringe Trump den Ablauf der Wahl durcheinander. Tatsächlich endet die vorzeitige Stimmabgabe in South Carolina am 31. Oktober, während der eigentliche Wahltag auf den 3. November fällt. Trump könnte sich also auf das Ende der vorzeitigen Stimmabgabe bezogen haben. Seine Formulierung lässt jedoch Raum für Missverständnisse.

"Ein Ding namens November": Donald Trump blamiert sich mit Formulierung

In sozialen Medien wurde dieser Moment schnell zum Gesprächsthema. Vor allem die Bemerkung über "ein Ding namens November" lieferte Nutzern eine Steilvorlage für ironische Kommentare. Ein X-Nutzer parodierte den Sprachstil des US-Präsidenten: "Dann gibt es da ein Ding namens November. Wunderschöner Monat. Einer der großartigsten Monate weltweit. Andere Länder haben auch einen November, wisst ihr. Viele Leute wissen das nicht. Aber deren November, ehrlich gesagt, die sind schrecklich." Ein anderer Kommentar lautete: "Die meisten Leute wissen nichts über den November. Vielleicht sollten wir ihn Amerika nennen, weil er Thanksgiving hat." Ein weiterer Nutzer kommentierte knapp: "Die meisten Leute nennen sie Monate." Auch auf Facebook wurde Trump mit einem Halloween-Kürbis verglichen: "Er ist wie ein Halloween-Kürbis: außen gelb, innen hohl und wird im November entsorgt."

"Dementia Don" – Sorge um den geistigen Zustand des Präsidenten

Neben dem Spott mischten sich auch deutlich ernstere Töne in die Online-Debatte. "Er versinkt in Echtzeit immer tiefer in Demenz", schrieb ein X-Nutzer. Ein anderer forderte knapp: "Zeit, Demenz-Don in Pflege zu geben." Der Kommentar "An diesem Demenzpatienten kommt nichts vorbei. Giraffe, Löwe, Person, Fernseher, November" spielte auf kognitive Tests an, die Trump in der Vergangenheit selbst thematisiert hatte.

Mehrere Nutzer zogen dabei einen direkten Vergleich zur medialen Behandlung von Joe Biden. "Biden hatte eine schlechte Debatte, und die Medien sprachen über seinen Verfall, bis er das Amt verließ. Jake Tapper schrieb sogar ein Buch darüber", kritisierte ein X-Nutzer. "Trump entgleist so jeden verdammten Tag, und kein einziges Wort von den Medien."

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