Donald Trump: Pentagon schmiedet "Weltuntergangsplan" - USA wappnen sich für Dritten Weltkrieg

Das US-Verteidigungsministerium rüstet sich für ein düsteres Szenario. Neue Pentagon-Dokumente offenbaren den "Weltuntergangsplan" von Donald Trumps Kriegsministerium und zeigen, was passiert, sollte es zu einem "großen, globalen Krieg" kommen.

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Die USA wappnen sich bereits für einen Dritten Weltkrieg. (Foto) Suche
Die USA wappnen sich bereits für einen Dritten Weltkrieg. Bild: picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Molly Riley/White House
  • Pentagon wappnet sich für Dritten Weltkrieg
  • Neue Dokumente offenbaren "Weltuntergangsplan" des Pentagons
  • Pentagon rüstet massiv auf - zivile Fabriken sollen kriegsbereit werden

Im US-Verteidigungsministerium wächst offenbar die Sorge vor einem Dritten Weltkrieg. Denn das Pentagon rüstet sich bereits für ein Szenario, in dem ein großer Krieg die amerikanische Infrastruktur lahmlegt, und hat dafür einen "Weltuntergangsplan" geschmiedet. Darüber berichtet aktuell"Fox News".

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Pentagon wappnet sich für Dritten Weltkrieg - Dokumente enthüllen "Weltuntergangsplan"

Im Rahmen der Initiative FORTRESS sollen demnach sämtliche bedeutende Militärstandorte auf dem US-Festland im Falle eines globalen Krieges in der Lage sein, mindestens 90 Tage lang ohne externe Unterstützung weiterzuarbeiten. Das geht aus Pentagon-Dokumenten hervor, die der Sender einsehen konnte.

Sorge vor Drittem Weltkrieg wächst - Pentagon gewährt Einblick in "Weltuntergangsplan"

"Wir wollen uns bei der nationalen Verteidigung nicht auf die normale zivile kommunale Infrastruktur verlassen. Das können wir schlicht nicht. Es ist ein untragbares Risiko", erklärte Pentagon-Chefsprecher Sean Parnell. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass Stromnetze, Lieferketten und kritische Infrastruktur im Falle eines Großkonflikts gezielt angegriffen werden könnten.

USA setzen im Falle eines Weltkriegs auf Energieautarkie

Ein zentrales Element von FORTRESS ist deshalb die Loslösung militärischer Einrichtungen vom zivilen Stromnetz. Dafür setzt das Pentagon auf transportable Kernreaktoren, großflächige Batteriespeicher und sogenannte Mikronetze, die Militärstandorte bei längeren Stromausfällen eigenständig versorgen können.

Pentagon bereitet sich auf Konflikt an "mehreren Fronten" vor

Die Initiative rechnet außerdem damit, dass ein künftiger Großkonflikt an mehreren Fronten gleichzeitig geführt wird – mit gravierenden Folgen für den weltweiten Nachschub. "Wenn das passiert, werden globale Lieferketten zerbrechen", warnte Parnell. FORTRESS sieht deshalb den Aufbau strategischer Reserven vor, die Munition, Treibstoff, kritische Mineralien, Elektronik, Ersatzteile und medizinisches Material umfassen. Die Vorratsziele richten sich dabei nach dem erwarteten Verbrauch im Ernstfall und der Zeitspanne, die Hersteller für die Nachproduktion benötigen würden.

Pentagon rüstet massiv auf - zivile Fabriken sollen kriegsbereit werden

Ein weiterer Kernbestandteil von FORTRESS ist laut "Fox News" die Vorbereitung der amerikanischen Privatwirtschaft auf eine mögliche Kriegsmobilisierung. Über das sogenannte Civil Reserve Manufacturing Network – ein bereits bestehendes Programm, das nun in FORTRESS integriert wurde – will das Pentagon kommerzielle Produktionsstätten identifizieren, die im Krisenfall auf Rüstungsfertigung umgestellt werden können.

Statt erst im Ernstfall zu reagieren, sollen technische Spezifikationen, Cybersicherheitsstandards, Vertragsregelungen und Umstellungsverfahren bereits im Voraus festgelegt werden. Zusätzlich plant das Verteidigungsministerium regelmäßige industrielle Belastungstests und Mobilisierungsübungen, um zu prüfen, ob die betroffenen Hersteller ihre Produktion auch unter anhaltenden Krisenbedingungen aufrechterhalten könnten. "Man will diese Entscheidungen nicht mitten in einem globalen Mehrfrontenkonflikt treffen müssen. Wir brauchen einen Plan", so Parnell.

"Weltuntergangsplan" des Pentagons als "Versicherungspolice für das eigene Territorium"

Neben Energie und Industrie adressiert FORTRESS auch die Verwundbarkeit militärischer Kommunikations- und Navigationssysteme. Die Initiative umfasst Maßnahmen zur Absicherung von Satellitenverbindungen, GPS-Signalen und weiteren weltraumgestützten Fähigkeiten gegen gezielte Störangriffe. Militärische Operationen sollen auch dann fortgeführt werden können, wenn GPS-Signale gestört oder Weltraumressourcen beeinträchtigt werden. Insgesamt bezeichnete der Pentagon-Sprecher FORTRESS als eine Art Versicherungspolice für das eigene Territorium – damit die US-Streitkräfte auch bei massiven Angriffen auf Infrastruktur und Lieferketten einsatzfähig bleiben.

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