AfD: Außerirdische im Anflug? Ufo-Anfrage sorgt für Wirbel

In einer aktuellen Anfrage hat sich die AfD-Fraktion bei der Bundesregierung nach der Sichtung von Ufos und dem Umgang mit einem möglichen Besuch von Außerirdischen erkundigt. Der Hintergrund ist ernst.

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Was würde passieren, wenn Außerirdische Deutschland angreifen? Das will die AfD-Fraktion in einer aktuellen Anfrage an die Bundesregierung wissen. (Symbolbild) (Foto) Suche
Was würde passieren, wenn Außerirdische Deutschland angreifen? Das will die AfD-Fraktion in einer aktuellen Anfrage an die Bundesregierung wissen. (Symbolbild) Bild: Adobe Stock/Tom Bayer
  • AfD-Fraktion stellt Anfrage zum Thema Ufos
  • Bundesregierung verweist auf unterschiedliche Zuständigkeiten je nach Sachlage
  • Hintergrund für AfD-Anfrage sind Sicherheitsbedenken

Die AfD-Fraktion hat sich einem aktuellen Medienbericht zufolge mit einer außergewöhnlichen parlamentarischen Anfrage an die Bundesregierung gewandt: Es geht um Ufos, sogenannte unidentifizierte Luftraumphänomene (UAP) – und um die Frage, was in Deutschland passiert, sollten eines Tages tatsächlich außerirdische Besucher vorbeischauen.

AfD fragt Bundesregierung nach Ufos

Konkret wollten die Abgeordneten laut "Bild" wissen, ob sich die Bundesregierung für die "Entgegennahme, Erfassung und Bewertung von Meldungen über nicht eindeutig identifizierbare Luft- oder Weltraumkontakte" verantwortlich sieht – und welches Ministerium dafür zuständig wäre. Darüber hinaus erkundigte sich die Fraktion nach Verfahrensregeln für den Fall, dass Objekte oder Signale "mit möglichem nicht-anthropogenem Ursprung" aus dem All registriert werden.

Die Antwort aus Berlin fiel unspektakulär aus: Je nach Sachlage seien das Innen-, Verkehrs-, Verteidigungs- oder Raumfahrtministerium zuständig. "Zuständigkeiten und Verfahrensregeln im Sinne der Fragestellung" existierten schlicht nicht, so die Bundesregierung weiter.

Zudem werden laut Regierung Begriffe wie "UAP", "UFO" oder "nicht identifizierbare Kontakte" von keiner Behörde verwendet. Ebenso knapp fiel die Auskunft zu bisherigen Sichtungen aus: "Über UAP liegen keine Erkenntnisse vor", stellte die Bundesregierung klar.

Sicherheitsbedenken: Das steckt hinter der AfD-Anfrage

Der AfD-Abgeordnete Lars Haise begründete den Vorstoß gegenüber "Bild" mit konkreten Sicherheitsbedenken: "Vorfälle wie der Fund der Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig oder unidentifizierte Überflüge über kritischer Infrastruktur offenbaren in Zeiten hybrider Kriegsführung gravierende Schwachstellen in unserer Luftraumüberwachung."

Die Anfrage zielt damit wohl letztlich weniger auf kleine grüne Männchen als auf eine grundsätzliche Frage: Wie gut ist Deutschland darauf vorbereitet, wenn unbekannte Flugobjekte – gleich welchen Ursprungs – im eigenen Luftraum auftauchen?

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/ife/news.de/stg

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