Donald Trump: "Klingt nach etwas, was ein Versager tun würde" – neue Pool-Pläne sorgen für Spott

Will Donald Trump den Presseraum des Weißen Hauses zu einem Schwimmbad umbauen und damit den Zugang für Medienvertreter weiter einschränken? Aktuell wird über derartige Pläne des US-Präsidenten berichtet. Im Netz fallen die Reaktionen harsch aus.

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Donald Trump sorgt mit neuen Umbauplänen für das Weiße Haus für Wirbel. (Foto) Suche
Donald Trump sorgt mit neuen Umbauplänen für das Weiße Haus für Wirbel. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Bericht: Donald Trump will womöglich Presseraum des Weißen Hauses in ein Schwimmbad umbauen
  • Weitere Maßnahme, um Medienvertreter auszuschließen?
  • Pläne sorgen für Spott in den sozialen Medien

Das vergoldete Oval Office oder ein neuer prunkvoller Ballsaal: Donald Trump sorgte in den vergangenen Monaten immer wieder mit seinen Umbauplänen für das Weiße Haus für Wirbel. Der US-Präsident zieht laut einem Bericht der "New York Times" nun auch noch in Betracht, an die Stelle des Presseraums ein Schwimmbad nach seinen eigenen Vorstellungen treten zu lassen. Damit könnten alle Journalisten aus dem Weißen Haus ausgeschlossen werden.

Neuer Swimmingpool für Donald Trump im Weißen Haus?

Donald Trump soll eine solche Idee schon seit seiner ersten Amtszeit zwischen 2017 und 2021 mit sich herumtragen, wie das "Wall Street Journal" unter Verweis auf Regierungskreise berichtete.

Unter dem heutigen Presseraum befindet sich tatsächlich ein Pool, den einst Präsident Franklin Roosevelt aus gesundheitlichen Gründen nutzte. 1970 wurde der Saal darüber errichtet. Trump befeuerte die Spekulationen Ende September selbst, als er auf Truth Social eine Fotomontage teilte, die den aktuellen Presseraum neben einem prunkvollen Schwimmbad zeigte. Ob bereits konkrete Umbaupläne existieren, blieb zunächst offen.

In einem an den Saal angeschlossenen Büroraum arbeiten Journalisten, die über eine Akkreditierung für die Berichterstattung im Weißen Haus verfügen.

US-Präsident für Schwimmbad-Pläne verspottet

Auf X (vormals Twitter) hagelt es dennoch bereits heftige Kritik. In spöttischen Kommentaren heißt es unter anderem:

  • "Das klingt nach etwas, was ein Versager tun würde, daher macht es Sinn, dass Donald das tun würde."
  • "Es ist gut zu hören, dass sich der Präsident um die wirklich wichtigen Dinge kümmert."
  • "Oh je...Glaubt ihr, er hat das Wort 'Pressepool' gehört und es falsch verstanden?"
  • "Der Pool ist immer noch unter dem Fußboden. Ich frage mich, ob die Ärzte ihm wegen seiner immer länger werdenden Liste angeblicher Beschwerden schon Wassertherapie empfohlen haben..."

Donald Trump legt sich mit den Medien an

Die Schwimmbad-Idee reiht sich in eine Serie von Maßnahmen ein, mit denen Trump den Medienzugang seit Beginn seiner zweiten Amtszeit drastisch beschneidet. Bereits im September entzog er CNN, MS NOW und "Politico" die Akkreditierung für das Weiße Haus. Alle drei Medien zogen daraufhin vor Gericht und warfen der Regierung vor, sie für ihre Berichterstattung zu bestrafen und damit die Pressefreiheit zu verletzen. Ein Bundesrichter verfügte zwar die vorläufige Rückgabe der Presseausweise, ein abschließendes Urteil steht jedoch noch aus.

Parallel dazu strukturierte die Regierung den Presse-Pool des Weißen Hauses um. Etablierte Nachrichtenagenturen wie Associated Press, Reuters und Bloomberg verloren dabei ihre angestammten Plätze. Zudem überzog Trump mehrere Medienhäuser mit Klagen auf hohe Schadenersatzsummen.

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/bua/news.de/dpa/stg

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