Donald Trump: Was ist mit Trumps Kiefer los? Psychologe schlägt Alarm

Merkwürdige Kieferbewegungen, bizarre Aussagen und tosender Applaus: Donald Trump irritiert bei einem Wahlkampfauftritt in Tennessee. Ein Psychologe schlägt Alarm und äußert brisante Vermutungen. Was steckt hinter dem auffälligen Verhalten des US-Präsidenten?

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Trump-Auftritt gibt Rätsel auf: Experte nimmt seinen Kiefer unter die Lupe. (Foto) Suche
Trump-Auftritt gibt Rätsel auf: Experte nimmt seinen Kiefer unter die Lupe. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Trump sorgt mit auffälligen Kieferbewegungen bei Wahlkampfauftritt in Tennessee für Aufsehen
  • Psychologe spricht von "fast manischem" Verhalten des US-Präsidenten
  • Trump selbst hält sich für kerngesund

Donald Trump steht erneut im Fokus ungewöhnlicher Beobachtungen, wie das US-Portal "Raw Story" berichtet. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Tennessee bewegte der US-Präsident seinen Kiefer wiederholt auffällig zur Seite. Der klinische und forensische Psychologe Dr. John Paul Garrison hat die Szenen analysiert – und äußert Vermutungen über mögliche Ursachen.

Trumps Kiefer macht merkwürdige Bewegungen – Psychologe schlägt Alarm

Bei Trumps Auftritt am Samstag (10. Oktober) in der F&M Bank Arena in Clarksville fiel Garrison vor allem die wiederkehrende seitliche Bewegung des Kiefers auf. In einem Video für seine mehr als eine halbe Million YouTube-Abonnenten bezeichnete der unter dem Namen "Dr. G" bekannte Psychologe das Verhalten des Präsidenten als "emotional dysregulierter" und "fast manisch".

Besonders deutlich sei das Phänomen in Momenten erhöhter Erregung gewesen – etwa als Trump behauptete, den Ontariosee in "Lake America" umbenannt zu haben.

Garrison brachte mehrere mögliche Erklärungen ins Spiel: Solche Kieferbewegungen könnten bei Menschen auftreten, die stimulierende Medikamente oder andere Aufputschmittel einnehmen. Denkbar sei allerdings auch eine neurologische Ursache, die mit einer beeinträchtigten Motorik zusammenhänge. Was hinter Trumps Kieferbewegungen steckt, bleibt unklar. Garrison betonte ausdrücklich, den Präsidenten nie persönlich untersucht zu haben. Auch das Weiße Haus hat sich nicht zu einem möglichen Medikamentenkonsum geäußert.

Trump beleidigt sein Publikum – und erntet Applaus

Neben dem Kiefer rückte auch Trumps Umgang mit seinen Anhängern in den Mittelpunkt der Analyse. Der Präsident sagte bei der Veranstaltung: "Wenn man hier oben steht, ist es einfach wie Liebe. Ich könnte die dümmsten Sachen sagen und ihr klatscht." Tatsächlich reagierte das Publikum mit Applaus.

Garrison bezeichnete die Szene als "eine wirklich verrückte Sache zum Beobachten". Der Psychologe deutete Trumps Bemerkung als kaum verhüllte Beleidigung seiner Anhänger. Dass diese trotzdem applaudierten, wertete er als Zeichen ihrer Loyalität. Trumps Auftreten sei eine Demonstration von "Autorität und Dominanz, verpackt als Humor".

Trump hält sich für kerngesund

Garrison stellte zu Beginn seiner Analyse klar, dass seine Beobachtungen "keine psychologische Evaluation jeglicher Art" seien. Seine Einschätzungen ersetzen keine medizinische Untersuchung und erlauben keine gesicherte Aussage über Trumps psychischen oder körperlichen Gesundheitszustand.

Der Präsident selbst gab sich nach einer Untersuchung im Walter-Reed-Militärkrankenhaus im Mai zufrieden und erklärte, alles sei "perfekt" gewesen. Sein Leibarzt bescheinigte ihm volle Amtstauglichkeit.

Anmerkung der Redaktion: Die auffälligen Kieferbewegungen allein belegen weder eine Erkrankung noch den Konsum von Stimulanzien. Sie bleiben Gegenstand von Garrisons persönlicher Interpretation.

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