Donald Trump: Milliarden-Geschäft entsetzt Beobachter - Trump-Familie ist mittendrin
Es riecht nach einem Interessenskonflikt. Donald Trump Jr. berät gleichzeitig zwei konkurrierende Wettplattformen - während sein Vater im Weißen Haus die Strippen bei einem neuen Milliarden-Geschäft zieht.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump Jr. mittendrin im Milliarden-Geschäft
- Donald Trump schaltet sich in Streit ein - zugunsten seiner Familie
- NFL schlägt Alarm - Supreme Court könnte entscheiden
Football-Wetten erleben in den Vereinigten Staaten einen beispiellosen Höhenflug - und die Familie von Donald Trump, der zuletzt mit einer Bürgerkriegs-Warnung im Netz irritierte, verdient kräftig mit. Auf sogenannten Prediction-Markets können Nutzer auf Ergebnisse von NFL-Partien spekulieren. Die Dimensionen sind gewaltig: Allein am vergangenen Wochenende summierten sich dasTransaktionsvolumen auf diesen Plattformen auf über 8,5 Milliarden Dollar, wie "Bild" berichtet.
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Donald Trump Jr. mittendrin im Milliarden-Geschäft
Mittendrin in diesem Milliarden-Geschäft: Donald Trump Jr. Der Sohn des US-Präsidenten hat sich in der boomenden Branche eine bemerkenswerte Doppelrolle gesichert. Bei der Plattform Kalshi agiert er als strategischer Berater und erhielt beim Einstieg auch Firmenanteile. Parallel dazu sitzt er im Beratergremium des direkten Konkurrenten Polymarket - eine Konstellation, die in kaum einer anderen Branche ohne hochgezogene Augenbrauen durchgehen würde.
Doch damit nicht genug: Trump Jr. ist damit nicht nur Berater, sondern über seine Investmentfirma 1789 Capital auch finanziell an der Prediction-Market-Branche beteiligt. Das Unternehmen hat erhebliche Summen in Polymarket investiert.
Donald Trump schaltet sich in Streit ein - zugunsten seiner Familie
Die Verflechtungen zwischen der Trump-Familie und der Wettbranche haben inzwischen auch den US-Kongress auf den Plan gerufen. Mehrere Senatoren verlangen Aufklärung über die Verbindungen zwischen Prediction-Market-Anbietern, politischen Akteuren und den zuständigen Aufsichtsbehörden. Der Vorwurf: massive Interessenkonflikte.
Zusätzliche Brisanz erhält die Debatte dadurch, dass sich Donald Trump höchstpersönlich in den Regulierungsstreit eingeschaltet hat. Er sprach sich dafür aus, die Bundesbehörde CFTC als zentrale Aufsichtsinstanz für Prediction-Markets zu erhalten - eine Position, die den Plattformen entgegenkommen dürfte, an denen sein Sohn beteiligt ist. Für Kritiker ist das ein Paradebeispiel dafür, wie politische Macht und private Geschäftsinteressen in der aktuellen Konstellation verschwimmen.
NFL schlägt Alarm - Supreme Court könnte entscheiden
Nicht nur Politiker beobachten den Prediction-Market-Boom mit Unbehagen. Die NFL selbst sieht in den neuen Wettplattformen eine ernsthafte Gefahr für die Fairness des Spielbetriebs. Die Liga warnt konkret davor, dass Insiderwissen ausgenutzt oder Spielergebnisse gezielt beeinflusst werden könnten. Deshalb stellt sie sich hinter jene Bundesstaaten, die schärfere Regulierungen für die Branche durchsetzen wollen.
Der Konflikt zwischen Befürwortern und Gegnern der Prediction-Markets steuert dabei auf eine grundsätzliche Entscheidung zu: Der Fall könnte letztlich vor dem Supreme Court verhandelt werden. Ein Sieg der Plattformen dort würde die amerikanische Sportwetten-Landschaft von Grund auf umkrempeln. Unterliegen die Anbieter hingegen, stehen ihnen deutlich härtere Auflagen und Einschränkungen bevor.
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rut/news.de/stg
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