Donald Trump: Isoliert und verzweifelt - Experte warnt vor Trump-Zustand
Eine einzige Mitarbeiterin, nächtliche Tiraden auf Truth Social und ein US-Präsident, der im Oval Office einschläft - für Spy-Magazine-Gründer Kurt Andersen sind das erst die Vorboten dessen, was nach den US-Zwischenwahlen 2026 kommen wird.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump zeigt "Anzeichen eines kognitiven Verfalls"
- Donald Trump fühlt sich von seinem Umfeld im Stich gelassen
- Donald Trump isoliert nach den Zwischenwahlen
- Donald Trump könnte behaupten: "Es war alles manipuliert"
Der Autor und Gründer des legendären "Spy Magazine", Kurt Andersen, zeichnet ein düsteres Bild von Donald Trumps naher Zukunft. In der aktuellen Ausgabe des "Daily Beast Podcast" sagte Andersen voraus, dass sich der psychische Zustand des US-Präsidenten nach den Zwischenwahlen im November drastisch verschlechtern werde. Zuletzt war Trump auf großer Wahlkampf-Tour, musste dabei allerdings auch reichlich Spott hinnehmen.
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Donald Trump zeigt "Anzeichen eines kognitiven Verfalls"
Sollten die Republikaner bei den Zwischenwahlen so deutlich verlieren, wie es aktuelle Umfragen nahelegen, werde Donald Trump mit wachsender Wut und Niedergeschlagenheit reagieren.
- "Er wird noch mehr er selbst sein, und Gott weiß, welche Formen das in Bezug auf Wut und Depression annehmen wird", erklärte Andersen gegenüber Moderatorin Joanna Coles.
Bereits jetzt zeige der US-Präsident deutliche Anzeichen eines kognitiven Verfalls, der sich nach Andersens Einschätzung in den kommenden Wochen weiter beschleunigen dürfte.
Donald Trump fühlt sich von seinem Umfeld im Stich gelassen
Andersen beschrieb Trump als jemanden, der sämtliche seiner Wünsche erfüllt bekommen habe und dennoch "offensichtlich unglücklich" sei. Als Beleg verwies er auf eine aufschlussreiche Szene aus dem Buch "Regime Change" der Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan.
- In einem Interview, das in dem Buch thematisiert wird, sprach Donald Trump über seine ergebene Mitarbeiterin Natalie Harp und sagte den Reportern: "Ihr werdet alle weggehen und Geld verdienen. Sie wird mich nie verlassen."
Für Andersen offenbart diese Aussage die tiefe Einsamkeit eines US-Präsidenten, der sich bereits jetzt von seinem Umfeld im Stich gelassen fühlt. Weitere Indizien für Trumps mutmaßlich fragilen Zustand sieht Andersen darin, dass der US-Präsident wiederholt im Oval Office schlafend fotografiert wurde und nachts irritierende Beiträge auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht.
Donald Trump könnte nach den Zwischenwahlen isoliert sein
Andersens zentrale These: Sollten die Republikaner im November tatsächlich die Kontrolle über den Kongress einbüßen, werde Trump in eine Spirale aus Isolation und Verzweiflung geraten. "Ab November wird man sehen, wie er Woche für Woche einen Schritt weitergeht", prognostizierte der Autor. "Er wird es in diesem Natalie-Harp-Sinne empfinden - alle haben mich verlassen, außer Natalie."
Verschärfend kämen parteiinterne Verwerfungen hinzu. Andersen verwies auf den texanischen Republikaner Ken Paxton, der Trump öffentlich vorgeworfen hat, seiner Kampagne zu schaden. Solche innerparteilichen Angriffe könnten Trumps Gemütszustand weiter destabilisieren und das Gefühl verstärken, von den eigenen Leuten im Stich gelassen zu werden.
Donald Trump könnte behaupten: "Es war alles manipuliert"
Für den Fall einer republikanischen Wahlniederlage hat Andersen auch Trumps voraussichtliche Strategie skizziert. Der US-Präsident werde auf sein altbekanntes Repertoire zurückgreifen und die Ergebnisse als gefälscht darstellen. "Er wird sagen, es war manipuliert, und all das tun, was wir kennen", so Andersen. Gleichzeitig zeigte sich der Autor zuversichtlich, dass die juristische Infrastruktur mittlerweile besser auf solche Manöver vorbereitet sei als in der Vergangenheit. Dennoch werde Trump trotz aller Ablenkungsversuche die Verantwortung für die Verluste seiner Partei zugeschrieben bekommen. Ein Szenario, das seinen psychischen Zustand nach Andersens Einschätzung nur weiter belasten dürfte.
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rut/news.de/stg
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