Donald Trump: Wirbel um "Selbstzerstörungskurs" - US-Präsident alarmiert Experten
Ein Politik-Experte hat für die anhaltenden Eskapaden von Donald Trump gleich zwei mögliche Erklärungen parat. Dem US-Präsidenten dürfte wohl keine von beiden gefallen. Sogar von einem "Selbstzerstörungskurs" ist die Rede.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump hat "völlig den Verstand" verloren oder will Republikaner-Niederlage
- Donald Trump liefert Entgleisungen am laufenden Band
- Wachsende Zweifel an Trumps Gesundheit
Für das "zunehmend unberechenbare Auftreten" von US-Präsident Donald Trump gibt es nach Ansicht des demokratischen Politstrategen James Carville nur zwei mögliche Erklärungen - und keine davon ist schmeichelhaft. In der Tat vergeht kein Tag, ohne neue Schlagzeilen über Donald Trump - zuletzt wetterte der US-Präsident gegen zwei Senatoren-Kandidaten und entsetzte öffentlich mit einer mutmaßlichen Drohung gegen Los Angeles und San Diego.
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Donald Trump hat "völlig den Verstand" verloren oder will Republikaner-Niederlage
Der als "Ragin' Cajun" bekannte Veteran der amerikanischen Politikszene stellte im Podcast "Politics War Room" eine schonungslose Diagnose über Donald Trump:
- "Das Einzige, was dieses Verhalten wirklich erklären kann, ist, dass er völlig den Verstand verloren hat, oder dass er will, dass die Republikaner verlieren."
Eine dritte Option? Gibt es laut Carville schlicht nicht. Sein Co-Moderator Al Hunt räumte ein, ihm falle beim besten Willen keine weitere Erklärung ein. Es sei ein regelrechter "Selbstzerstörungskurs". Mit Blick auf die im November anstehenden US-Zwischenwahlen warnte Hunt zudem davor, dass das Weiße Haus versuchen könnte, den Wahlprozess zu stören.
Donald Trump liefert Entgleisungen am laufenden Band
Was Carville und Hunt derart fassungslos macht, ist die schiere Bandbreite präsidialer Entgleisungen. Im Podcast zählte Hunt auf, was Trump zuletzt von sich gegeben hatte: zusammenhangloses Gerede über eine iranische Bombardierung von Los Angeles und San Diego, nachweislich falsche Behauptungen zur Inflation sowie die Beschimpfung von Demokraten.
Für Carville steht fest, dass Trump nach wie vor "das zentrale Thema im Wahlkampf" sei und "alles dominiere" - doch seine politischen Instinkte seien ihm ein Rätsel.
- "Versucht Trump zu verlieren? Nichts, was er tut, passt zu jemandem, der gewinnen will", fragte der Stratege ungläubig.
- Ob der US-Präsident womöglich die eigenen Kongressabgeordneten bewusst ins Messer laufen lassen wolle, könne er nicht beurteilen: "Hasst er sie? Ich weiß es nicht."
Wachsende Zweifel an Donald Trumps Gesundheit
Die Debatte um Carvilles Äußerungen fällt in eine Phase, in der die Bedenken hinsichtlich der geistigen und körperlichen Verfassung des US-Präsidenten während seiner zweiten Amtszeit stetig zunehmen. Beobachter verweisen auf nächtliche Wutausbrüche in sozialen Medien, kaum nachvollziehbare Redeauftritte und aggressive Zusammenstöße mit Journalisten als Belege für eine zunehmende Instabilität.
Auch körperliche Auffälligkeiten sorgen für Gesprächsstoff: Bei öffentlichen Auftritten soll Trump mehrfach eingenickt und unsicher gegangen sein oder deutliche Blutergüsse an den Händen gezeigt haben. Der US-Präsident und sein Ärzteteam weisen regelmäßig sämtliche Bedenken zurück und versichern, Donald Trump befinde sich in bester körperlicher Verfassung. Angesichts der sich häufenden Vorfälle dürfte diese Darstellung allerdings immer schwerer zu vermitteln sein.
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rut/news.de/stg
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