Donald Trump: Seine "Superintelligenz" ist nicht zu stoppen - US-Präsident verkündet es selbst

Er will seinen Willen unbedingt durchsetzen - ohne Rücksicht auf Verluste. Donald Trump hat eine "Super Intelligence"-Einheit unter Führung seines Geheimdienstchefs ins Leben gerufen, um das globale KI-Rennen zu gewinnen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump startet seine eigene KI-Einheit. (Foto) Suche
Donald Trump startet seine eigene KI-Einheit. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump bildet seine eigene "Super Intelligence Force"
  • Trump hält Warnungen vor KI-Katastrophe für einen Schwindel
  • Trump-Gegner will seinen KI-Vormarsch stoppen

US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social eine neue Initiative vorgestellt, die er "Super Intelligence Force" nennt. Das erklärte Ziel: Die Vereinigten Staaten sollen ihre Vormachtstellung im Bereich Künstlicher Intelligenz ausbauen. Bedenken bezüglich möglicher Risiken wischte der US-Präsident zuletzt eiskalt beiseite.

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Donald Trump bildet seine eigene "Super Intelligence Force"

Bereits zuvor hatte Donald Trump die Schaffung einer solchen KI-Einheit angedeutet, doch diesmal wurde es konkret. Erstmals benannte der US-Präsident die vier hochrangigen Regierungsvertreter, die das Gremium bilden sollen. An der Spitze steht Geheimdienstdirektor Jay Clayton, der als eine Art Beauftragter - oder wie es in Washington heißt: "Czar", die Taskforce anführen wird.

Neben Clayton gehören drei weitere Spitzenbeamte zum Kern der Taskforce: FTC-Vorsitzender Andrew Ferguson (US-amerikanische Bundeshandelskommission), der stellvertretende Verteidigungsstaatssekretär Emil Michael sowie Scott Kupor, Direktor des Office of Personnel Management (die zentrale Personalverwaltungsbehörde der US-Bundesregierung). Eine bewusst breit aufgestellte Runde aus Geheimdienst, Verbraucherschutz, Verteidigung und Personalverwaltung.

Trump hält Warnungen vor KI-Katastrophe für einen Schwindel

Die neue Taskforce fügt sich nahtlos in Trumps bisherige Linie ein: Die wachsenden Bedenken rund um die Fähigkeiten von KI-Systemen hat der Präsident wiederholt als Schwindel abgetan. Einer Verlangsamung der Entwicklung erteilte er eine klare Absage - stattdessen wird nun aufgerüstet.

Statt auf staatliche Regulierung setzt Trump auf die Eigenverantwortung der Branche. Bei einem Treffen mit den Chefs mehrerer KI- und Technologieunternehmen verpflichteten sich diese zuletzt zu internen Prüfmechanismen und unternehmenseigenen Leitplanken. Das Weiße Haus veröffentlichte anschließend eine Pressemitteilung zu den Ergebnissen - die allerdings durch einen Rechtschreibfehler bei Trumps Amtsbezeichnung für unfreiwillige Heiterkeit sorgte.

Trump-Gegner will seinen KI-Vormarsch stoppen

Nicht alle in Washington teilen Trumps Drang nach Beschleunigung. Senator Bernie Sanders hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der einen grundlegend anderen Kurs einschlagen würde: Superintelligenz soll demnach komplett verboten und eine staatliche Aufsicht über die Technologie etabliert werden. Der Trump-Kritiker aus Vermont forderte Donald Trump zudem öffentlich dazu auf, gemeinsam mit Chinas Präsident Xi Jinping an einem internationalen Verbot von KI-Superintelligenz zu arbeiten.

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