Donald Trump: US-Präsident blamiert sich mit peinlichem Foto - und merkt es nicht einmal
Die Realität sieht ganz anders aus. Donald Trump postet ein Bild seiner "Grönland-Übernahme" - und blamiert sich dabei gleich mehrfach. Das Foto zeigt unter anderem Pinguine in US-Flaggen-Optik, die auf der falschen Halbkugel stehen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump blamiert sich mit Pinguinen in Grönland
- Donald Trump macht viel Lärm um Grönland-Deal
- Donald Trump entflieht der Realität
- Donald Trump will mit Bilderflut bewusst ablenken
Donald Trump hat seinen Sonntagabend offenbar dazu genutzt, die Realität mit Hilfe künstlicher Intelligenz nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Der 80-jährige US-Präsident veröffentlichte auf Truth Social ein KI-generiertes Bild, das seine Fantasie eines amerikanischen Grönlands zeigen soll. Es ist längst nicht die einzige Peinlichkeit, mit der Donald Trump die Schlagzeilen beherrscht. Zuletzt bekam er von seiner Schwiegertochter eine düstere Zukunftsprognose serviert - und auch innerhalb seiner Partei regte sich der Widerstand gegen den US-Präsidenten.
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Donald Trump blamiert sich mit Pinguinen in Grönland
Das peinliche Motiv, das der US-Präsident veröffentlichte: Donald Trumps Hinterkopf - auffällig glänzend - blickt auf eine verschneite Berglandschaft, die von einer ganzen Armee an Pinguinen bevölkert wird. Die Tiere tragen dabei das Sternenbanner der Vereinigten Staaten. Eine patriotische Arktis-Vision, die allerdings ein zoologisches Problem hat - Pinguine leben bekanntlichin der südlichen Hemisphäre, nicht in Grönland. Was das Bild suggerieren soll, ist klar: die vollständige Übernahme der größten Insel der Welt durch die USA. Die Wirklichkeit sieht jedoch deutlich anders aus.
Donald Trump macht viel Lärm um Grönland-Deal
Noch im vergangenen Monat hatte Donald Trump verkündet, ausschließlich eine vollständige US-Kontrolle über Grönland zu akzeptieren. Das trilaterale Abkommen, das er wenige Wochen später bei der UN-Generalversammlung in New York mit Dänemark und Grönland unterzeichnete, blieb davon allerdings weit entfernt.
Tatsächlich fußt die Vereinbarung auf einem bereits bestehenden Vertrag zwischen den USA und Dänemark aus dem Jahr 1951. Dieser gestattet den Vereinigten Staaten schon seit Jahrzehnten eine militärische Präsenz auf der Insel - inklusive einer Klausel zur Erweiterung mit Zustimmung der Nato. Von einer Übernahme kann also keine Rede sein. Was Trump als historischen Durchbruch inszeniert, ist im Kern eine Fortschreibung des Status quo.
Donald Trump entflieht der Realität: "The Don" reitet mit George Washington
Das Grönland-Bild ist dabei nur die jüngste Eskalation in Trumps wachsender Flut an KI-generierten Inhalten. Der US-Präsident hat seine Posting-Frequenz zuletzt deutlich hochgefahren und verbreitet auf Truth Social alles Mögliche - von fiktiven Reitausflügen mit George Washington bis hin zu als rassistisch kritisierten Memes über Barack und Michelle Obama. In der MAGA-Blase werden die Botschaften bereitwillig aufgegriffen und verstärkt. Dass die Realität diesem Narrativ widerspricht, scheint weder Donald Trump noch seine treuesten Anhänger sonderlich zu stören, bewertet "The Daily Beast".
Donald Trump will mit Bilderflut bewusst ablenken
Hinter der scheinbar wahllos wirkenden Bilderflut steckt allerdings durchaus Kalkül. Donald Trumps Biograf Michael Wolff ordnete das Phänomen im Podcast "Inside Trump's Head" von "The Daily Beast" ein: Die Social-Media-Strategie sei "sehr präzise entwickelt" worden, und zwar "auf interessante Weise".
Wolff sieht in Trumps exzessivem Online-Verhalten einen entscheidenden Faktor für den Wahlsieg 2024. Das Team habe "allen Grund, auf diese Art von Inhalten zurückzugreifen", weil sie nachweislich funktioniert hätten. Der Effekt laut Wolff: Diese Strategie durchbreche "die Selbstgefälligkeit der Politiker, den Ernst, die Langeweile" der politischen Kultur. Die KI-Bilder mögen also absurd wirken - doch für Trumps Lager sind sie ein bewährtes Werkzeug, das politische Kommunikation gezielt auf den Kopf stellt.
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rut/news.de
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