Donald Trump: Beweise hat er keine - US-Präsident irritiert mit brisanter Behauptung

Donald Trump hat seine ganze eigene Theorie, was den FlyDubai-Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv betrifft. Der US-Präsident sieht eine unbestätigte Verbindung zum Iran und droht mit harter Vergeltung. Beweise kann er nicht vorlegen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump droht dem Iran auch ohne Beweise mit "harter Vergeltung". (Foto) Suche
Donald Trump droht dem Iran auch ohne Beweise mit "harter Vergeltung". Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • FlyDubai-Flug FZ1073 endet beinahe in Katastrophe
  • Donald Trump droht Iran mit Vergeltung - auch ohne Beweise
  • Donald Trump geht von Iran-Verbindung aus - Motiv ist aber unklar

Auf dem FlyDubai-Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv kam es in dieser Woche zu einem dramatischen Zwischenfall, der beinahe in einer Katastrophe geendet hätte. US-Präsident Donald Trump, dem von seiner eigenen Schwiegertochter zuletzt eine mögliche Wahlpleite in Aussicht gestellt wurde, hat jetzt seine eigene Theorie dazu verbreitet. Beweise legte er dazu allerdings nicht vor.

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FlyDubai-Flug FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv endet beinahe in Katastrophe

Rund zweieinhalb Stunden nach dem Start attackierte der Co-Pilot - laut Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ein omanischer Staatsbürger - den Kapitän mit einem Messer. Die Boeing 737 Max mit 174 Menschen an Bord geriet daraufhin in einen unkontrollierten Sinkflug. Innerhalb von nur einer Minute stürzte die Maschine von rund 10.000 Metern auf etwa 5.200 Meter ab.

  • Was folgte, war ein verzweifelter Kampf ums Überleben - in der Luft und im Cockpit. Der schwer verletzte indische Kapitän schaffte es trotz seiner Stichwunden, die Cockpittür zu öffnen. Passagiere, bei der überwiegenden Mehrheit im Flieger handelte es sich um israelische Staatsangehörige, stürmten daraufhin in das Cockpit ein und rangen den Angreifer nieder.
  • Während die Passagiere den Co-Piloten festhielten, übernahmen zwei Piloten, die sich zufällig als Fluggäste an Bord befanden, die Steuerung. Sie brachten die Boeing nahe der jordanischen Grenze schließlich sicher auf dem Flughafen der saudischen Stadt Tabuk herunter.

Donald Trump droht Iran mit Vergeltung - auch ohne Beweise

US-Präsident Donald Trump äußerte sich im Weißen Haus zu dem Vorfall und deutete eine Verbindung zum Iran an, wie Videos beim Netzwerk X belegen. Auf die Frage, ob er über mögliche Kontakte zwischen dem Angreifer und Teheran informiert worden sei, antwortete er:

  • "Wir arbeiten gerade daran." Nach allem, was er höre, laute die Antwort "ja", so Trump weiter, ohne jedoch konkrete Belege zu nennen.

Für den Fall einer iranischen Beteiligung kündigte der Präsident drastische Konsequenzen an:

  • "Die werden sehr hart getroffen, keine Sorge." Er fügte hinzu: "Fragen Sie die einfach. Die wissen, was passiert ist."

Israels Regierungschef Netanjahu reagierte deutlich zurückhaltender. Gegenüber Fox News erklärte er, für eine solche Einschätzung sei es "zu früh". Omans Regierung hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.

Donald Trump geht von Iran-Verbindung aus - Motiv ist aber unklar

Der mutmaßliche Angreifer, ein omanischer Staatsbürger, befindet sich in Gewahrsam. Die saudischen Behörden arbeiten bei der Aufklärung des Falls eng mit Israel, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman zusammen. Das Motiv ist bislang unklar - auch wenn Donald Trump eine Iran-Verbindung hergestellt hat.

Ein mit den Ermittlungen vertrauter regionaler Beamter erklärte laut dem britischen "Mirror": "Alle denkbaren Szenarien werden untersucht, von Terrorismus bis hin zu psychischen Erkrankungen. Nichts wird derzeit ausgeschlossen."

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