Xi Jinping: Ist Chinas Staatschef ernsthaft krank? Besorgniserregende Szenen beim Trump-Besuch

Beim Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping in Washington sollten die Bilder eigentlich Stärke ausstrahlen. Doch bereits bei der Ankunft fielen Details auf, die neue Fragen über seinen Gesundheitszustand aufwerfen. Ist Xi Jinping ernsthaft krank?

Erstellt von - Uhr

Xi Jinping und seine Frau Peng Liyuan bei der Ankunft in den USA. (Foto) Suche
Xi Jinping und seine Frau Peng Liyuan bei der Ankunft in den USA. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Chinas Staatschef Xi Jinping krank?
  • Spekulationen um die Gesundheit des chinesischen Präsidenten
  • Besorgniserregende Szenen am Rande des Trump-Besuchs

Beim Staatsbesuch in Washington, wo Xi Jinping Donald Trump unter anderem mit nur einem Satz in die Schranken gewiesen hat, sorgten beunruhigende Szenen für Wirbel, die erneut Fragen über den Gesundheitszustand des chinesischen Staatschefs aufwerfen.

Weitere aktuelle Meldungen aus der Politik finden Sie am Ende dieses Textes.

Chinas Staatschef Xi Jinping krank? Besorgniserregende Szenen bei Trump-Besuch

So berichtet die "Bild" aktuell, dass sich Xi Jinping beim Verlassen des Flugzeugs auffällig an der Hand seiner Ehefrau Peng Liyuan festgeklammert hatte. Beobachter fragten sich: Musste sie ihn stützen? Zudem berichtet das "Wall Street Journal", dass die chinesische Delegation die amerikanische Seite um deutlich mehr Ruhepausen für Xi Jinping gebeten habe als üblich. Darüber hinaus sei im Westflügel des Weißen Hauses ein separater Raum eingerichtet worden, zu dem ausschließlich seine Frau Zutritt gehabt haben soll. Diese Vorkehrungen werfen unweigerlich die Frage auf, ob Xi Jinping ernsthaft krank sein könnte.

Xi-Zwischenfall beim BRICS-Gipfel - Indien-Staatschef stoppt Rede

Denn die Beobachtungen in Washington sind längst nicht die einzigen Anzeichen, die Anlass zur Sorge geben. Bereits beim BRICS-Gipfel in Indien im September kam es zu einem bemerkenswerten Vorfall. Während einer Ansprache von Indiens Premierminister Narendra Modi hielt dieser plötzlich inne und wandte sich offenbar besorgt an Xi Jinping. Gleichzeitig liefen mehrere Mitarbeiter auf den chinesischen Staatschef zu.

Sorge um Chinas Staatschef nach Vorfall beim BRICS-Gipfel

Im Anschluss an den Zwischenfall blieb Xi Jinping dem gemeinsamen Gala-Dinner der Staats- und Regierungschefs fern. Eine offizielle Erklärung für sein Fernbleiben lieferte die chinesische Seite nicht. Der Vorfall befeuerte allerdings die ohnehin bestehenden Spekulationen über mögliche gesundheitliche Einschränkungen des chinesischen Staatschefs zusätzlich.

Schlaganfall, Krebs, Herzleiden: Gerüchte begleiten Xi Jinping seit Jahren

Mutmaßungen über Xi Jinpings Gesundheitszustand sind kein neues Phänomen. Seit geraumer Zeit kursieren wiederholt Behauptungen, der Staatschef Chinas habe einen Schlaganfall erlitten, sei an Krebs erkrankt oder kämpfe mit schwerwiegenden Herzproblemen. Öffentlich zugängliche Beweise für eine dieser Diagnosen existieren bis heute nicht. Auch frühere Auftritte Xis lösten bereits Debatten aus. So verbreitete sich 2024 ein Foto rasant in den sozialen Medien, das den Präsidenten mit schmerzverzerrtem Gesicht zeigte. Die vermeintliche Enthüllung entpuppte sich jedoch als harmlos: Die Aufnahme stammte aus einem ganz anderen Zeitraum, und Xi Jinpings Gesichtsausdruck war offenbar lediglich eine Reaktion auf ein Getränk gewesen.

Peking behandelt Xi Jinpings Gesundheit wie ein Staatsgeheimnis

Ob hinter den Maßnahmen, die beim Trump-Besuch in Washington ergriffen wurden, also tatsächlich gesundheitliche Probleme stehen oder ob es sich um reine Vorsicht handelt, ist derzeit nicht zu klären. Fest steht allerdings: Peking behandelt den Gesundheitszustand seiner Führungsspitze traditionell als Staatsgeheimnis. Gerade diese Intransparenz sorgt dafür, dass jede Auffälligkeit bei öffentlichen Auftritten sofort Spekulationen nach sich zieht.

Auch diese aktuellen Meldungen sind einen Blick wert:

/news.de/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.