Donald Trump: "Sind als Land einfach am Ende" - lebenslange Republikanerin rechnet mit Trump ab
Richtet Donald Trump die republikanische Partei zugrunde? In einem Interview macht eine lebenslange Republikanerin ihrer Frustration über den US-Präsidenten Luft und ging dabei schonungslos mit Trump ins Gericht. "Wir sind als Land einfach am Ende", so die 77-Jährige, die bei den Zwischenwahlen im November womöglich erstmal demokratisch wählen will.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump verprellt treue Wählerin vor den Zwischenwahlen
- Lebenslange Republikanerin rechnet mit Donald Trump und seiner Regierung ab
- Frustration über Donald Trump: "Wir sind als Land einfach am Ende"
77 Jahre alt, ein Leben lang konservativ gewählt, nie auch nur ein Kreuz bei den Demokraten gesetzt, doch damit ist nun Schluss. In der SiriusXM-Sendung "The Megyn Kelly Wrap-Up Show" rechnete eine Republikanerin namens Melanie schonungslos mit Donald Trump, der unlängst von Chinas Staatschef Xi Jinping in die Schranken gewiesen wurde, und der gesamten republikanischen Partei ab. Darüber berichtet aktuell das US-Portal "The Daily Beast".
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Donald Trump verprellt treue Wählerin - lebenslange Republikanerin rechnet mit US-Präsident ab
Bis zum Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit habe sie ihm die Treue gehalten, schildert Melanie im Interview. Doch dann kam die Ernennung von Pam Bondi zur Justizministerin und danach sei alles "steil bergab" gegangen. Bondi hatte nicht nur behauptet, eine Kundenliste aus den Epstein-Akten zu besitzen, sondern auch deren baldige Veröffentlichung angedeutet. Doch publik wurde eine solche Liste nie.
Frustration über Donald Trump: "Wir sind als Land einfach am Ende"
Stattdessen entließ Donald Trump Pam Bondi im April inmitten wachsender Empörung über den Umgang mit den Epstein-Dokumenten. Für Melanie war das offenbar der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Ihre Loyalität gegenüber der Republikanischen Partei? Aufgebraucht. "Wir sind als Land einfach am Ende", so die 77-Jährige. Was Melanie nun vorhat, dürfte ihrer Partei kaum gefallen.
Treue Republikanerin maximal frustriert: "Ich bin so sauer auf die Republikaner"
Entweder geht sie im November gar nicht erst zur Wahl oder sie macht etwas, das sie in über einem halben Jahrhundert nie getan hat: komplett demokratisch wählen. "Ich bin so wütend auf die Republikaner, dass ich vielleicht einfach hingehe und die Demokraten quer durch wähle – einfach so", erklärte sie in der Sendung. Ihre Frustration mündete in einem Satz, den sie mehrfach wiederholte: "Wir sind einfach am Ende. Egal, wen man wählt."
Trumps Beliebtheitswerte erreichen neuen verheerenden Tiefpunkt
Moderatorin Emily Jashinsky entgegnete, sie glaube, dass es viele Menschen im Land gebe, die genauso wie Melanie empfinden - und die aktuellen Umfrage-Ergebnisse geben ihr recht. Trumps Beliebtheitswerte sind in den vergangenen Monaten auf ein historisches Tief gerutscht. Der Hauptgrund: sein ohne Zustimmung des Kongresses begonnener Krieg gegen den Iran. Laut einer aktuellen CNN/SSRS-Umfrage befürworten gerade einmal 26 Prozent der Wählerinnen und Wähler Trumps Kurs in dem Konflikt. Ein Absturz von 33 Prozent kurz nach Kriegsbeginn. Selbst unter Republikanern bröckelt die Unterstützung massiv: Die Zustimmung zu seiner Iran-Politik fiel von 73 Prozent im März auf mittlerweile 60 Prozent.
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