Melania Trump: First Lady bloßgestellt - US-Präsident schwärmt öffentlich von der "Fake Melania"

Was wohl Melania Trump zu dieser Szene sagt? Bei einem Wahlkampfauftritt in Oklahoma holte Donald Trump seine junge Beraterin Margo Martin auf die Bühne und schwärmte nicht nur von ihrer Arbeit, sondern auch von ihrem guten Aussehen. Besonders brisant: Weil Martin der First Lady so ähnlich sieht, wird sie in den Medien oftmals als "Fake Melania" bezeichnet.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump schwärmte auf der Bühne von seiner jungen, gutaussehenden Beraterin. (Foto) Suche
Donald Trump schwärmte auf der Bühne von seiner jungen, gutaussehenden Beraterin. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Melania Trump bloßgestellt von Mann Donald Trump
  • US-Präsident holt Beraterin Margo Martin auf die Bühne
  • Trump schwärmt bei Wahlkampfauftritt von seiner jungen Beraterin
  • Natalie Harp bei Oklahoma-Auftritt ebenfalls anwesend

Donald Trump, der unlängst von Chinas Staatschef Xi Jinping in die Schranken gewiesen wurde, hat gut einen Monat vor den wichtigen Parlamentswahlen in den Vereinigten Staaten eine Wahlkampfoffensive gestartet. Denn obwohl seine eigenen Umfragewerte im Keller sind, reist der US-Präsident nun durchs Land, um den Republikanern zu helfen, die Midterms zu gewinnen.

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Donald Trump holt junge Beraterin Margo Martin auf die Bühne

Bei einem Wahlkampfauftritt in Oklahoma am 1. Oktober kam es dabei zu bemerkenswerten Szenen. So stellte der 80-Jährige seine eigene Politik als Beginn eines "Golden Age" dar und griff die Demokraten wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten an. Zudem wiederholte er seine Aussage, dass jeder erwachsene US-Bürger 5.000 Dollar erhält, wenn die Republikaner die Midterms gewinnen. Doch brisant wurde es am Ende seiner Rede, als er seine junge Beraterin Margo Martin, die in Ada in Oklahoma aufgewachsen ist, auf die Bühne holte.

Melania Trump bloßgestellt - Donald Trump schwärmt von gutaussehender Beraterin

Während Margo Martin, die einen leicht überrumpelten Eindruck machte, neben ihm stand, schwärmte der US-Präsident von ihrer Arbeit, ihrer Loyalität ihm gegenüber, aber auch von ihrem guten Aussehen. Danach wandte er sich an Margo Martins Eltern, die ebenfalls anwesend waren, und sagte, er verstehe jetzt, warum Margo so gut aussehe. In diesem Zusammenhang brachte er erneut seine sogenannte "racehorse theory" ins Spiel. Diese besagt, dass gute genetische Eigenschaften von den Eltern weitergegeben würden. Videos in den sozialen Netzwerken zeigen die Szene.

Donald Trump verteilt Küsschen an Margo Martin

Als Trump Margo Martin anbietet, auch vor den Anwesenden zu sprechen, lehnt diese sichtlich beschämt mit einem "Nein Danke" ab, beugt sich zum US-Präsidenten und lässt sich ein Küsschen auf die Wange geben, ehe sie noch ein kurzes "Thank You" und "Hi mom and dad" ins Mikrofon haucht.

Donald Trump lässt Frau Melania und Assistentin Natalie unerwähnt

Interessant ist die Szene aus zweierlei Hinsicht: Zum einen, weil Margo Martin aufgrund ihres Aussehens von den Medien oftmals als "Fake Melania" bezeichnet wird, da sie der First Lady tatsächlich zum Verwechseln ähnlich sieht, zum anderen, weil auch Trumps junge Assistentin Natalie Harp, die seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht, in Oklahoma anwesend war. Doch weder sie noch First Lady Melania Trump wurden von dem US-Präsidenten lobend erwähnt. Gut möglich, dass er Margo Martin nur aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Verbindung zu Oklahoma namentlich genannt hat.

Wie dem auch sei: Im Netz sorgten die Szenen für bissige Kommentare. "Was für ein verdammt gruseliger Spinner", "Oh mein Gott. Schafft den Verrückten von der Bühne. Die ganze Welt schaut zu und lacht" Und "Überhaupt nicht gruselig. Amerika ist am Ende", heißt es bei X.

Donald Trump startet Wahlkampf-Offensive vor den wichtigen Midterms

Am 3. November wählen die Amerikanerinnen und Amerikaner bei den Zwischenwahlen oder Midterms rund ein Drittel der Senatorinnen und Senatoren neu sowie das gesamte Repräsentantenhaus. Derzeit halten Trumps Republikaner eine knappe Mehrheit in beiden Kongress-Kammern. Die Demokraten können sich Hoffnungen machen, zumindest das Abgeordnetenhaus zurückzuerobern. Gelingt ihnen das, könnten sie unter anderem Trumps Gesetzesinitiativen blockieren und Untersuchungen in Gang setzen.

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/news.de/dpa

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