Donald Trump: Peinlicher Patzer im Oval Office - mit diesem Satz entlarvte er sich selbst
Während einer Fragerunde im Oval Office hat Donald Trump versehentlich mehr preisgegeben, als er eigentlich wollte. Mit nur einem Satz schaffte es der US-Präsident, sich selbst zu entlarven. Für seine Kritiker ein gefundenes Fressen. Im Netz hagelt es Spott und Häme.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
Suche
- Donald Trump entlarvt sich selbst mit nur einem Satz
- Trump gibt mehr preis, als ursprünglich beabsichtigt
- US-Präsident gibt bei wirrer Rede zu, dass der Iran-Krieg die Inflation anheizt
Donald Trumps Pressetermin im Oval Office am Montag (28. September) sorgt auch zwei Tage später für Schlagzeilen - und das nicht nur, weil der US-Präsident abermals mit der Müdigkeit zu kämpfen hatte, sondern auch aufgrund der Aussagen, die er während der Fragerunde getätigt hat. Vor allem ein Satz fällt Donald Trump im Nachgang auf die Füße.
Weitere aktuelle Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik finden Sie am Ende dieses Textes.
Donald Trump entlarvt sich selbst mit nur einem Satz
Während seiner ohnehin wirren Rede gab der Republikaner, der unlängst vom chinesischen Staatschef Xi Jinping in die Schranken gewiesen wurde, mehr preis, als ursprünglich beabsichtigt. Denn der 80-Jährige gab plötzlich ungewollt zu, dass der von ihm entfesselte Iran-Krieg die Inflation in den Vereinigten Staaten anheizt. Wie das? Gegenüber den anwesenden Reportern erklärte Trump: "Was passiert, sobald dieser Krieg beendet ist? Die Inflation wird beseitigt sein. Vollständig." Ein entsprechender Videoausschnitt des Pressetermins wurde von dem US-Journalisten Aaron Rupar bei X geteilt.
Trump: "As soon as that war ends, inflation is gonna be eradicated totally" pic.twitter.com/XbCkrwepGh
— Aaron Rupar (@atrupar) September 28, 2026
Donald Trump gibt mehr preis, als ursprünglich beabsichtigt
Trumps Aussage ist auf mehreren Ebenen interessant. Denn damit hat der Republikaner nicht nur zugegeben, dass der Iran-Konflikt für die Inflation verantwortlich ist, sondern er hat dadurch auch weitere frühere Aussagen von sich widerlegt. So hatte der US-Präsident in der Vergangenheit mehrfach erklärt, dass der Konflikt kein "Krieg" sei, sondern er das Ganze als "eine Kleinigkeit" betrachtet. Außerdem hatte er mehrfach wiederholt, dass die USA den Konflikt bereits gewonnen haben und der Iran vollständig besiegt sei. Aussagen, die im direkten Gegensatz zu seiner aktuellen Äußerung stehen.
Donald Trump mit Spott übergossen nach entlarvender Aussage
In den sozialen Netzwerken zieht Donald Trumps Aussage entsprechend hämische und spöttische Kommentare nach sich:
- "Der Krieg, der kein Krieg ist und den wir vor acht Monaten am ersten Tag gewonnen haben?"
- "Moment mal, ist das nicht der Krieg, von dem Trump bereits gesagt hat, er habe ihn gewonnen? Trump ist an dem Punkt angelangt, an dem seine frühere Lüge mit seiner aktuellen Lüge in Konflikt gerät."
- "Welcher Krieg? Der, den er innerhalb von 24 Stunden beenden wollte, oder der unüberlegte, den er begonnen hat?"
Donald Trump bekennt sich ungewollt "faktisch schuldig"
Auch der amerikanische Journalist David Pakman analysierte Trumps Aussage in seiner Sendung "David Pakman Show". "Diese Antwort birgt eine unbeabsichtigte Offenbarung, denn Trump argumentiert, die Inflation sei eine Folge des Krieges", so Pakman. "Nun, es handelt sich um einen Krieg, den Trump ganz allein beschlossen hat – einen optionalen, einen unüberlegten, einen verfehlten Krieg." Damit habe sich der US-Präsident laut dem Journalisten "faktisch schuldig" bekannt.
Auch diese Meldungen zu Donald Trump und der US-Politik sind einen Blick wert:
- "Sind als Land einfach am Ende" - lebenslange Republikanerin rechnet mit Trump ab
- "Weiß mehr darüber, als die Öffentlichkeit annimmt" - Ufo-Experte entlarvt Trump
- Das Mikrofon war noch an - US-Präsident blamiert sich mit nur einem Satz
- "First Lady Natalie" - Trump-Assistentin verspottet nach neuem Video aus Präsidenten-Helikopter
- "Diese ganze Clownshow ist erbärmlich" - Präsidenten-Tochter erzürnt beim Staatsempfang
fka/bos/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.