Wladimir Putin hilflos: Flammen-Inferno über Moskau - Drohnen treffen Putins Öl-Schlagader

Während Millionen Russen am letzten Wahltag ihre Stimme abgaben, loderten Flammen über Moskaus größter Ölraffinerie – getroffen von einer beispiellosen ukrainischen Drohnenoffensive mit über 180 Flugobjekten.

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Putin machtlos: Am letzten Tag der dreitägigen Parlamentswahlen in Russland wird Moskau von einer Drohnen-Offensive der Ukraine überzogen.  (Foto) Suche
Putin machtlos: Am letzten Tag der dreitägigen Parlamentswahlen in Russland wird Moskau von einer Drohnen-Offensive der Ukraine überzogen.  Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP/Sergey Fadeichev
  • Wladimir Putin unter Druck – Moskau wird von einer massiver Drohnenoffensive erschüttert
  • Flammen schlagen über Russlands größter Ölraffinerie in den Himmel
  • Ukraine-Krieg eskaliert – Mutter und zwei Kinder sterben bei russischem Angriff auf Kiew
  • Putins Wahlkampf unter Beschuss am letzten Tag der Parlamentswahl

Während in Russland am Sonntag der letzte Tag der Parlamentswahl anbrach, wurde die Hauptstadtregion von einer massiven ukrainischen Drohnenoffensive erschüttert. Seit Mitternacht fingen die russischen Streitkräfte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tass mehr als 180 Flugobjekte ab. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin bestätigte die Zahl, berichtet unter anderem der "Focus".

Dennoch konnten nicht alle Drohnen abgewehrt werden. Laut dem Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, schlugen mehrere Drohnen in zwei Wohngebäude ein. Dabei kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, weitere wurden verletzt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.

Drohnen-Inferno trifft Moskau bis ins Mark - Video-Aufnahmen zeigen Ausmaß

Besonders dramatisch: Über der Ölraffinerie im Moskauer Bezirk Kapotnya – der größten Anlage dieser Art in der russischen Hauptstadt – schlugen Flammen in den Himmel. Videoaufnahmen dokumentierten das Ausmaß der Zerstörung.

Wladimir Putin bangt um Öl-Schlagader Moskaus - größte Raffinerie steht in Flammen

Die getroffene Anlage in Kapotnya spielt eine zentrale Rolle für die Energieversorgung der Millionenmetropole. Mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von rund elf Millionen Tonnen Rohöl deckt sie einen beträchtlichen Teil des hauptstädtischen Kraftstoffbedarfs.

Der russische Militärblogger Anton Gerashchenko sprach von einem "massiven Angriff auf Moskau". Neben der Raffinerie sei auch ein Lagerkomplex im Ort Sofjino getroffen worden.

Für die Anlage in Kapotnya war es nicht der erste Beschuss durch ukrainische Drohnen. Bereits im Juni war die Raffinerie mehrfach Ziel von Attacken geworden. Die wiederholten Angriffe auf diese strategisch bedeutsame Infrastruktur verdeutlichen die ukrainische Strategie, Russlands Treibstoffversorgung gezielt unter Druck zu setzen.

Mutter und zwei Kinder sterben bei russischem Angriff auf Kiew

Doch auch die ukrainische Seite zahlte an diesem Tag einen hohen Preis. Russische Drohnen attackierten die Region um die Hauptstadt Kiew und richteten dort verheerende Schäden an. Im Landkreis Fastiw südwestlich der Metropole traf der Beschuss mehrere Wohnhäuser.

Dabei kam eine Mutter gemeinsam mit ihren zwei kleinen Kindern ums Leben. Der Chef der Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, bezeichnete das Geschehen auf Telegram als "schreckliche Tragödie". Insgesamt forderte der Angriff auf die Region Kiew mindestens drei Todesopfer.

Auch diese Angaben sind nicht unabhängig überprüfbar. Die gegenseitigen Drohnenangriffe auf beiden Seiten unterstreichen die zunehmende Eskalation des Krieges, der längst auch die Zivilbevölkerung beider Hauptstädte unmittelbar bedroht.

Putins Kriegskurs soll per Wahlzettel bestätigt werden

Die Drohnenangriffe fielen auf den Abschlusstag der dreitägigen russischen Parlamentswahl. Nach der systematischen Ausschaltung oppositioneller Kräfte zielt Kremlchef Wladimir Putin darauf ab, sich seinen militärischen Kurs gegen die Ukraine durch das Votum legitimieren zu lassen.

Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten, wachsender Kriegsmüdigkeit und weitverbreiteter Unzufriedenheit in der Bevölkerung gilt eine erneute Zweidrittelmehrheit für die Regierungspartei "Geeintes Russland" als ausgemacht. Die Partei dominiert die russische Politik seit über zwei Jahrzehnten.

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