Nikolai Patruschew: Putin-Berater droht Nato-Land mit Auslöschung in "zwei bis drei Tagen"

Nach einem russischen Drohnenangriff auf ein Passagierzug nahe der polnisch-ukrainischen Grenze verschärfte Warschau den Ton gegenüber Moskau. Nun folgt der Konter aus dem Kreml durch Putin-Berater Nikolai Patruschew.

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Nikolai Patruschew (hinten), Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin (vorn), sprach eine ungeheuerliche Drohung gegenüber Polen aus. (Foto) Suche
Nikolai Patruschew (hinten), Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin (vorn), sprach eine ungeheuerliche Drohung gegenüber Polen aus. Bild: picture alliance / Mikhail Klimentyev/POOL SPUTNIK KREMLIN/AP/dpa | Mikhail Klimentyev
  • Putin-Berater Nikolai Patruschew droht Polen
  • Nato-Staat könnte laut Vertrautem des Kremlchefs bei einem Konflikt mit Russland "innerhalb von zwei bis drei Tagen aufhören zu existieren"
  • Warnung folgt nach russischem Drohnenangriff auf einen Passagierzug in der Westukraine nahe der polnischen Grenze

Die Spannungen zwischen dem Westen und Russland nehmen weiter zu. An der Ostflanke der Nato schossen Kampfjets zuletzt eine Drohne über litauischem Boden ab. Zudem gab es nahe der polnischen Grenze einen Drohnenangriff auf einen Passagierzug, der von Kiew nach Warschau unterwegs war. Die Sorge vor einer Ausweitung des Ukraine-Kriegs ist groß. Schließlich kommen nun erneut ungeheuerliche Drohungen aus Moskau.

Putin-Berater droht Polen mit Auslöschung

Präsidentenberater Nikolai Patruschew, der zu den engsten Vertrauten von Wladimir Putin im Kreml zählt, warnte gegenüber der russischen Zeitung "Iswestija" das Nato-Land Polen vor einem Konflikt mit Russland. Darüber berichtet aktuell der "Daily Star". "Sollte Polen militärische Operationen gegen Russland einleiten, wird unser Land das gesamte Arsenal seiner verfügbaren Streitkräfte und Mittel einsetzen, und der polnische Staat wird innerhalb von zwei bis drei Tagen aufhören zu existieren", so Patruschew.

Nikolai Patruschew mit Warnung nach Vorfall an polnischer Grenze

Dass die Aggression eigentlich von Moskau ausgeht, ließ der Putin-Berater weg. Es ist zudem nichts über Erstangriffs-Pläne gegen Russland aus Warschau bekannt. Polens Außenminister Radoslaw Sikorski hat jedoch nach den jüngsten Vorfällen an der Grenze angekündigt, dass man hart zurückschlagen werde, falls man selbst angegriffen werde.

Zug in Westukraine bei russischem Drohnenangriff getroffen

Bei dem Drohnenangriff auf die Eisenbahnlinie nahe der polnischen Grenze wurde am vergangenen Sonntag, den 13. September, ein Zug getroffen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gab es keine Verletzten. Mehr als 200 Passagiere wurden rechtzeitig evakuiert. Als sich der Vorfall ereignete, befand sich eine westliche Delegation mit dem früheren britischen Premierminister Boris Johnson und dem ehemaligen schwedischen Ministerpräsidenten Carl Bildt gerade in einem anderen Zug auf derselben Bahnstrecke auf ihrem Rückweg aus der Ukraine.

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/sfx/news.de

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