Donald Trump bald tot?: Zwei Todesfälle und ein Fluch – bizarre Todes-Theorie um Trump

Dolly Parton und Tim Curry starben im selben Jahr, wurden beide 1946 geboren und erreichten beide ein Alter von 80 Jahren. Weil die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen außerdem "DT" ergeben, spinnt das Netz jetzt eine bizarre Theorie um Donald Trump.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Der Tod von Dolly Parton und Tim Curry sorgt für eine wilde Verschwörungstheorie. (Foto) Suche
Der Tod von Dolly Parton und Tim Curry sorgt für eine wilde Verschwörungstheorie. Bild: news.de-Montage (picture alliance/dpa/Invision | Owen Sweeney; picture alliance/dpa/KRAPE | Peter Kramer; picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta)
  • Dolly Parton und Tim Curry wurden beide 1946 geboren und starben im Alter von 80 Jahren
  • Weil ihre Vornamen zusammen die Initialen "DT" ergeben, bringt das Netz Donald Trump ins Spiel
  • Absurde Theorie sorgt für Galgenhumor, Todeswünsche gegen Trump und heftige Gegenreaktionen

Zwei Todesfälle, ein gemeinsames Geburtsjahr und plötzlich steht Donald Trump im Mittelpunkt einer bizarren Verschwörungstheorie. Nach dem Tod von Country-Legende Dolly Parton und Schauspiel-Legende Tim Curry verbreitet sich im Netz eine wilde Theorie um den sogenannten "1946er-Fluch". Besonders eine zufällige Buchstabenkombination bringt die Kommentarspalten zum Kochen.

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Stirbt Donald Trump bald? Tod von Dolly Parton und Tim Curry befeuert bizarre Verschwörungstheorie

Das Internet hat eine neue Lieblingsverschwörungstheorie und die ist ebenso absurd wie faszinierend. Die Zahlenkette, die das Internet beschäftigt, ist schnell erklärt: Dolly Parton und Tim Curry kamen beide 1946 zur Welt und verstarben 2026 im Alter von 80 Jahren. Aufmerksamen Social-Media-Nutzern fiel zudem auf, dass die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zusammen "DT" ergeben – die Initialen von Donald Trump. Ebenfalls Jahrgang 1946 und ebenfalls 80 Jahre alt. Für das Netz ist das kein Zufall, sondern Anlass, eine bizarre Verschwörungstheorie zu stricken.

Die Memeseite "rejectness" bringt die absurde Theorie auf den Punkt: "Das Universum versucht, uns etwas mitzuteilen." Neben dem angeblichen "1946er-Fluch" greift das Netz einen weiteren altbekannten Mythos auf: Prominente Persönlichkeiten würden angeblich immer in Dreiergruppen sterben. "Meine Oma sagt immer, dass Menschen in Dreiern sterben. Es gibt immer drei wichtige Todesfälle hintereinander", schrieb ein Nutzer. Für zahlreiche Kommentatoren lag die nächste Frage damit auf der Hand: Wer könnte der angebliche "Dritte" sein? "Ihr wisst doch, dass Promi-Tode immer zu dritt kommen? Ich hatte wirklich gehofft, er wäre der Dritte, aber ich schätze, das Böse kann nicht sterben", kommentierte ein weiterer Nutzer. Andere hielten sich deutlich kürzer und schrieben lediglich "Daumen drücken" – eine kaum verhüllte Anspielung, die in den Kommentarspalten vielfach geteilt wurde.

Galgenhumor und heftiger Gegenwind: Netz streitet über Trump-Theorie

Die Reaktionen auf die bizarre Theorie könnten unterschiedlicher kaum ausfallen. Während ein Nutzer schrieb, er sei "normalerweise kein Fan von Verschwörungstheorien, aber...", forderten andere unverhohlen: "Können wir die ersten beiden gegen den Dritten tauschen?" Ein Kommentator wurde noch deutlicher: "Die Welt wird feiern, wenn der Sensenmann diesen orangen Schandfleck aus dem Weißen Haus holt." Doch es gibt auch Gegenwind. Ein Trump-Unterstützer schrieb: "Ihr seid furchtbar, dem Präsidenten den Tod zu wünschen. Wenn ihr ihn nicht mögt, ist das Pech – aber Todeswünsche gegen andere fallen auf euch selbst zurück." Ein weiterer Nutzer versuchte sich an einer philosophischen Erklärung: "Der Himmel nimmt nur Menschen auf, die die Welt liebt und vermissen wird. Leider bleiben uns die, die die Welt hasst."

Warum das Internet überall Muster sieht

Dass die gesamte Theorie auf einer Reihe von Zufällen basiert, scheint den meisten Beteiligten durchaus bewusst zu sein. Wie die Memeseite "rejectness" selbst einräumte, bedeute das Ganze "offensichtlich absolut nichts". Doch genau darin liegt offenbar der Reiz: Sobald einige auffällige Gemeinsamkeiten zusammenkommen, beginnt das Internet, die einzelnen Punkte miteinander zu verbinden. Zwei prominente Todesfälle, ein gemeinsames Geburtsjahr, dasselbe Alter und die Initialen "DT" – mehr braucht es offenbar nicht, um innerhalb kürzester Zeit eine virale Erzählung entstehen zu lassen. Der sogenannte "1946er-Fluch" sagt damit vermutlich weniger über kosmische Zusammenhänge aus als über die Mechanismen sozialer Medien. Aus Zufällen entstehen dort innerhalb weniger Stunden Memes, Theorien und politische Debatten – selbst dann, wenn die ursprüngliche Verbindung, wie in diesem Fall, offensichtlich rein zufällig ist.

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