Tim Curry ist tot: "Rocky Horror Picture Show"-Star mit 80 Jahren gestorben
Der britische Schauspieler Tim Curry, durch seine Rollen in den Horror-Klassikern "Rocky Horror Picture Show" und "Es" bekannt, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Er war bereits in den vergangenen Jahren gesundheitlich schwer angeschlagen.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Schauspieler Tim Curry im Alter von 80 Jahren gestorben
- Todesursache unklar, kein Hinweis auf Fremdverschulden
- Tim Curry spielteDr. Frank-N-Furter in der "Rocky Horror Picture Show" und den Clown Pennywise in "Es"
Tim Curry ist tot. Derbritische Schauspieler Tim Curry ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf seine Managerin.
Tim Curry ist tot laut Medienbericht
Wie das US-Promiportal "TMZ" unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen schreibt, starb der britische Schauspieler im Alter von 80 Jahren bereits am späten Dienstagabend in seinem Haus in Los Angeles. Laut Ermittlungsbehörden gibt es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden im Zusammenhang mit seinem Tod. Nähere Angaben zu den genauen Todesumständen wurden zunächst nicht bekannt.
Tim Curry wurde durch Rollen in der "Rocky Horror Picture Show" und "Es" bekannt
Seinen Platz in der Filmgeschichte sicherte sich Curry vor allem durch zwei Rollen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch beide auf ihre Weise verstörend brillant waren. Als exzentrischer Dr. Frank-N-Furter trat er 1975 im Kultfilm "The Rocky Horror Picture Show" auf. Der Film entwickelte sich zum Mitternachtskino-Phänomen und wird bis heute weltweit gefeiert.
Todesursache von Kult-Schauspieler nach gesundheitlichen Problemen nicht bekannt
Nicht weniger prägend war sein Auftritt als albtraumhafter Clown Pennywise in der Verfilmung von Stephen Kings "Es" (1990). Mit dieser Darbietung brannte sich Curry in das kollektive Gedächtnis von Horrorfilm-Fans ein. Der Schauspieler kämpfte zuletzt mit schweren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, nachdem er laut "Bild" im Juli 2012 einen schweren Schlaganfall erlitten hatte. Teilweise gelähmt saß der Schauspieler fortan im Rollstuhl und mied teils die Öffentlichkeit. Er arbeitete jedoch weiter als Sprecher. Als die "Rocky Horror Picture Show" 2016 fürs Fernsehen neu verfilmt wurde, wirkte Curry als Erzähler mit. Im vergangenen Jahr veröffentlichte er seine Autobiografie "Vagabond", die er als Hörbuch einsprach.
Tim Curry war auch am Broadway tätig
Der Schauspieler und Sänger kam 1946 als Timothy James Curry in der Grafschaft Cheshire zur Welt. An der Universität Birmingham studierte er Schauspiel. Nach ersten Erfolgen beim Hippie-Musical "Hair" wurde Curry von "Rocky Horror"-Erfinder Richard O'Brien für die Hauptrolle in der Show verpflichtet. In mehr als 30 Filmen war Curry zu sehen - meist in der Rolle des Bösewichts: zum Beispiel als machtversessener Kardinal Richelieu in "Die drei Musketiere" oder als hinterlistiger Hotel-Portier in "Kevin - Allein in New York".
Am Broadway gehörte Curry außerdem zu den Superstars. Als Mozart in "Amadeus" oder als King Arthur in "Spamalot" feierte er große Erfolge. Auch am Londoner West End stand er regelmäßig auf der Bühne. Obendrein versuchte er sich als Popstar. Doch seine eigenen Alben - "Read My Lips" (1978), "Fearless" (1979) und "Simplicity" (1981) - waren keine kommerziellen Erfolge.
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gom/news.de/dpa/stg
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