Barry Mitchell ist tot: Musikwelt in Trauer - Queen-Legende gestorben
Barry Mitchell spielte Anfang der 1970er-Jahre für Queen. Nun ist der frühere Bassist der legendären britischen Band gestorben. Obwohl er nur 13 Auftritte an der Seite von Freddie Mercury absolvierte, prägte er die Musik nachhaltig.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Früherer Bassist der Band Queen gestorben
- Brian Mitchell trat zwischen 1970 und 1971 insgesamt 13-Mal an der Seite von Freddie Mercury auf
- Keine Angaben zur Todesursache veröffentlicht
Eine traurige Nachricht erreicht alle Fans der legendären britischen Pop-Rock-Band Queen: Der frühere Bassist Barry Mitchell ist tot.Die traurige Nachricht wurde vom offiziellen Archivar der Band, Greg Brooks, auf Facebook bekannt gegeben.
Barry Mitchell ist tot: Zweiter Bassist der Band Queen gestorben
Zu einem Schwarz-Weiß-Foto aus dem Jahr 1970 schrieb er: "Zutiefst traurige Nachricht, dass der frühe Queen-Bassist Barry Mitchell verstorben ist. Seine Anekdoten auf den Conventions waren faszinierend und boten seltene Einblicke. Er wird sehr vermisst werden." Zur konkreten Todesursache und seinem Alter wurde nichts mitgeteilt.
Mitchell war der zweite Bassist in der Frühphase von Queen und gehörte der Band von August 1970 bis Januar 1971 an – also noch lange bevor Freddie Mercury, Brian May und Roger Taylor mit John Deacon als festem Bassisten Weltruhm erlangten. Vor Deacon gab es bei Queen insgesamt drei Bassisten: Mike Grose, Mitchell und Doug Bogie.
Barry Mitchell verließ Queen bereits nach 13 gemeinsamen Auftritten
Mitchell hatte laut "Daily Express" in einer Gruppe namens Conviction gespielt, ehe er Roger Taylor für Queen empfohlen wurde. Nach 13 Auftritten war Schluss. Über seinen Abgang sagte Mitchell einst in einem Interview mit trockenem Humor: "Sie haben mich gefeuert, weil sie mich für nutzlos hielten", um dann klarzustellen: "Tatsächlich war ich nicht begeistert genug von ihrer Musik. Damals waren sie überhaupt nicht die Kultband, die alle kennen. Ich habe das Potenzial nicht gesehen. Es ist verrückt, das heute zu sagen, aber es ist die Wahrheit."
Dennoch hinterließ Mitchell bleibende Spuren: Er hatte bereits zahlreiche Basslinien und Riffs für Songs wie "Liar" und "Son And Daughter" entwickelt, an denen sich spätere Bassisten orientierten – auch wenn John Deacon bei Live-Auftritten eigene Variationen einbrachte. Nach seinem Abschied von Queen hatte Mitchell der Musikbranche zunächst komplett den Rücken gekehrt. Erst in den 1990er-Jahren kehrte er mit der Band Jayne Raydio zurück.
Trauer um verstorbenen Musiker in den sozialen Medien
Nach Bekanntwerden seines Todes meldeten sich zahlreiche Fans in den sozialen Medien zu Wort und sprachen ihr Beileid aus. Viele kannten Mitchell persönlich von Queen-Conventions, wo er regelmäßig als Gast auftrat.
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