Donald Trump: US-Präsident irritiert mit Putin-Urteil - Wirbel um Kreml-Angriff auf Nato-Land
CIA-Chef John Ratcliffe flog mit einem Militärjet nach Moskau, traf den russischen FSB-Chef. Während Donald Trump von einem harmlosen Routinebesuch spricht, zeichnen US-Medien das Bild einer brisanten Geheimmission mit ganz unterschiedlichen Zielen.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump irritiert mit Putin-Urteil: Kremlchef wird Nato nicht angreifen
- Bericht widerspricht Donald Trumps Putin-Aussage: Warnung vor Nato-Angriff
- Trumps Geheimdienstchef wollte Putin angeblich zu Ukraine-Verhandlungen bringen
Die Moskau-Reise von CIA-Direktor John Ratcliffe (60) gibt weiterhin Rätsel auf. Der US-Geheimdienstchef war mit einer Militärmaschine von der lettischen Hauptstadt Riga in die russische Hauptstadt geflogen - ein Besuch, der sofort heftige Spekulationen auslöste. Erste Medienberichte legten nahe, Ratcliffe habe den Kreml vor einer Eskalation mit Nato-Staaten gewarnt. Donald Trump wiegelt diese Schlussfolgerung ab und irritiert bei einem Gespräch mit Reportern mit einem Putin-Urteil, das Fragen hinterlässt.
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Donald Trump irritiert mit Putin-Urteil: Kremlchef wird Nato nicht angreifen
Donald Trump stellte sich entschieden gegen die Darstellung, sein CIA-Chef habe gegenüber Putins Beamten vor einer Eskalation gegen die Nato gewarnt. Im Oval Office wies er die Berichte zurück und erklärte mit Blick auf Wladimir Putin: "Er wird kein Nato-Territorium angreifen." Videos beim Netzwerk X zeigen den Moment der brisanten Analyse.
Bereits vor seinem Auftritt im Oval Office hatte der US-Präsident versucht, die Wogen zu glätten. Gegenüber "Axios" betonte Trump, sein Geheimdienstchef sei ohne spezielle Nachricht nach Moskau gereist. Solche Zusammenkünfte zwischen den Chefs der Geheimdienste fänden routinemäßig statt. "Es gab keine Botschaft, und es war nichts Ungewöhnliches", erklärte er.
Bericht widerspricht Donald Trumps Putin-Aussage: Warnung vor Nato-Angriff
Mit dieser Einschätzung widerspricht Trump direkt den Berichten von "Politico", wonach Ratcliffe russische Gesprächspartner ausdrücklich davor gewarnt haben soll, die Spannungen mit dem westlichen Verteidigungsbündnis weiter anzuheizen. "Bloomberg" hatte unter Verweis auf russische Quellen gemeldet, dass Putin den Krieg in der Ukraine verschärfen wolle - was einen gleichzeitigen Vorstoß gegen das Baltikum allerdings kaum realistisch erscheinen lässt.
Trumps Geheimdienstchef wollte Putin angeblich zu Ukraine-Verhandlungen bringen
Einen deutlich abweichenden Blick auf den Besuch liefert die "New York Times". Demnach traf Ratcliffe in Moskau mit Alexander Bortnikow zusammen, dem Leiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Der eigentliche Auftrag des CIA-Chefs sei ein ganz anderer gewesen als zunächst angenommen.
Statt einer Warnung vor Nato-Provokationen habe Ratcliffe der russischen Führung eine ungeschönte Bestandsaufnahme zum Ukraine-Krieg präsentieren sollen. Die zentrale Botschaft: Sowohl militärisch als auch wirtschaftlich gerate Russland zunehmend unter Druck. Moskau solle deshalb ernsthaft an den Verhandlungstisch zurückkehren - solange die eigene Position noch nicht weiter erodiert sei. Eine Aufforderung also, die weniger nach Warnung und mehr nach strategischem Kalkül klingt.
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rut/news.de
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