Frost-Alarm im November: Minus 4 Grad drohen – Deutschland bibbert sich durch die Woche

Deutschland steht eine graue Novemberwoche bevor. Ein kräftiges Hochdruckgebiet vertreibt zwar den Regen, doch Nebel und Hochnebel machen vielerorts den erhofften Sonnenschein zunichte. Dazu drohen nachts Temperaturen von bis zu minus 4 Grad.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Deutschland steht eine kühle Woche bevor. (Foto) Suche
Deutschland steht eine kühle Woche bevor. Bild: AdobeStock / nataba
  • Hochdruckgebiet verdrängt Regen, bringt aber vielerorts Nebel und Hochnebel
  • Donnerstag wird voraussichtlich der sonnigste Tag der Woche
  • Nachts drohen Frost, vereiste Autoscheiben und örtlich glatte Straßen

Der November zeigt sich von seiner wenig einladenden Seite: Statt goldenem Herbstwetter erwartet Deutschland eine graue und zunehmend kalte Woche. Zwar sorgt ein kräftiges Hochdruckgebiet dafür, dass es überwiegend trocken bleibt. Doch ausgerechnet die erhoffte Sonne dürfte häufig hinter hartnäckigem Nebel und Hochnebel verschwinden. Nachts droht verbreitet Frost.

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Hochdruckgebiet bringt trockenes Wetter – aber kaum Sonnenschein

Deutschland startet an diesem Montag (02.11.2026) überwiegend grau in die neue Woche. Vor allem in der Nordwesthälfte fällt zeitweise leichter Regen, während im Südosten vereinzelt Wolkenlücken aufreißen. Die Temperaturen erreichen 4 bis 12 Grad. Am mildesten bleibt es an der Nordsee, im südlichen Bergland ist es deutlich frischer. In den kommenden Tagen stellt sich die Wetterlage allerdings um: Ein kräftiges Hochdruckgebiet schiebt sich von den Britischen Inseln in Richtung Skandinavien und drängt die atlantischen Tiefdruckgebiete zunehmend ab. Größere Regenmengen sind damit vorerst nicht zu erwarten. Doch Hochdruck bedeutet im November keineswegs automatisch strahlenden Sonnenschein.

Nebel und Hochnebel bestimmen das November-Wetter

Ab Dienstag (03.11.2026) gewinnt das Hoch zunehmend die Oberhand. Regen wird zur Seltenheit, lediglich im Nordwesten kann vereinzelt noch Sprühregen fallen. Statt goldenem Herbstsonnenschein breiten sich in Flusstälern und Niederungen jedoch hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder aus. Darunter bleibt es kühl und klamm. "Wer Glück hat und der Nebel sich auflöst, bekommt richtig schönen Novembersonnenschein", erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber "Bild". Die besten Chancen auf längere sonnige Abschnitte bestehen demnach im Westen und Südwesten sowie auf den Berggipfeln im Süden. Im Norden und Osten dürfte dagegen häufiger graues Einerlei dominieren. Gleichzeitig dreht die Strömung allmählich auf Ost und führt kühlere Luft nach Deutschland. Die Höchstwerte erreichen kaum noch 10 Grad.

Wettervorhersage: Donnerstag wird der sonnigste Tag der Woche

Wer auf etwas Herbstsonne hofft, sollte sich den Donnerstag (05.11.2026) vormerken. "Der Donnerstag wird in den nächsten Tagen am schönsten sein", prognostiziert Diplom-Meteorologe Markus Eifried vom Deutschen Wetterdienst laut "Bild". Nach teilweise zäher Nebelauflösung am Morgen zeigt sich die Sonne in vielen Regionen längere Zeit. Südlich der Donau halten sich die Wolken allerdings hartnäckiger. Regen ist nicht in Sicht, die Temperaturen bewegen sich zwischen 4 und 11 Grad. Auch am Freitag (06.11.2026) bleibt es überwiegend trocken. Allerdings müssen sich die Menschen im Süden sowie im Norden und Nordosten erneut auf längere trübe Phasen einstellen. Die Höchsttemperaturen sinken auf 3 bis 10 Grad.

Frost und Glätte: Autofahrer müssen morgens aufpassen

Während tagsüber ruhiges Herbstwetter dominiert, wird es in den Nächten zunehmend ungemütlich. Bei klarem Himmel können die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt sinken. In der Nacht zum Freitag drohen abseits der Küsten verbreitet Tiefstwerte zwischen 0 und minus 4 Grad. Bereits am Montagmorgen registrierte der Deutsche Wetterdienst in der Südhälfte gebietsweise leichten Frost bis minus 3 Grad. Hinzu kam dichter Nebel mit Sichtweiten von weniger als 150 Metern. "Autofahrer müssen morgens wieder mit vereisten Scheiben und örtlich mit Glätte rechnen. Dazu kommt die Nebelgefahr mit teils sehr schlechter Sicht. Also unbedingt Eiskratzer ins Auto legen und vorsichtig fahren", warnt Meteorologe Dominik Jung gegenüber "Bild". Besonders in windgeschützten Niederungen und Mittelgebirgslagen kann es morgens gefährlich glatt werden.

Wetter-Ausblick: Kein Wintereinbruch, aber Regen kehrt zurück

Ein markanter Kaltlufteinbruch zeichnet sich nach aktuellem Stand nicht ab. Das Hochdruckgebiet bleibt Deutschland zunächst grundsätzlich erhalten, sorgt aber weiterhin für Nebel und hochnebelartige Bewölkung. Die östliche Strömung bringt zunehmend kühlere Luft ins Land. Die Tageshöchstwerte erreichen deshalb kaum noch die 10-Grad-Marke. Zum Wochenende deutet sich laut der 10-Tage-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes allerdings eine Wetteränderung an. Ab der Nacht zum Sonntag greift von Westen Regen auf Deutschland über. Gleichzeitig dreht der Wind auf Südwest und frischt merklich auf. Die Temperaturen steigen am Sonntag auf 7 bis 12 Grad. In der darauffolgenden Woche wird es wechselhafter. Am Dienstag sind von Südwesten her auch kräftigere Regenfälle möglich, bevor sich das Wetter zur Wochenmitte erneut beruhigt.

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