Wetter-Achterbahn zum Monatsende: Bis zu 21 Grad Ende Oktober – droht dann ein Kältekracher?
Der Herbst zeigt sich in Deutschland noch einmal von seiner milden Seite – zumindest vorübergehend. Während am Dienstag örtlich bis zu 21 Grad möglich sind, kündigen sich für die zweite Wochenhälfte trübe Tage und kühlere Nächte an. Anfang November könnte sogar ein Kälteeinbruch drohen.
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Am Dienstag sind im Süden und Südwesten örtlich bis zu 21 Grad möglich
- Ab Donnerstag bringt Hochdruck ruhigeres Wetter, aber auch Nebel und Hochnebel
- Zum Monatswechsel werden kühlere Tage und örtlicher Bodenfrost erwartet
Nach dem stürmischen Wochenende beruhigt sich das Wetter in Deutschland. Bevor der Herbst wieder kühlere und graue Tage bringt, steht noch einmal eine ungewöhnlich milde Phase bevor: Das Quecksilber könnte örtlich sogar bis auf 21 Grad klettern. Anschließend übernehmen Nebel und Bodenfrost die Regie.
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Sturm lässt nach – goldenes Herbstwetter setzt sich durch
Das kräftige Tiefdruckgebiet, das über die Nordsee gezogen war, verliert zum Wochenstart zunehmend seinen Einfluss. Der Wind lässt nach, und auch die Schauer werden seltener. Ganz vorbei ist das unbeständige Wetter allerdings noch nicht. Während im Norden und Nordosten vereinzelt weitere Schauer durchziehen, bleibt es in der Südhälfte überwiegend trocken. Zeitweise lockert dort die Wolkendecke auf. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 10 und 16 Grad, im Südwesten sind örtlich bis zu 17 Grad möglich. Gegen Abend zieht im Westen erneut leichter Regen auf. In der Nacht zum Dienstag breiten sich Wolken und stellenweise Nieselregen ostwärts aus. Danach zeichnet sich ein ungewöhnlich milder Herbsttag ab.
Der Dienstag könnte zum wärmsten Tag der Woche werden. Ein Atlantiktief lenkt milde Luft nach Deutschland. Besonders im Süden und Südwesten steigen die Temperaturen bei längeren sonnigen Abschnitten deutlich an. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet verbreitet Höchstwerte zwischen 14 und 19 Grad. Am Oberrhein, in der Pfalz und in Baden-Württemberg sind örtlich sogar 20 bis 21 Grad möglich. "Für Oktoberwetter ist das deutlich zu warm. Normal wären eher 10 bis 13 Grad", ordnet Meteorologe Dominik Jung die Werte gegenüber der "Bild" ein. Im Norden fällt das Wetter weniger freundlich aus. Nördlich einer Linie von Bremen bis Dresden halten sich dichtere Wolken, am Vormittag kann stellenweise noch Regen fallen. An der Nordsee frischt der Südwestwind zeitweise stürmisch auf. Am Abend erreicht eine Kaltfront den Nordwesten und bringt neuen Niederschlag.
Temperaturen sinken zur Wochenmitte wieder
In der Nacht zum Mittwoch zieht von Westen ein Wolkenband mit Regen heran. Bis zum Morgen erreicht es auch den Osten und Süden. Dort bleibt es zunächst vielerorts stark bewölkt, während sich in den übrigen Landesteilen Wolken und Auflockerungen abwechseln. Über weite Strecken bleibt es trocken. Die Temperaturen gehen im Vergleich zum milden Dienstag nur wenig zurück. Mit 12 bis 17 Grad bleibt es laut DWD für die Jahreszeit ungewöhnlich warm. Im Norden und an der Nordsee frischt der Südwestwind allerdings erneut auf, zeitweise sind stürmische Böen möglich. Am Nachmittag können im Nordwesten weitere Wolken mit etwas Regen aufziehen. In der Nacht zum Donnerstag lockert der Himmel gebietsweise auf. Dabei können sich erste Nebelfelder bilden.
Nebel und Bodenfrost: Meteorologen prophezeien ruhiges Herbstwetter
Ab Donnerstag setzt sich zunehmend Hochdruckeinfluss durch. Der Wind lässt nach, und Niederschläge spielen nur noch eine untergeordnete Rolle. Im Norden und Osten sind vereinzelt noch ein paar Tropfen möglich. Ruhiges Wetter bedeutet Ende Oktober allerdings nicht automatisch Sonnenschein. Vielerorts beginnt der Tag mit Nebel oder Hochnebel. Während sich die graue Decke in einigen Regionen im Tagesverlauf auflöst, kann sie andernorts länger bestehen bleiben. Wo sich die Sonne zeigt, sind noch einmal angenehme Temperaturen möglich. Bei anhaltendem Nebel bleibt es dagegen deutlich kühler. Auch zum Wochenende zeichnet sich überwiegend ruhiges und weitgehend trockenes Wetter ab. Die Höchstwerte liegen dann meist im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich. Nachts kühlt es weiter ab. Vor allem im Süden und Südosten kann es örtlich zu Bodenfrost kommen.
Droht ein Kälteeinbruch zum Monatswechsel?
Auch zu Beginn des neuen Monats könnte hoher Luftdruck das Wetter in Deutschland bestimmen. Damit wären vielerorts trockene, aber nicht unbedingt sonnige Tage möglich. Nebel und Hochnebel könnten sich regional hartnäckig halten. Die Temperaturen dürften dabei weiter zurückgehen. Besonders in nebeligen Regionen kann es tagsüber kühl bleiben, während bei Sonnenschein noch etwas mildere Werte möglich sind. Nachts besteht regional weiterhin Bodenfrostgefahr. Darüber hinaus könnte eine Strömung aus Osten Anfang November kältere Luft nach Deutschland bringen. Wie deutlich sich die Temperaturen dadurch verändern, ist allerdings noch unsicher. Fest steht: Auf die kurze Wärmephase zum Monatsende dürfte zunächst deutlich herbstlicheres Wetter folgen.
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