Kaltes Herbstwetter voraus: Wo in Deutschland Frost droht

Der goldene Oktober meldet sich zurück, allerdings nur für kurze Zeit. Während regional die Sonne durchkommt, ziehen zur Wochenmitte neue Regenwolken auf. Zum Wochenende könnte sogar eine Sturmlage drohen.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Der Herbst zeigt sich derzeit von seiner wechselhaften Seite. (Foto) Suche
Der Herbst zeigt sich derzeit von seiner wechselhaften Seite. Bild: Thomas Warnack/dpa/dpa
  • Hochdruckeinfluss bringt zu Wochenbeginn regional Sonne und freundlichere Abschnitte
  • Ab Mittwoch breiten sich voraussichtlich neue Regenwolken aus
  • An der Nordsee könnte es zum Ende der Woche stürmisch werden

Während sich das Wochenende von seiner nassen Seite gezeigt hat, macht der Start in die neue Woche Hoffnung auf freundlicheres Herbstwetter. Ein Hoch über Skandinavien sorgt regional für sonnige Abschnitte und mildere Temperaturen. Doch die Freude währt nicht lange. Schon zu Wochenmitte sollen neue Regenwolken aufziehen. Sogar ein Sturm ist möglich.

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Kehrt der goldene Oktober zurück? Wetterdienst prophezeit Nebel und Frost

Nach Auflösung des morgendlichen Nebels erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag regional heitere bis sonnige Abschnitte. Die Temperaturen bewegen sich je nach Region im einstelligen bis mittleren Zehnerbereich. Am Rhein könnten laut "The Weather Channel" sogar bis zu 18 Grad erreicht werden. "Wenn sich die Morgennebel aufgelöst haben, bringt der Tag im ganzen Land viel Sonne", fasst DWD-Meteorologe Markus Übel gegenüber "Bild" zusammen. 

In der Nacht zum Dienstag bleibt es weitgehend niederschlagsfrei. Die Werte gehen teilweise bis auf den Gefrierpunkt zurück. Östlich von Weser und Werra kann es laut Deutschem Wetterdienst örtlich leichten Frost bis minus ein Grad geben. Vor allem vom Nordwesten in den Osten sei verbreitet Frost in Bodennähe von bis zu minus vier Grad möglich.

So verlockend der goldene Oktober klingt, ganz so freundlich wird es nicht überall. Gerade im Herbst können sich Nebel- und Hochnebelfelder hartnäckig halten und der Sonne regional kaum eine Chance lassen. Vor allem dort, wo sich die Wolkendecke nicht auflöst, bleibt es deutlich kühler als in den sonnigen Regionen. Auch nachts sinken die Temperaturen. Bei klarem Himmel kann es örtlich empfindlich frisch werden. In der Nacht zum Freitag sind laut DWD-Prognose Tiefstwerte bis in den leichten Frostbereich möglich. Wer empfindliche Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten hat, sollte die örtlichen Temperaturen im Blick behalten und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen treffen.

Ab Mittwoch ziehen neue Regenwolken auf

Die freundlicheren Abschnitte dürften nicht lange anhalten. In der Nacht zum Mittwoch kommt im Westen und Südwesten Regen auf. Am Mittwoch selbst bleibt es in weiten Teilen Deutschlands wolkig bis stark bewölkt, gebietsweise fällt Niederschlag. Im Süden kann der Regen länger anhalten. Im Osten und Nordosten bleibt es zunächst teilweise trocken. Im weiteren Tagesverlauf können sich die Regenwolken jedoch weiter ausbreiten. Die Höchstwerte liegen voraussichtlich zwischen 8 und 14 Grad. Hintergrund des Wetterwechsels ist die Veränderung der Großwetterlage: Das Hochdruckgebiet über Skandinavien verliert an Einfluss, während atlantische Tiefausläufer von Westen her näher rücken.

Donnerstag bringt wechselhaftes Wetter – an der Nordsee frischt der Wind auf

 

Am Donnerstag zieht sich der Regen voraussichtlich in den Osten und Südosten zurück. Von Westen her wechseln sich Wolken und Auflockerungen ab, örtlich sind weitere Schauer möglich. Besonders an der Nordsee bleibt das Wetter unbeständig. Dort kann der West- bis Südwestwind kräftig auffrischen. Die Temperaturen erreichen bei länger anhaltendem Regen örtlich nur etwa 9 Grad, andernorts sind 10 bis 15 Grad möglich. Auch am Freitag ist zunächst noch freundliches Wetter denkbar. Nach Auflösung von Nebel und Hochnebel verdichten sich im Tagesverlauf von Südwesten her jedoch die Wolken. Im Westen und Südwesten kann neuer Regen einsetzen. Die Höchstwerte liegen voraussichtlich zwischen 8 und 15 Grad.

Regen und kräftiger Wind drohen am Wochenende

Am Samstag bleibt das Wetter wechselhaft. Wolken und Schauer bestimmen vielerorts das Bild, die Temperaturen erreichen etwa 9 bis 15 Grad. Vor allem im Norden und Westen kann der Wind zeitweise kräftig aus Süd bis Südwest wehen. Auch für Sonntag zeichnet sich keine flächendeckende Rückkehr des goldenen Herbstes ab. Während der Südosten zunächst stärker unter Hochdruckeinfluss bleiben könnte, ist im Nordwesten mit wechselhaftem Wetter zu rechnen. An der Nordsee sind zeitweise stürmische Bedingungen möglich. Ob sich daraus eine ausgeprägte Sturmwetterlage entwickelt, ist derzeit noch offen. Ein Sturm- oder Orkantief lässt sich aus der aktuellen Prognose nicht sicher ableiten. Für konkrete Pläne am Wochenende lohnt sich deshalb ein Blick auf die jeweils neuesten Vorhersagen und Warnungen des Deutschen Wetterdienstes.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung hatte gegenüber "Bild" bereits darauf hingewiesen, dass der Regen durchaus sein Gutes hat: "Für die Natur ist das übrigens keine schlechte Nachricht, denn die Böden können nach den trockenen Wochen jeden Tropfen gebrauchen."

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/news.de/dpa/stg

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