Unwetter-Warnung: Doppelsturm trifft Deutschland – hier drohen Böen bis 110 km/h

Deutschland steht ein stürmisches Wochenende bevor: Tief Austen bringt am Freitag kräftige Böen, bevor am Sonntag das nächste Tief folgt. Vor allem an der Nordsee und in höheren Lagen droht erneut stürmisches Wetter.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Gleich zwei Sturmtiefs ziehen am Wochenende über Deutschland. (Foto) Suche
Gleich zwei Sturmtiefs ziehen am Wochenende über Deutschland. Bild: Boris Roessler/dpa/dpa
  • Zwei Herbststürme ziehen am Wochenende über Deutschland hinweg
  • DWD warnt vor schweren Sturmböen und kräftigem Regen

Deutschland steht ein stürmisches Wochenende bevor. Den Anfang macht Sturmtief Austen am Freitag. An exponierten Stellen erwarten Meteorologen schwere Sturmböen und vereinzelt sogar orkanartige Böen. Am Sonntag folgt dann voraussichtlich das nächste Tief.

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Wetterdienst warnt vor Doppelsturm am Wochenende

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Freitag (23.10.2026) im Westen und Südwesten mit stürmischen Böen oder Sturmböen. Zunächst ziehen am Morgen im Westen dichte Wolken und Regen auf, während es weiter östlich zunächst noch trocken bleiben kann. Im Tagesverlauf breiten sich die Niederschläge nach Osten aus. Im Südwesten sind zudem einzelne Gewitter möglich. Die Temperaturen erreichen meist 9 bis 14 Grad, am Oberrhein sind bis zu 16 Grad drin. Gleichzeitig nimmt der Wind aus südlicher Richtung zu. In der westlichen Landeshälfte sind kräftige bis stürmische Böen zu erwarten. Besonders in höheren Lagen kann es deutlich heftiger werden: Dort sind schwere Sturmböen und vereinzelt orkanartige Böen möglich. Der Schwerpunkt der stürmischen Phase liegt voraussichtlich am Abend und in der Nacht zum Samstag. Vor allem im Westen und Nordwesten sollten sich Menschen auf stürmisches Wetter einstellen. Lose Gegenstände auf Balkonen und Terrassen sollten gesichert werden. Wer draußen unterwegs ist, sollte außerdem die aktuellen regionalen Wetterwarnungen im Blick behalten.

Am Samstag zieht Austen weiter in Richtung Dänemark und schwächt sich ab. Im Binnenland kann der Wind im Tagesverlauf zeitweise nachlassen. An den Küsten und auf exponierten Berggipfeln bleibt es dagegen windig bis stürmisch. In der Nordhälfte Deutschlands ist der Himmel häufig stark bewölkt, vielerorts fällt Regen. Im äußersten Süden sind ebenfalls Schauer möglich. Oberhalb von etwa 1.200 Metern kann Niederschlag als Schneeregen oder Schnee fallen. Dazwischen gibt es auch trockenere Abschnitte. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 13 Grad. Doch die Verschnaufpause dürfte nur kurz sein: In der Nacht zum Sonntag ziehen von Westen und Nordwesten erneut dichtere Wolken auf. Mit auffrischendem Südwind und neuen Regenfällen kündigt sich bereits das nächste Tief an.

Warnung vor schweren Sturmböen an der Nordsee

Am Sonntag erreicht die nächste stürmische Wetterphase Deutschland. Besonders an der Nordsee kann der Wind kräftig zulegen. "An der Nordsee wird es am Sonntag sehr unangenehm. Man muss mit schweren Sturmböen zwischen 90 und 100 km/h rechnen", warnte DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn gegenüber "Bild". Auch in den Gipfellagen der Mittelgebirge sind erneut starke bis schwere Sturmböen möglich. Wie stark der Wind im Einzelnen ausfällt, hängt unter anderem von der Entwicklung und Zugbahn des Tiefs ab. Neben dem Wind bringt das Tief Regen, der sich von Westen nach Osten ausbreitet. In den Staulagen von Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald ist örtlich länger anhaltender Regen möglich. Im Nordwesten können sich am Nachmittag und Abend Schauer bilden, vereinzelt sind auch kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen erreichen etwa 10 bis 16 Grad.

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/gom/news.de/dpa

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