Erschütterndes Verbrechen: Vater (24) prügelt Baby mit über 40 Schlägen tot - Mutter machtlos
Eine Tat, die selbst den Richter erschaudern ließ. In den USA wurde ein 24-jähriger Vater verurteilt, weil er sein eigenes Baby mit mehr als 40 Schlägen tötete. Wie es zu dem schrecklichen Verbrechen kam und alle Hintergründe hier.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
Suche
- 58 Jahre Haft für Dylan James Brown nach tödlicher Gewalt gegen seine kleine Tochter
- Mehr als 40 Schläge gegen Baby Mia – Mutter wird beim Eingreifen ebenfalls attackiert
- Richter findet drastische Worte für die grausame Tat
- Täter zeigt Reue vor Gericht und hofft auf Hilfe im Gefängnis
Ein 24-jähriger Mann aus Iowa muss für 58 Jahre hinter Gitter, weil er seine erst zwei Monate alte Tochter zu Tode prügelte und anschließend deren Mutter angriff. Dylan James Brown hatte sich im August schuldig bekannt, das Kleinkind Mia Green durch Kindesmisshandlung mit Todesfolge getötet zu haben. Zusätzlich legte er ein Geständnis wegen häuslicher Gewalt ab, nachdem er die Mutter des Säuglings gewürgt hatte, als diese versuchte, das Baby zu schützen.
Die Staatsanwaltschaft des Polk County gab am Freitag, dem 9. Oktober, das Strafmaß bekannt. Frühestens nach 35 Jahren Haft kommt Brown für eine vorzeitige Entlassung auf Bewährung infrage. Die Tat hatte sich im Sommer 2025 ereignet, gut ein Jahr vor der Urteilsverkündung.
Über 40 Schläge gegen einen wehrlosen Säugling
Laut Gerichtsdokumenten, die der Sender "KCCI" einsehen konnte, schlug Brown zum Tatzeitpunkt mehr als 40 Mal auf den hilflosen Säugling ein. Die Verletzungen des Babys waren verheerend, heißt es laut "People": Eine Pathologin stellte bei der Untersuchung zahlreiche Frakturen fest – am Schädel, am Schambein, an den Rippen, am Schlüsselbein sowie am Schienbein.
Als die Mutter des Kindes einschritt und versuchte, die Gewalt zu stoppen, richtete Brown seine Aggression gegen sie. Er schlug ihr zunächst gegen den Kopf und würgte sie anschließend so lange, bis sie das Bewusstsein verlor. Der 24-Jährige war zum Zeitpunkt der Tat 1,88 Meter groß und wog rund 160 Kilogramm.
Richter nennt die Tat "schockierend für das Gewissen"
Bei der Urteilsverkündung fand Richter Coleman McAllister vom Bezirksgericht Polk County deutliche Worte. "Mr. Brown war 1,88 Meter groß, wog 350 Pfund, und er hat sein Kind totgeschlagen", erklärte der Richter. "Diese Verbrechen sind nicht nur sinnlos, sie erschüttern das Gewissen."
Zum eigentlichen Strafmaß von 58 Jahren kamen weitere drei Jahre hinzu. Grund dafür war ein Bewährungsverstoß im Zusammenhang mit einem Vorfall von Straßenverkehrsaggression aus dem Jahr 2023. Brown hatte sich damals bereits der Körperverletzung sowie des Angriffs unter Einsatz einer gefährlichen Waffe schuldig bekannt.
Neben der Haftstrafe ordnete das Gericht eine Entschädigungszahlung in Höhe von 150.000 Dollar an die Familie des getöteten Kindes an.
Browns Entschuldigung vor Gericht
Vor der Verkündung des Strafmaßes hatten seine Verteidiger um die Mindeststrafe gebeten. Sie führten an, dass ihr Mandant unter psychischen Erkrankungen leide und selbst eine von Missbrauch geprägte Kindheit durchlebt habe.
Brown selbst wandte sich während der Anhörung an die Anwesenden. "Ich möchte mich bei allen entschuldigen, die ich mit dieser Entscheidung getroffen habe. Eine Tochter. Eine Enkelin. Eine Nichte. Ein Leben, das nicht mehr da ist, und das bereue ich jeden Tag", sagte er laut dem Sender "WHO13". Er hoffe, in der Haft die nötige Hilfe zu bekommen. "Welche Entscheidung auch immer heute getroffen wird, ich habe vor, diese Zeit zu nutzen, um ein besserer Mensch zu werden", so Brown weiter.
Weitere Themen, die ebenfalls interessant sind:
- Neues Virus erreicht Deutschland - bisher keine Behandlung bekannt
- Atom-Schaltanlagen im Visier des Kremls? Geheimdokument geleakt
- Todestrakt-Insassin überlebt zwei Giftspritzen – jetzt ist sie aus der Klinik raus
- Lidl nimmt Bratwurst aus dem Verkauf - das müssen Kunden beachten
- Ski-Star (29) stirbt bei Lawinen-Unglück - Ehemann überlebt nur knapp
ife/sfx/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.