Melania Trump, Michelle Obama und Jill Biden: Welche First Lady verdiente am meisten?

Während ihre Männer als US-Präsident ein sattes Gehalt einstreichen, übernehmen First Ladys ein Ehrenamt. Wird das vergütet? Ein Blick auf die Finanzen von Melania Trump, Jill Biden und Michelle Obama zeugt davon, wie ihre finanzielle Lage im Weißen Haus aussah.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Melania Trump, Michelle Obama und Jill Biden sind wohl die populärsten First Ladys unserer Zeit. (Foto) Suche
Melania Trump, Michelle Obama und Jill Biden sind wohl die populärsten First Ladys unserer Zeit. Bild: picture alliance/dpa/AP//Tampa Bay Times via ZUMA Wire/Martha Asencio Rhine/Alex Brandon/Hau Dinh
  • Verdienten Michelle Obama und Jill Biden während ihrer Zeit im Weißen Haus Geld?
  • Melania Trump machte Millionen mit der Vermarktung ihrer Memoiren
  • First Ladys bekommen nur Privilegien, aber kein Gehalt

Als First Ladys haben die Frauen der amtierenden US-Präsidenten jahrzehntelang nur repräsentative Aufgaben als Gastgeberinnen des Weißen Hauses übernommen. Das hat sich geändert. Das zeigt sich an drei berühmten Damen: Michelle Obama, Jill Biden und Melania Trump. Alle drei wurden zu wichtigen öffentlichen Persönlichkeiten. Dabei stellt sich die Frage, ob sie wie ihre Ehemänner während deren Amtszeit Geld bekommen beziehungsweise bekamen.

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Bekommen First Ladys ein Gehalt?

Ein Blick auf die Gesetzeslage beantwortet diese Frage eindeutig. Es handelt sich bei ihrer Repräsentation um ein unbezahltes Ehrenamt, berichtet die National Taypayer Foundation. Ein eigenständiges Gehalt bekommen sie also nicht. Dennoch erhalten sie ein paar Privilegien, wie steuerfinanzierte Gelder, um ihre Mitarbeiter zu bezahlen. Die Summe hat sich seit 2024 vervielfacht, wie eine Auflistung zeigt. So hatte die Frau von Joe Biden 24 Angestellte, für die im letzten Jahr seiner Amtszeit (2024) über 2,3 Millionen Dollar gezahlt wurden. Ihre beiden Vorgängerinnen hatten weniger Mitarbeitende. Die Zahlungen beliefen sich zwischen 900.000 bis über 1,9 Millionen Dollar. Alle Zahlungen sind öffentlich einsehbar. Der US-Präsident muss die Zahlungen laut demIndependent Counsel Reauthorization Act of 1994 jedes Jahr am 1. Juli bekanntgeben. Daneben werden für die First Ladys auch Flugkosten übernommen und sie bekommen wie ihre Männer einen lebenslangen Schutz, der auch vom Staat getragen wird.

Sie leben vom Gehalt und dem Vermögen ihrer Ehepartner. Meistens haben die First Ladys im Laufe der Geschichte nach dem Ausscheiden ihrer Männer aus dem Amt wieder ihr eigenes Geld durch verschiedene Projekte verdient.Gleichzeitig dürfen First Ladys während ihrer Zeit im Weißen Haus private Einnahmen generieren.

So viel verdient Melania Trump als First Lady

Schauen wir nun zu Michelle, Jill und Melania. Den Anfang macht die Frau von Donald Trump. Sie lebt hauptsächlich vom Geld ihres Mannes und den Einnahmen, die sie mit ihren Geschäften vor der ersten Amtszeit des Republikaners verdiente. Dennoch hat sie während des Wahlkampfs und ihres Wiedereinzugs in das Weiße Haus ihr Vermögen um rund 17,2 Millionen US-Dollar erweitert:

  • Amazon-Doku "Melania" (2026): etwa 10,71 Millionen US-Dollar 
  • Memoiren "Melania" (2024): etwa 512.000 US-Dollar
  • NFTs und digitale Sammlerstücke: über sechs Millionen US-Dollar

So viel Geld machte Michelle Obama während Barack Obamas Amtszeit wirklich

Wie Melania Trump hat Michelle Obama nicht außerhalb des Weißen Hauses gearbeitet. Für die Präsidentschaft ihres Mannes gab sie ihren gut dotierten Job als Vizepräsidentin für Community und External Affairs am University of Chicago Medical Center auf. Erst nach acht Jahren, als Barack Obama 2017 das Oval Office mit seiner Familie verließ, verdiente sie an ihren Memoiren "Becoming" Millionen. 

Ausnahme unter den First Ladys - Jill Biden ging zur Arbeit

Im Vergleich zu den anderen beiden First Ladys verdiente Jill Biden während der Amtszeit von Joe Biden ihr eigenes Geld. Sie war als Professorin für Englisch am Northern Virginia Community College angestellt. Nach Angaben von "The Guardian" verdiente sie als Lehrbeauftragte jährlich 82.335 US-Dollar. Hinzu kamen Einnahmen von 5.000 bis 15.000 US-Dollar an Buchverkäufen.

Der Vergleich verdeutlicht, dass nur Melania Trump und Jill Biden aktiv Geld einnahmen. Während Jill Biden weiterhin ihrem Brotjob nachging, nahm Melania Trump Geld aus der Vermarktung ihrer Person ein. Aufgrund offizieller Zahlen lässt sich nicht festlegen, inwieweit sich ihr Vermögen in diesem Zeitraum veränderte.

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