Flüssigkeitsattacke auf AfD-Stand: Neun Verletzte erlitten Hautreizungen - Tatverdächtiger ermittelt

In Bad Kreuznach wurde ein AfD-Stand mit einer Flüssigkeit attackiert. Mehrere Menschen erlitten Hautreizungen, zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei fasste einen Tatverdächtigen. Die Hintergründe der Tat sind aktuell unklar.

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Nach einer Attacke mit einer Flüssigkeit auf einen AfD-Stand in Bad Kreuznach wurden mehrere Menschen verletzt (Symbolfoto). (Foto) Suche
Nach einer Attacke mit einer Flüssigkeit auf einen AfD-Stand in Bad Kreuznach wurden mehrere Menschen verletzt (Symbolfoto). Bild: picture alliance/dpa | Marijan Murat
  • Flüssigkeitsattacke auf AfD-Stand in Bad Kreuznach
  • Neun Verletzte nach Angriff
  • Polizei nimmt Tatverdächtigen fest
  • Tatmotiv aktuell unklar

Bei einer Attacke mit einer Flüssigkeit auf einen AfD-Informationsstand im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach sind neun Menschen verletzt worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde aus einem angrenzenden Gebäude eine Flüssigkeit in Richtung des Standes der Partei geschüttet, teilte die Polizei mit.

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Flüssigkeitsattacke auf AfD-Stand in Bad Kreuznach - neun Personen verletzt

Mehrere Personen kamen demnach am Mittwochnachmittag (2. September) mit Spritzern in Kontakt und erlitten leichte Hautreizungen. Zwei Verletzte wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses zwischenzeitlich wieder verlassen, hieß es weiter. Nach dem Vorfall im Bereich der Brückenhäuser in der Innenstadt gab es einen größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Ein Tatverdächtiger wurde ermittelt.

Hintergründe der Tat sind noch unklar

Wegen der geringen Menge der Flüssigkeit seien nach aktuellem Kenntnisstand keine schweren Verletzungen zu erwarten, teilte die Polizei weiter mit. Zum Hintergrund des Vorfalls laufen die Ermittlungen noch. Um welche Art Flüssigkeit es sich handelte, müsse noch untersucht werden, sagte ein Polizeisprecher.

AfD-Bundestagsabgeordnete äußert sich nach dem Vorfall

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst äußerte sich nach dem Vorfall gegenüber dem SWR. "Wir haben in Bad Kreuznach vielleicht mit einer Demo gerechnet, aber mit so etwas nicht." Ein Sonnenschirm hätte einiges der Flüssigkeit abgehalten.

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/gom/news.de/dpa

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