Alice Weidel: "Verliererin der Woche" - AfD-Chefin stürzt vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ab
Alice Weidel stürzt kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ab. Die AfD-Chefin verliert im aktuellen INSA-Politikerranking Plätze und wird von einem CDU-Politiker überholt. Auch AfD-Politiker Tino Chrupalla kommt in der Umfrage nicht so gut weg.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Alice Weidel ist Umfrage-Verliererin im INSA-Politikerranking
- AfD-Chefs stürzen in aktueller Erhebung ab
- Bundeskanzler Friedrich Merz bleibt Schlusslicht, Finanzminister Lars Klingbeil holt auf
Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt erlebte Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in einer neuen Umfrage einen Dämpfer. Auch für die beiden Co-Chefs der Bundesfraktion im Bundestag sieht es im aktuellen Politikerranking des Meinungsforschungsinstituts INSA nicht rosig aus. Vor allem Alice Weidel fällt deutlich ab.
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AfD-Chefin Alice Weidel erlebt Umfrage-Absturz
Für Weidel geht es vom Platz sieben auf Platz zehn. Die "Bild"-Zeitung bezeichnet sie deshalb als "Verliererin der Woche". Ihren vorherigen Platz nimmt Unionfraktionschef Thorsten Frei ein, der es vom neunten auf den siebten Platz schaffte. Auch AfD-Co-Chef Tino Chruppalla büßt einen Platz ein. Er steht auf Platz 16. Vorher lag er auf dem 15. Platz.
Andere Politiker fallen ebenso zurück. Grünen-Parteichefin Franziska Brantner verschlechtert sich von Platz 14 auf Platz 15. Einen Platz büßt auch BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht ein. Sie fällt von Platz 12 auf Platz 13. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) geht auf Platz sechs zurück.
INSA-Politikerranking - diese Politiker holen auf
Im Ranking gibt es einige positive Entwicklungen. Außenminister Johann Wadephul (CDU) verbessert sich von Platz zehn auf Platz neun. Finanzminister Lars Klingbeil macht einen kleinen Sprung und wandert von Platz 16 auf Platz 14. Markus Söder (CSU) rückt auf Platz fünf vor, während Linke-FraktionschefinHeidi Reichinnek von Platz 13 auf Platz 12 wechselt. Auf einigen Plätzen gibt es keine Bewegung.Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) bleibt auf Platz 11, genauso wie FDP-Chef Wolfgang Kubicki, der den achten Platz hält. Auch bei der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, bleibt alles gleich. Sie verteidigt den vierten Platz.
Vor allem an der Spitze hat sich nichts getan. Diese Plätze beanspruchen Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD, Platz 1), gefolgt von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Cem Özdemir (Die Grünen, Platz 2) und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU, Platz 3).
Merz weiter Schlusslicht in Beliebtheitswertung
Am Ende der Liste hat sich nichts geändert. Wirtschaftsministerin Katharina Rieche (CDU, Platz 19) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD, Platz 18) stehen hinten. Ganz am Ende bleibt Bundeskanzler Friedrich Merz. Der CDU-Chef steht schon länger auf dem 20. Platz.
Hinweis: Die Umfrage wurde vom 28. bis 31. August erhoben. Derartige Erhebungen sagen nichts über den Wahlausgang aus. Sie sind Momentaufnahmen und decken nicht die Entscheidungen aller Wähler:innen ab.
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