Markus Söder: CSU-Chef erlebt Absturz – nur für Merz kommt es noch schlimmer

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder wird im aktuellen INSA-Politikerranking von einem Parteikollegen überholt. Der CSU-Chef fällt ab, während Bundeskanzler Friedrich Merz weiterhin seinen letzten Platz zementiert.

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Bayerns Ministerpräsident (CSU) fällt im INSA-Politikerranking zurück. (Foto) Suche
Bayerns Ministerpräsident (CSU) fällt im INSA-Politikerranking zurück. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld
  • Markus Söder erlebt Umfrage-Absturz im INSA-Politikerranking
  • Bayerns Ministerpräsident fällt hinter seinem Parteikollegen Alexander Dobrindt zurück
  • Bundeskanzler Friedrich Merz steht weiterhin auf dem letzten Platz

In letzten Umfragen mussten CDU und CSU einen Dämpfer hinnehmen. Besonders schlimm traf es Bundeskanzler Friedrich Merz. Er verliert in der Bevölkerung an Zustimmung. Auch andere Politiker, wie Markus Söder, fallen in der Gunst der Bürger und Bürgerinnen zurück, wie das aktuelle INSA-Politikerranking, das im Auftrag der "Bild" erstellt wurde, zeigt.

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INSA-Politikerranking - Söder erleidet Umfrage-Misere

Was in der Umfrage besonders auffällt, ist eine deutliche Verschiebung innerhalb der CSU. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat Parteichef Markus Söder hinter sich gelassen. Der 56-Jährige verbesserte sich von Rang sieben auf fünf, während Söder von Position fünf auf sechs abrutscht.

Wer ist der beliebteste Politiker?

An der Spitze der Beliebtheitsskala ändert sich hingegen nichts – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bleibt die Nummer eins. Dahinter folgen Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Die Grünen), Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD).

Politiker-Überraschung in neuer Umfrage – Weidel klettert hoch, Frei stürzt ab

Den größten Satz im gesamten Ranking macht AfD-Co-Chefin Alice Weidel: Die 47-Jährige gewinnt gleich drei Plätze dazu und schiebt sich auf Rang sieben – vorbei an mehreren namhaften Unionspolitikern. Auch FDP-Chef Wolfgang Kubicki legt zu und rückt auf Position acht vor.

In die entgegengesetzte Richtung geht es für Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU), der ebenfalls drei Ränge einbüßt und von Platz sechs auf neun abfällt. Ein ähnliches Schicksal ereilt Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (53, CDU) – auch sie verliert drei Plätze und findet sich auf Rang elf wieder. Dazwischen platziert sich Außenminister Johann Wadephul (CDU) als Neueinsteiger direkt auf dem zehnten Platz.

Friedrich Merz weiter auf dem letzten Platz

Am unteren Ende des Rankings hat sich nichts bewegt. Das ist für Friedrich Merz keine gute Nachricht. Der Bundeskanzler verharrt auf dem letzten Platz hinter Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auf 19, Arbeitsministerin Bärbel Bas (58, SPD) auf 18 und Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge auf 17.

Das Ranking zeigt nicht nur einen momentanen Absturz von Markus Söder und einen Kanzler, der weiterhin das Schlusslicht bildet. Vielmehr büßen mehrere CDU- und CSU-Politiker Plätze ein, was sich in anderen Parteiumfragen widerspiegelt. Dennoch handelt es sich nur um eine Erhebung aus einem spezifischen Zeitraum.

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

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